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Schmuckstücke am Gehlenberger Mühlenberg

Im Sägereimuseum sind neue Maschinen für die Holzbearbeitung einsatzbereit. Außerdem haben Vereinsmitglieder zwei alte Kutschen auf ordermann gebracht.

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Neuzugang: Hans Deeken (links) vermittelte die Viktoriakutsche an die Dorfgemeinschaft, Hans Luker engagierte sich bei der Aufarbeitung des Museumsstückes.   Foto: Funke

Neuzugang: Hans Deeken (links) vermittelte die Viktoriakutsche an die Dorfgemeinschaft, Hans Luker engagierte sich bei der Aufarbeitung des Museumsstückes.   Foto: Funke

Große Freude herrscht derzeit bei den Verantwortlichen der Dorfgemeinschaft Gehlenberg. Sie haben den Sammlungen am Kulturzentrum Mühlenberg in den vergangenen Monaten zahlreiche neue Objekte hinzufügen können.

Zu den Neuerwerbungen gehören unter anderem eine sehr große Bandsäge aus vergangener Zeit, zwei Hobelmaschinen, zwei Bandschleifmaschinen, Bohrmaschinen und eine Unterflursäge. Sie komplettieren die Ausstellung im Sägereimuseum, sind instand gesetzt und können nach Öffnung im Sägereimuseum besichtigt und auch in Aktion gesetzt werden.

Substanz rechtfertigt Restaurierungsaufwand

Weitere Schmuckstücke der Ausstellung sind zwei alte Kutschen, die der Dorfgemeinschaft von ihren Besitzern gestiftet wurden. Beide hatten offensichtlich lange Zeit in einem Dornröschenschlaf verbracht und boten zunächst kein gutes Bild.

Bei genauerem Hinsehen zeigte sich indes, dass die Substanz eine Aufarbeitung rechtfertigen würde. Dieser Aufgabe nahm sich insbesondere Hans Luker an. Unterstützt von weiteren Vereinsmitgliedern, zerlegte er die Kutschen zunächst in viele Einzelteile, um Rost zu entfernen, Bauteile zu erneuern und Schutzanstriche aufzubringen.

Faltdeck beim Landauer in sehr schlechtem Zustand

Der eine Wagen ist eine mehr als 100 Jahre alte Viktoriakutsche, die zuletzt im emsländischen Breddenberg stand und über Hans Deeken nach Gehlenberg kam. Die zweite Kutsche ist ein Landauer, der ursprünglich auf dem Hof Behnen/Wienken an der Gehlenberger Hauptstraße beheimatet war. Vor vielen Jahren wurde sie von einem jungen Mann aus der Nachbarschaft, im Tausch gegen einen halben Ackerwagen voll Torf, erworben und blieb bis zur Übergabe an die Dorfgemeinschaft in dessen Besitz.

Während die Viktoriakutsche bereits in vollem Glanz erstrahlt, ist beim Landauer das mit Leder bezogene Faltverdeck noch in einem sehr schlechten Zustand. Das allerdings, so die Verantwortlichen des Kulturzentrums, soll sich bald ändern.

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