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Wichmann-Foto geht mit auf Reisen

Eine Aufnahme des Löningers schafft es in die bundesweit wichtigste Ausstellung für politische Fotografie. Mehr als 1300 Beiträge waren zuvor eingereicht worden.

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Alles geben für den Job: Behalten durfte ihn Justizminister Marco Buschmann trotz seines Wahlkampfeinsatzes nicht. Thomas Wichmann (links) nahm das Foto in Cloppenburg auf. Foto: Georg Hilgemann

Alles geben für den Job: Behalten durfte ihn Justizminister Marco Buschmann trotz seines Wahlkampfeinsatzes nicht. Thomas Wichmann (links) nahm das Foto in Cloppenburg auf. Foto: Georg Hilgemann

Mit einem Foto, das den ehemaligen Bundesjustizminister Marco Buschmann während eines Wahlkampfauftritts in Cloppenburg zeigt, hat es der Löninger Fotograf Thomas Wichmann in die Ausstellung „Rückblende 2025“ geschafft. Das Bild geht jetzt zusammen mit weiteren Fotos und Karikaturen auf Reisen.

Bei der Rückblende handelt es sich um den wichtigsten deutschen Preis für politische Fotografie und Karikatur. Er wird jährlich von der Landesvertretung Rheinland-Pfalz und dem Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) verliehen und würdigt die professionelle Leistung von Fotografinnen und Fotografen sowie von Karikaturistinnen und Karikaturisten. „Ihr scharfer Blick und ihre handwerkliche Perfektion sind ein essenzieller Beitrag zur Freiheit der Presse“, erklärte Juryvorsitzende Heike Raab. Am Wettbewerb 2025 hatten 191 Fotojournalistinnen und Fotojournalisten teilgenommen und weit über 1300 Beiträge eingereicht. Aus ihnen wählte die Jury 82 Einzelbilder, darunter das von Thomas Wichmann, sowie 72 Karikaturen und sechs Serien aus. Das Siegerfoto schoss der Hamburger Fotojournalist Marco Urban. Darauf zu sehen sind Olaf Scholz und Friedrich Merz während der Übergabe des Bundeskanzleramtes.

So geht es weiter

Wichmann, der als Klimaexperte und Dokumentarfotograf unter anderem die Arktis und die Antarktis bereist hat, setzt sein Augenmerk verstärkt auf die politische Fotografie. Die Teilnahme an der Ausstellung sei „der Preis“ für seine Arbeit und ermögliche eine erhebliche Beachtung der eigenen Fotografie in Fachkreisen, erklärt er. „Für mich persönlich ist die Rückblende natürlich eine wichtige Visitenkarte und Referenz.“

Wie geht es weiter? Bis zum 9. Februar ist die Ausstellung „Rückblende zur politischen
Fotografie“ noch in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz in Berlin zu sehen. Danach wandert sie unter anderem nach Leipzig, ins Bonner „Haus der Geschichte“ und nach Brüssel. Parallel sind die Fotos auch unter www.rueckblende.rlp.de/ausstellung für ein Jahr verfügbar.

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