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Auch der Kreis Vechta meldet neue Omikron-Nachweise

In 27 Fällen ist die mutierte Variante mittlerweile durch eine Genomsequenzierung bestätigt worden. Das Gesundheitsamt hat unterdessen 111 Neuinfektionen registriert – die meisten in Lohne und Vechta.

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Symbolfoto: dpa

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Die Omikron-Variante des Coronavirus breitet sich auch im Landkreis Vechta aus: In 27 Fällen ist die mutierte Variante mittlerweile durch eine Genomsequenzierung bestätigt worden. Das berichtet die Kreisverwaltung. Am 23. Dezember 2021 wurde Omikron erstmals bei 6 Infizierten im Kreisgebiet nachgewiesen. In der vergangenen Woche habe die Zahl der Nachweise noch bei 19 gelegen, am Montag sind 8 weitere Befunde gemeldet worden, teilt Kreissprecher Jochen Steinkamp mit.

Laut Gesundheitsamtsleiterin Sandra Guhe dürfte die tatsächliche Zahl aber bereits deutlich höher sein: "Wenn beispielsweise in einem 5-köpfigen Haushalt eine Person laut Laborbefund mit Omikron infiziert ist und sich auch die anderen 4 Personen anstecken, dann haben diese mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ebenfalls die Omikron-Variante. Dafür braucht es dann keine weitere Gensequenzierung des positiven Tests mehr. Der sogenannte epidemiologische Nachweis reicht aus." 

Der Erste Kreisrat Hartmut Heinen nimmt diese Entwicklung zum Anlass, um erneut für die Corona-Schutzimpfung zu werben: "Der beste Schutz vor Omikron ist die Impfung. Schon die Erstimpfung kann helfen, das Risiko lebensbedrohlicher Krankheitsverläufe zu reduzieren." Impftermine – auch für Auffrischungsimpfungen – gibt es über das Terminbuchungsportal auf der Website www.landkreis-vechta.de.

Seit Donnerstag wurden 111 Neuinfektionen registriert

Das Vechtaer Gesundheitsamt hat unterdessen seit Donnerstag 111 neue Infektionen registriert. Die 8 Omikron-Nachweise vom Montag gehören nicht dazu, sondern beziehen sich auf bereits gemeldete Fälle. "Die Gensequenzierung wird erst dann veranlasst, wenn ein positiver PCR-Test vorliegt. Wie viele der 111 Neuinfizierten Omikron-Fälle sind, können wir daher erst in einigen Tagen sagen", erklärt Guhe.

Die neuen Fälle verteilen sich über sämtliche Kommunen. In Lohne und Vechta gibt es die meisten Neuinfektionen (+29). Bereits in der vergangenen Woche waren im Lohner Stadtgebiet viele positive Testergebnisse registriert worden. Derweil gelten im Kreisgebiet 108 Personen als genesen. Die Zahl der aktiven Infektionen steigt damit auf 520 (Donnerstag: 517) – davon leben 152 in Lohne.

In den Krankenhäusern im Kreisgebiet müssen derzeit 5 an Covid-19 erkrankte Personen stationär behandelt werden. Ein Patient liegt auf der Intensivstation und muss beatmet werden.

Wie bereits berichtet, liegt die 7-Tage-Inzidenz für den Kreis Vechta am Montag bei 192,1. In der vergangenen Woche wurden 276 Infektionen registriert, die zur Berechnung herangezogen wurden.

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