Lilo-Servicekino in Löningen erhält erneut Kinoprogrammpreis
Inhaberin Daniela Willen hat die Jury mit ihrer Filmauswahl überzeugt. Bereits am 10. Juli (Mittwoch) setzt die Löningerin ihre Reihe „Der besondere Film“ fort.
Meike Wienken | 02.07.2024
Inhaberin Daniela Willen hat die Jury mit ihrer Filmauswahl überzeugt. Bereits am 10. Juli (Mittwoch) setzt die Löningerin ihre Reihe „Der besondere Film“ fort.
Meike Wienken | 02.07.2024

„Herausragend": Anna und Daniela Willen (von links) sind erneut mit dem Nordmedia-Kinoprogrammpreis ausgezeichnet worden. Archivfoto: Rensen
Das Lilo-Servicekino in Löningen ist erneut mit dem Kinoprogrammpreis 2023 in der Kategorie gewerbliche Filmtheater ausgezeichnet worden. Inhaberin Daniela Willen ist damit zum wiederholten Male für ihre abwechslungsreiche Filmauswahl geehrt worden. Denn neben großen Blockbustern und Familienfilmen setzt die Löningerin auch auf Arthouse-Filme, die einen wesentlich weniger kommerziellen, sondern vielmehr einen künstlerischen Anspruch haben. Solche Werke präsentiert Daniela Willen einmal im Monat in ihrer Reihe „Der besondere Film“. Der nächste Film dieser Art, „Golda – Israels eiserne Lady“, wird am 10. Juli (Mittwoch) um 20 Uhr im Lilo Löningen zu sehen sein. Dabei geht es um die israelische Ministerpräsidentin Golda Meir (gespielt von Helen Mirren), die in einem Wettlauf gegen die Zeit dramatische und schicksalhafte Entscheidungen treffen muss, um Millionen von Menschenleben zu retten. Denn am 6. Oktober 1973 starten die vereinten Streitkräfte Ägyptens, Syriens und Jordaniens einen Überraschungsangriff auf die Sinai-Halbinsel und die Golanhöhen, der zum Jom-Kippur-Krieg führt. Angesichts des andauernden Krieges zwischen Israel und dem Gaza-Streifen sei der Film „Golda“ aktueller denn je, beschreibt Daniela Willen ihre Filmauswahl. Wie die Jury des Kinoprogrammpreises befand, sei das Lilo-Servicekino in Löningen eines der Einrichtungen, die den kulturellen Stellenwert des Filmes hervorheben. „In den Städten und besonders auch in der Fläche wird exzellentes Kino geboten. Diese cineastische Leidenschaft, das Engagement und die ausgezeichnete Programmgestaltung zeichnen wir jährlich mit den Kinoprogrammpreisen aus“, erklärte Petra Schleuning, Leiterin Film- und Medienförderung bei der Nordmedia in einer Mitteilung. Die Kinoprogrammpreise werden seit 1992 in Niedersachsen und seit 2001 in Bremen für die Gestaltung hervorragender Jahresfilmprogramme und besonderer Filmreihen vergeben. Bei der Auswahl der Preisträger wird der Einsatz von deutschen und europäischen Filmen, Sondervorstellungen, Filmkunst- und Kinderfilmen bewertet, unter Berücksichtigung der Besucherzahlen, der Lage des Kinos und ihrer Konkurrenzsituation, heißt es. Ziel der Auszeichnung ist die Erhaltung und Förderung der Kinokultur in Niedersachsen und Bremen. Die Entscheidung über die Preisvergabe erfolgt durch eine fünfköpfige Jury, die vom Kinobüro Niedersachsen/Bremen benannt wird. Die Nordmedia unterstützt mit der Vergabe der Programmpreise das Engagement der Kinobetreiber vor Ort.Kinoprogrammpreise werden seit 1992 verliehen
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