Das Nachrichtenportal vonMünsterländische Tageszeitung MT undOldenburgische Volkszeitung OV

Cousinen und Kienel beenden Corona-Pause

Henrike Böckmann und Annika Chang-Böckmann haben mit Kirchenmusiker Christian Kienel ein Geistliches Konzert gegeben. Die Wallfahrts-Basilika in Bethen bot den würdigen Rahmen dafür.

Artikel teilen:
Geistliche Abendmusik für Gesang und Klavier: (von links) Kirchenmusiker Christian Kienel (E-Piano), Orgel, sowie die Sopranistinnen Henrike Böckmann und Annika Chang-Böckmann.Foto: Heidkamp

Geistliche Abendmusik für Gesang und Klavier: (von links) Kirchenmusiker Christian Kienel (E-Piano), Orgel, sowie die Sopranistinnen Henrike Böckmann und Annika Chang-Böckmann.Foto: Heidkamp

Die Bether Sankt-Marien-Basilika hat sich für Bethens Kirchenmusiker Christian Kienel und die beiden Sopranistinnen Henrike Böckmann aus Bethen und Annika Chang-Böckmann aus New Haven/USA als passender Ort für ein Konzert erwiesen. „Geistliche Abendmusik – für Gesang und Klavier“ lautete das Thema des rund einstündigen Konzertes, bei dem das Trio das Publikum mit „musikalischen Kleinoden“, wie Christian Kienel es in seiner Begrüßung ausdrückte, verwöhnte.

Den Rahmen bildeten Werke von Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart, Felix Mendelssohn Bartholdy und Heinrich Schütz, einem der bedeutendsten deutschen Komponisten des Frühbarock. Sein während des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648) verfasstes Werk „Erhöre mich, wenn ich rufe“ bildete den Auftakt. Es folgten mit „Dir, dir, Jehova, will ich singen“ sowie dem Werk „Brunnquell aller Güter“ von Georg Christian Schemelli und Johann Sebastian Bach zwei Stücke aus dem „Musikalischen Gesang-Buch“.

Ein musikalischer Höhepunkt war das beliebte Werk „Panis angelicus“, welches zu den berühmtesten Werken der gesamten Kirchenmusik des französischen Komponisten César Franck zählt. Mozarts Vertonung „Unter deinen Schutz und Schirm“ (lateinisch: Sub tuum praesidium) bildete den Abschluss des Abends. Das Werk gehört zu den ältesten Mariengebeten überhaupt, dessen Belege sich schon aus dem dritten Jahrhundert in einem griechischen Papyrusfragment wiederfinden.

Kristallklare Stimmen wissen zu beeindrucken 

Die beiden singenden Cousinen bewiesen mit ihren Interpretation eine große Bandbreite an Dynamik und beeindruckten mit kristallklaren Stimmen durch ihre Reinheit in der Intonation. Einen besonderen Dank der Kirchengemeinde überbrachte die zweite Vorsitzende des Orgelbauvereins, Maria Zurwellen. Sie überreichte den beiden Sängerinnen eine Dankesurkunde und die Patenschaft für zwei Orgelpfeifen.

Nach dem gelungenen ersten öffentlichen Auftritt nach viermonatiger Corona-Pause sind weitere Abendkonzerte geplant. Unter dem Titel „Ave Maria“ – Geistliches Konzert“ am 13. September folgt am 27. September eine Orgelvesper mit dem Kirchenmusiker Christian Kienel. Am 25. Oktober gibt es einen „Gebet-Musik-Segen“ mit der musikalischen Begleitung von Mechthild Werner (Violine) und Christian Kienel (Orgel). Den Abschluss bildet am Sonntag, 15. November, ein Abendkonzert unter dem Thema „herbst.zeit.los – Lyrik und Orgel“ mit Dominik Blum und dem Organisten Stefan Decker.

Alle Abendkonzerte beginnen jeweils um 17 Uhr in der Bether Sankt-Marien-Basilika. Der Eintritt ist frei, am Schluss wird um eine Spende zur Finanzierung der neuen Orgel gebeten.

Hier klicken und om-online zum Start-Bildschirm hinzufügen

Cousinen und Kienel beenden Corona-Pause - OM online