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Das Team der "Oyther Tonleiter" will musikalische Talente entstauben

Der Musikverein Oythe lädt Wiedereinsteiger und Neuanfänger ein. Ein Infoabend findet am Montag ab 19.30 Uhr im Pfarrheim statt.

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Sie freuen sich über den Neustart der „Oyther Tonleiter“: Heinrich Windhaus (2. v.l.) und Ulrich Wichmann (r.) aus dem Vorstand des Musikvereins sowie Rita Evers (l.) Kristin Flegel (3.v.l.) und Bernhard Tilger (2.v.r.), die seit dem ersten Durchgang der Tonleiter im Musikverein mitspielen. Foto: Hörnemann

Sie freuen sich über den Neustart der „Oyther Tonleiter“: Heinrich Windhaus (2. v.l.) und Ulrich Wichmann (r.) aus dem Vorstand des Musikvereins sowie Rita Evers (l.) Kristin Flegel (3.v.l.) und Bernhard Tilger (2.v.r.), die seit dem ersten Durchgang der Tonleiter im Musikverein mitspielen. Foto: Hörnemann

Unter dem Titel
„Oyther Tonleiter“ lädt der Musikverein Oythe (MVO) in Kooperation mit der Kreismusikschule Vechta (KMS) wieder Erwachsene ein, ihre früheren musikalischen Talente zu entstauben oder ganz neu ein Blasinstrument zu erlernen. Für Montag (28. März) laden die Musiker Interessierte um 19.30 Uhr zu einem Infoabend ins Pfarrheim Oythe ein. Unverbindlich wird Neugierigen und angehenden Nachwuchsmusikanten dann das Projekt vorgestellt. Es besteht Gelegenheit, Fragen zu stellen und Mitstreiter kennenzulernen.

Zum zweiten Mal nach 2018 startet der MVO das Projekt 
Oyther Tonleiter. Erfolgreich nahmen sowohl Holz- als auch Blechbläser in den letzten Jahren teil. Viele hatten vorher noch nie ein Instrument in der Hand. Jetzt bereichern Rita Evers, Kristin Flegl, Bernhard Tilger und viele andere die Register des Vereins. „Mit den wöchentlichen Treffen und hilfreichem Material für zu Hause konnte ich das Instrument schnell kennenlernen“, resümiert Kristin Flegel, die früher zwar andere Instrumente spielen konnte, aber im Projekt „Oyther Tonleiter“ ganz neu das Saxophonspielen gelernt hat. „Natürlich muss ich noch üben, doch das gemeinsame Musizieren im Orchester funktioniert schon richtig gut und macht vor allem viel Spaß“, ergänzt die Vechtaerin.

Mit Tipps von Profis das richtige Instrument finden

Die Idee ist schnell erklärt: Zu Beginn sucht man sich, gegebenenfalls mit Tipps von Profis, das richtige Instrument aus. Gelernt wird dann mit Lehrkräften der KMS in wöchentlichen Gruppentreffen. „In den Bläsergruppen wird das Spiel auf Trompete, Saxophon, Querflöte, Klarinette, Tuba, Tenorhorn, Flügelhorn oder Posaune von Grund auf vermittelt“, erklärt Heinrich Windhaus, Vorsitzender des Musikvereins.

"Die ersten Jahre mit den Neulingen waren trotz der Einschränkungen durch Corona super."Bernhard Tilger

Instrumente können bei Bedarf gestellt werden, auch Noten lesen zu können, sei keine Voraussetzung. „Die ersten Jahre mit den Neulingen waren trotz der Einschränkungen durch Corona super, ich habe echt viel gelernt. Die Motivation gleicht dann aus, dass das Lernen im Alter sehr viel schwerer fällt als in jungen Jahren“, sagt auch Bernhard Tilger. Jetzt probt er wöchentlich mit unterschiedlich erfahrenen Musikanten im Verein. „Durch schwierige Passagen bleibt der Anreiz zu proben und in der großen Gruppe klingt es oft einfach richtig schön“, betont Tilger.

Übungsabende finden montags statt

Übungsabende finden montags ab 19.30 Uhr im Pfarrheim Oythe neben der St.-Marien-Kirche statt. Der Montag sei kein Zufall, erklärt MVO-Geschäftsführer Ulrich Wichmann. „Das Hauptorchester des Musikvereins probt ebenfalls montagabends“, stellt der Initiator der Tonleiter fest. „Und natürlich möchten wir mit der Oyther Tonleiter über kurz oder lang auch neue Mitglieder für unseren Verein begeistern“, erzählt er.

Das Repertoire der Musiker reicht von klassischen Märschen und Volksmusik über Musicals bis hin zu Soundtracks moderner Kinohits. „Wir sind fest davon überzeugt, dass viele Erwachsene ein Instrument aus Kindertagen auf den Dachboden oder in den Keller verbannt haben“, begründet Wichmann den Ursprung der Idee. Noch mehr Männer und Frauen suchten Gelegenheit, sich den lang gehegten Wunsch zu erfüllen, selbst Musik machen zu können, berichtet er. „Es ist nie zu spät“, betont der Tubist. Ansprechpartner ist Ulrich Wichmann (Telefon 04441/859008).

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