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Ab dem 1. Februar gilt an den Kitas im Kreis Cloppenburg eine Testpflicht

Noch vor einer landesweiten Neuregelung gilt ab Dienstag eine Allgemeinverfügung. Dann müssen sich Kinder dreimal in der Woche testen. Im Kreis Vechta gilt das bereits seit Montag.

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Symbolfoto: dpa

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Die Cloppenburger Kreisverwaltung hat am Freitag eine Testpflicht an den Kindertagesstätten im Landkreis Cloppenburg angekündigt. Sie wird am 1. Februar (Dienstag) in Kraft treten. Eine entsprechende Allgemeinverfügung wird veröffentlicht.

Die Landkreis setzt damit die Regelung um, die die Landesregierung zum 15. Februar im Rahmen einer neuen Corona-Verordnung flächendeckend umsetzen will. Darauf will die Kreisverwaltung nicht warten. "Die Einführung einer Testpflicht in diesen Einrichtungen ist bereits eher im Interesse des Gesundheitsschutzes erforderlich", erklärt Kreissprecher Frank Beumker am Freitagnachmittag. 

Gruppen und ganze Einrichtungen nach Coronafällen geschlossen

Zuletzt habe es im Landkreis Cloppenburg immer wieder in Kindertagesstätten positiv Corona-Tests gegeben. Dabei seien sowohl Erzieherinnen als auch Kinder gleichermaßen  betroffen gewesen. Die Folge waren Schließungen einzelner Gruppen oder gar ganzer Einrichtungen. "Um diese Entwicklung zu unterbrechen, sind weitergehende Anordnungen im Landkreis Cloppenburg notwendig", betonte Beumker. Dieselbe Entscheidung hat auch der Landkreis Vechta bereits getroffen. Hier gilt die Testpflicht an Kitas bereits seit diesem Montag.

Ab Dienstag gilt an allen Kindertageseinrichtungen im Landkreis Cloppenburg: Kinder ab 3 Jahre müssen dreimal pro Woche vor Betreten der Einrichtung getestet werden. Der Test darf von den Erziehungsberechtigten durchgeführt werden, das negative Ergebnis allerdings nicht älter als 24 Stunden sein.

"Zur Umsetzung dieser Testpflicht können die den Kindertageseinrichtungen bisher kostenfrei vom Land zur Verfügung gestellten Testkits eingesetzt werden", erklärt der Kreissprecher. In Absprache mit der Einrichtungsleitung werden die Coronatests von den Eltern dokumentiert.

Von der Testpflicht ausgenommen sind Kinder, bei denen aus medizinischen Gründen oder aus Gründen der individuellen Entwicklung kein Test durchgeführt werden soll beziehungsweise darf. Das muss durch ein ärztliches Attest nachgewiesen werden. In diesem Fall müssen die Erziehungsberechtigten (also stellvertretend für das Kind) dreimal pro Woche sich selbst testen oder testen lassen und die Ergebnisse gegenüber der Einrichtung dokumentieren.

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