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"Ackern für Norddeutschland": Daniel Sprehe begleitet Landwirte von der Aussaat bis zur Ernte

Der 90-minütige Film ist am Sonntag (14. November) im NDR zu sehen. Der 39-Jährige moderiert die Sendung gemeinsam mit seiner Kollegin Vanessa Kossen, ebenfalls ein Kind des Oldenburger Münsterlandes.

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Ein Naturbursche mit einem Faible für gute Geschichten: Der Mühler Daniel Sprehe mit dem Deutsch Kurzhaar Lissy. Foto: Timphaus

Ein Naturbursche mit einem Faible für gute Geschichten: Der Mühler Daniel Sprehe mit dem Deutsch Kurzhaar Lissy. Foto: Timphaus

Die Vielfalt der Landwirtschaft und der Menschen, die diesen Reichtum möglich machen, zeigt der Dokumentarfilm "Ackern für Norddeutschland". Er ist am Sonntag (14. November) um 20.15 Uhr, also zur besten Sendezeit, im Norddeutschen Rundfunk (NDR) zu sehen.

Die Moderation übernimmt ein Duo mit Wurzeln im Oldenburger Münsterland: Daniel Sprehe aus Mühlen und die gebürtig aus Höltinghausen stammende Vanessa Kossen sind unterwegs im Norden – auf Feldern, in Verpackungsstraßen, in Ställen und auf großen Maschinen.

Daniel Sprehe arbeitet seit 2011 für den NDR. Zunächst war der 39-Jährige im Newsroom und für das Hamburg Journal tätig. Seit der Rückkehr mit seiner Familie nach Mühlen ist er für das NDR-Studio Osnabrück als Reporter unterwegs.

Vanessa Kossen und Daniel Sprehe haben norddeutsche Landwirte eine Saison lang von der Aussaat bis zur Ernte begleitet.
Foto: NDRdoc.stationVanessa Kossen und Daniel Sprehe haben norddeutsche Landwirte eine Saison lang von der Aussaat bis zur Ernte begleitet. Foto: NDR/doc.station

Aufgewachsen ist Sprehe, der sein Abitur auf dem Beruflichen Gymnasium Wirtschaft der Handelslehranstalten in Lohne gemacht hat, auf dem elterlichen Hof am Ondruper Berg. Auch wenn er damit "im Herzen Ondruper" sei, fühlt er sich mindestens genauso dem Steinfelder Ortsteil Mühlen zugehörig.

Seine Frau Tanja stammt aus Goldenstedt. Als sie wegen des Studiums nach Frankfurt zog, ging auch Sprehe in die Mainmetropole. Er absolvierte dort seinen Zivildienst und studierte anschließend Politik und Wirtschaft.

Nach dem Volontariat beim HR ging es zum NDR

Seit Anfang 2018 lebt Sprehe mit seiner Familie wieder auf dem Hof am Ondruper Berg. "Die Heimatliebe kriegt man als Kind des Oldenburger Münsterlandes irgendwie eingeimpft. Das Herz hat permanent für diese Region geschlagen." Zwar hätten sie sich in Frankfurt und Hamburg stets wohlgefühlt. Doch als sie im Laufe des Jahres 2017 wegen eines Umbauprojektes immer mehr Zeit in Mühlen verbrachten, "merkten wir, dass wir am Ende doch auch Landeier sind", erzählt Sprehe.

Bereits während des Studiums jobbte er in der ARD-Redaktion von "Börse im Ersten", erst als Redaktionsassistent und später als Tagesredakteur, unter anderem zuständig für die Abnahme der TV-Beiträge. Nach dem Volontariat beim Hessischen Rundfunk wechselte er dann 2011 nach Hamburg zum NDR.

Seinen Werdegang zum Journalismus beschreibt er als "eher zufällig". Dennoch liebt der Vater von Frida (9) und Enno (6), der für sein Leben gerne in der Natur unterwegs ist, seinen Beruf. "Man ist flexibel, kommt viel rum. Mir macht es einfach großen Spaß, Geschichten zu erzählen." Man lerne viel und erhalte tolle Einblicke.

Die Obstbäuerin Franziska Meyer experimentiert im Alten Land mit Nektarinen. Im Gespräch mit NDR-Reporter Daniel Sprehe berichtet sie über ihre Erfahrungen. Foto: NDRdoc.stationDie Obstbäuerin Franziska Meyer experimentiert im Alten Land mit Nektarinen. Im Gespräch mit NDR-Reporter Daniel Sprehe berichtet sie über ihre Erfahrungen. Foto: NDR/doc.station

Für "Ackern für Norddeutschland" waren er und Kossen bei der Rapsernte in Mecklenburg, haben sich angeschaut, wie aus Rüben Zucker wird und besuchten Landwirte, die Tabak oder gar Nektarinen anbauen. "Viel Handarbeit und riesige Maschinen" habe er während seiner Tour gesehen, sagt Sprehe. Vor allem die Hightech-Gerätschaften seien es, die ihn an der Landwirtschaft faszinierten. 

Eine Station seiner Reise war der Obsthof Wohlers in Langförden. Besonders gut hat es ihm auch auf einem Hof in Drentwede gefallen, auf dem Virgin-Tabak angebaut wird. "Dieser Tabak hat eine besonders gute Qualität. Er landet am Ende vor allem in Wasserpfeifen in den Emiraten."

Wie sehen Landwirte ihre Zukunft?

In dem Film sucht das Moderatorenduo auch nach Antworten auf Fragen: Wie gehen die Landwirte mit immer größeren qualitativen Anforderungen der Verbraucher und ihrer Großabnehmer um? Wie sehr macht der Preisdruck ihnen zu schaffen? Und wie sehen sie ihre Zukunft, damit ihre Familienunternehmen auch in der nächsten Generation noch profitabel sind?

  • Info: Der Dokumentarfilm „Ackern für Norddeutschland“ mit Daniel Sprehe und Vanessa Kossen läuft am Sonntag (14. November) um 20.15 Uhr im NDR und steht anschließend in der Mediathek bereit.

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