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Emily Greschner hört als Vorsitzende des Kulturrings Dinklage auf

Sie war das Gesicht des Vereins. Jetzt gibt es eine neue Führungsspitze.

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Prägte die Dinklager Kulturszene: Emily Greschner. Foto: Klöker

Prägte die Dinklager Kulturszene: Emily Greschner. Foto: Klöker

Emily Greschner hat sich nach fast 20 Jahren Vorstandsarbeit aus der Führungsebene des Kulturrings Dinklage zurückgezogen. Auf der Mitgliederversammlung wurde es bei den Vorstandswahlen emotional, als sich die langjährige Vorsitzende nicht erneut zur Kandidatur stellte. Der Kulturring war 2007 nach einer Idee von Heinrich Moormann gegründet worden; Emily Greschner war zunächst 2. Vorsitzende, ehe sie 2017 von Andreas Kathe den Vorsitz übernahm. Seitdem koordinierte Greschner die Arbeit des rund 100 Mitglieder starken Vereins und wurde dessen Gesicht.

Greschner habe den Verein „mit Herzblut und großer Leidenschaft zu einem Leuchtturmprojekt in Dinklage gemacht“, lobt der Kulturring. Sie habe in ihrer "außerordentlich engagierten Tätigkeit immer neue Ideen für die Kulturbelebung in Dinklage“ eingebracht, schreibt der Verein weiter. Als Gründungsmitglied habe Greschner die „Kult(o)uren rund um Dinklage“ entwickelt und initiierte die alle 2 Jahre stattfindende Sommermusik-Reihe, eine Konzertreihe an ungewöhnlichen Orten innerhalb Dinklages. Die anwesenden 17 Mitglieder würdigten ihr großes Engagement mit Geschenken und stehenden Ovationen.

Abschied und Wiederwahl: (von links) Emily Greschner, Siegfried Arnold und Konrad Hartong. Foto: Kulturring Dinklage / Simone BlömerAbschied und Wiederwahl: (von links) Emily Greschner, Siegfried Arnold und Konrad Hartong. Foto: Kulturring Dinklage / Simone Blömer

Nach 6 Jahren im Vorstand verabschiedete sich auch Siegfried Arnold, der sich immer mit großem kreativem Einsatz eingebracht habe, lobt der Kulturring. Auch ihm galt der ausdrückliche Dank der Mitglieder. Zum neuen 1. Vorsitzenden wählten die Mitglieder Stefan Willenborg. Gemeinsam mit seinem Team aus sechs bisherigen und einem neuen Vorstandsmitglied wolle er für Kontinuität sorgen und zugleich neue Impulse für die zukünftige Vereinsarbeit setzen, hieß es.

Die anwesenden Mitglieder wählten außerdem den 2. Vorsitzenden Konrad Hartong, Kassenwartin Ilona Gröne, Schriftführer Martin Varnhorn sowie die Beisitzer Simone Blömer, Barbara Dwerlkotte, Jörg Kamphaus und Annette Tabeling in den Vorstand. Die Kassenprüferinnen Annelore Arnold und Petra Fangmann wurden wiedergewählt.

Das ist der Vorstand des Kulturrings Dinklage: (Hinten von links) Stefan Wilenborg, Konrad Hartong, Jörg Kamphaus und Martin Varnhorn sowie (vorne von links) Barbara Dwerlkotte, Ilona Gröne, Annette Tabeling und Simone Blömer. Foto: Kulturring Dinklage / Simone BlömerDas ist der Vorstand des Kulturrings Dinklage: (Hinten von links) Stefan Wilenborg, Konrad Hartong, Jörg Kamphaus und Martin Varnhorn sowie (vorne von links) Barbara Dwerlkotte, Ilona Gröne, Annette Tabeling und Simone Blömer. Foto: Kulturring Dinklage / Simone Blömer

Neben einem Rückblick auf das Jahr 2025 stellte Emily Greschner die geplanten Veranstaltungen für 2026 vor, im Mittelpunkt stand hier die „Sommermusik“ mit sechs Konzerten zwischen Juni und September. Die Reihe startet am 5. Juni (Freitag, 20 Uhr) mit „The Real Comedian Harmonist“ und am 6. Juni (Samstag, 20 Uhr) mit „Sexxy – Die Westernhagen Show“. Beide Events finden bei Holzbau Brockhaus statt.

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