Winterwetter sorgt für Verkehrschaos auf den Autobahnen
Zwischen Freitagabend und Samstagabend meldet die Autobahnpolizei 13 Unfälle. Dabei entstand ein Schaden im sechsstelligen Bereich.
Julian Röben | 03.01.2026
Zwischen Freitagabend und Samstagabend meldet die Autobahnpolizei 13 Unfälle. Dabei entstand ein Schaden im sechsstelligen Bereich.
Julian Röben | 03.01.2026

Symbolfoto: dpa
Auf den Autobahnen im Zuständigkeitsgebiet der Autobahnpolizei Ahlhorn kam es zwischen Freitagabend (18 Uhr) und Samstagmorgen (6 Uhr) zu insgesamt 13 Verkehrsunfällen. Diese sind fast ausnahmslos auf eine nicht den winterlichen Bedingungen angepasste Fahrweise zurückzuführen. Wie die Polizei berichtet, beläuft sich der dabei entstandene Sachschaden auf rund 180.000 Euro. Ein schwerer Unfall ereignete sich um 18.25 Uhr auf der A1 zwischen dem Dreieck Ahlhorn und der Anschlussstelle Cloppenburg in Richtung Osnabrück. Eine 36-jährige Bremerin verlor aufgrund eines medizinischen Notfalls die Kontrolle über ihren Kleinwagen, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit mehreren Verkehrszeichen. Sie erlitt schwere Verletzungen und wurde ins Krankenhaus gebracht. Der Schaden beträgt etwa 12.000 Euro. Da der Verdacht auf Medikamentenbeeinflussung bestand, wurde eine Blutprobe entnommen. Kurz nach 20 Uhr geriet ein 39-jähriger Niederländer auf der A1 zwischen Wildeshausen-West und dem Dreieck Ahlhorn auf der winterglatten Fahrbahn ins Schleudern, da sein Fahrzeug lediglich mit Sommerreifen ausgerüstet war und er zu schnell fuhr. Sein Wagen kollidierte mit dem Auto einer 43-jährigen Frau aus Bottrop. Dabei verletzten sich die 43-Jährige und ihre 80-jährige Beifahrerin leicht. Der Schaden beläuft sich auf etwa 13.000 Euro. Ein weiterer Unfall mit hohem Sachschaden ereignete sich um 22.10 Uhr auf der A1 bei Stuhr. Ein 59-jähriger Mann aus dem Kreis Verden verlor die Kontrolle über sein Auto, welches in die Außenschutzplanken schleuderte. Das Auto war nicht mehr fahrbereit, der Schaden beträgt etwa 20.000 Euro. Ab Mitternacht war eine Vollsperrung der A1 in Richtung Bremen notwendig, nachdem ein 61-jähriger Hamburger mit seinem Sattelzug zwischen der Anschlussstelle Groß Ippener und dem Dreieck Stuhr ins Schleudern geraten war. Er kollidierte nacheinander mit einem Verkehrszeichen, den mittleren und schließlich den äußeren Schutzplanken. Die Fahrbahn war anschließend auf ganzer Breite durch den quer stehenden Sattelzug blockiert. Der Schaden wird auf 75.000 Euro geschätzt, der Fahrer blieb allerdings unverletzt. Der Verkehr wurde umgeleitet, bis die Fahrbahn um 4.30 Uhr wieder freigegeben werden konnte.Vollsperrung ab Mitternacht
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