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125.000 Euro Schaden: Winterliche Straßenverhältnisse führen erneut zu zahlreichen Unfällen

Die Polizei meldet 13 weitere Verkehrsunfälle im Zuständigkeitsbereich der Autobahnpolizei Ahlhorn. Hervorzuheben ist dabei das Verhalten zweier Ersthelferinnen.

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Symbolfoto: dpa

Symbolfoto: dpa

Das Wetter bleibt winterlich – das macht sich auch auf den Straßen bemerkbar. Nachdem es zwischen Freitag und Samstag bereits zu 13 Unfällen auf den Autobahnen gekommen ist, meldet die Polizei im Zuständigkeitsbereich der Autobahnpolizei Ahlhorn zwischen Samstag (7 Uhr) und Sonntag (7 Uhr) erneut 13 Verkehrsunfälle, die auf eine nicht angepasste Fahrweise zurückzuführen sind.

Dabei ereigneten sich zehn Unfälle auf der A 1, zwei auf der A 29 und einer auf der B 75.
Der Gesamtschaden wird von der Polizei auf circa 125.000 Euro geschätzt. Bei den Unfällen wurden keine Personen verletzt, es blieb bei Blechschäden.

Am Samstag war gegen 15:20 Uhr ein 33-jähriger Mann aus Harpstedt mit einem Opel auf der A 1 in Richtung Bremen unterwegs. Auf der glatten Fahrbahn geriet er mit dem Auto ins Schleudern, stieß zweimal mit der mittleren Schutzplanke zusammen und kam schließlich auf dem linken Fahrstreifen zum Stillstand. Der Opel war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Nach der Bergung des Fahrzeugs musste der linke Fahrstreifen geräumt werden, da er mittlerweile komplett mit Schnee bedeckt war. Für die Dauer von ungefähr 2 Stunden war der Überholfahrstreifen gesperrt.

Vorbildliche Ersthelferinnen

Besondere Erwähnung verdienen laut Polizei zwei Ersthelferinnen, die die Unfallstelle vorbildlich absicherten und sich um den 33-Jährigen, seine 30-jährige Beifahrerin und deren einjährigen Sohn kümmerten. Sie fuhren später mit der Kleinfamilie sogar in ein nahegelegenes Krankenhaus, um das Kleinkind medizinisch untersuchen zu lassen.

Am Sonntagmorgen geriet auf der Autobahn 1 kurz vor der Anschlussstelle Vechta in Fahrtrichtung Osnabrück ein Lkw mit Anhänger gegen 1.30 Uhr wegen nicht angepasster Geschwindigkeit ins Schleudern. Er kollidierte zuerst mit der Mittelschutzplanke und dann mit der Außenschutzplanke. Das Gespann, an dem Schäden in Höhe von rund 40.000 Euro entstanden, war danach nicht mehr fahrbereit und blockierte die Fahrbahn teilweise. Der Verkehr konnte jedoch an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Der 61-jährige Fahrer aus dem Kreis Steinfurt blieb unverletzt. Gegen 4 Uhr war die Bergung des Gespanns abgeschlossen und die Autobahn war wieder auf allen Fahrstreifen befahrbar.

Da für die nächsten Tage ähnliches Wetter vorhergesagt wird, weist die Polizei nochmals darauf hin, die Fahrweise den Witterungs- und Straßenzuständen anzupassen und entsprechend achtsam und vorsichtig zu fahren.

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