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Zweckverband Hasetal erwartet Rekordjahr

Schon jetzt gibt es drei mal mehr Buchungen. Außerdem wartet Programm mit „Wanderurlaub auf Rezept“ und zwei neuen E-Bike-Tagestouren auf.

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Feiert Premiere: Nach den coronabedingten Verzögerungen  bereichert  die sechstägige Aktivreise durchs Osnabrücker Land oder das Emsland  unter dem Motto „Wanderurlaub auf Rezept“ das  Angebot der Hasetal Touristik. Foto: Zweckverband

Feiert Premiere: Nach den coronabedingten Verzögerungen  bereichert  die sechstägige Aktivreise durchs Osnabrücker Land oder das Emsland  unter dem Motto „Wanderurlaub auf Rezept“ das  Angebot der Hasetal Touristik. Foto: Zweckverband

In seinem letzten Jahr als Geschäftsführer erwartet Wilhelm Koormann ein Rekordjahr für den Zweckverband Erholungsgebiet Hasetal und seine vielfältigen touristischen Angebote. Auf der Verbandsversammlung im Kornspeicher des Stiftes Börstel erläuterte er den Bürgermeistern und den Ratsvertretern der inzwischen zwölf Kommunen des Verbands entlang der Hase zwischen Bramsche und Meppen sowie Fürstenau und dem in diesem Jahr neu beigetretenen Neuenkirchen die Aktivitäten und Ergebnisse des vergangenen Jahres und stellte einige neue Projekte vor. Die Hasetal Touristik GmbH, die das operative Geschäft der erfolgreichen Touristiker managt, erwartet in diesem Jahr einen deutlich auf über zwei Millionen Euro wachsenden Umsatz.

Die Verantwortlichen hoffen erstmals seit drei Jahren wieder auf eine „normale“ volle Saison nach nur einer halben coronabedingt im vergangenen Jahr. Premiere feiern wird in dieser Saison auch ein neues Angebot, das auf Schusters Rappen statt dem Drahtesel daher kommt. Der „Wanderurlaub auf Rezept“ ist eine sechstägige Aktivreise im Osnabrücker Land und im Nette-Tal und im Emsland, für die die Krankenkassen 150 Euro pauschal dazu steuern.

„Wir profitieren bei unserem Kerngeschäft Radfahren schon seit Jahren vom wichtigsten Trend beim Urlaub in Deutschland“, begründet Koormann seinen Optimismus. Denn die Aktivität Radfahren habe mit 27,6 Prozent im ersten Halbjahr 2021 nach stetem Wachstum einen neuen Höchststand und eine enorme Rolle bei allen Urlaubsreisen in Deutschland erreicht, so der Touristik-Experte.

"Die Menschen wollen wieder raus und los und scharren mit den Hufen, es boomt bei uns ohne Ende."Wilhelm Koormann

Zu den harten Fakten seiner Prognose gehöre, dass bereits Anfang Februar schon dreimal so viele Buchungen vorgenommen worden seien wie zum gleichen Zeitpunkt vor einem Jahr. „Die Menschen wollen wieder raus und los und scharren mit den Hufen, es boomt bei uns ohne Ende“, freut sich Koormann, der gemeinsam mit seinem Team 2014 den Deutschen-Tourismus-Preis für das innovative Projekt „Mundraub im Hasetal“ erhalten hatte.

Der 1989 gegründete Zweckverband vermarktet über seine Hasetal Touristik GmbH vielfältige Angebote, vor allem rund ums Fahrradfahren. Paddeltouren auf der Hase, Fahrten mit dem Museums-Dampfzug zwischen Meppen und Essen und Ausflüge mit der Draisine rundet das vielfältige, stetig weiter ausgebaute Angebot ab. Erfolgreich sind die Hasetaler auch mit ihrem Blühstreifen-Programm, in dem dutzende Hektare im gesamten Hasetal bunter und schöner werden und es dabei einen wichtigen Beitrag für den Erhalt der Insektenpopulation leistet.

Start und Ziel ist die "Stiftsschänke Börstel"

Neben der mehrtägigen Hase-Emstour oder der Emsland-Route und den „Rundum sorglos Touren“ sind es vor allem der viertägige „Radurlaub „auf Rezept“ mit über 1500 Teilnehmern und die E-Bike-Tagestouren, die ständig weiter ausgebaut werden und sich dabei rasant wachsender Beliebtheit erfreuen. Waren es im vergangenen Jahr noch acht Angebote, so sind es ab diesem Frühjahr zehn geführte, rund 60 Kilometer lange Touren in der gesamten Region. Beliebteste Angebote waren 2021 die „Germanen & Genuss"- und die (Bier)-Gartentour. Insgesamt waren in der halben Saison 2021 fast 3000 Frauen und Männer in der Region unterwegs.

Ein gewichtiges Wörtchen bei der beliebtesten Rundfahrt mit den zur Verfügung gestellten stets neuen E-Bikes mitsprechen wird nach Überzeugung des Geschäftsführers der Neuling „So schmeckt Heimat“. Start und Ziel ist die nach Jahren des Dornröschenschlafs wieder genutzte „Stiftsschänke Börstel“. Stationen nach dem Bio-Frühstück und vor der Vesper an gleicher Stelle sind die unter anderem die Bio-Höfe Holtheide, Gut Einhaus, die Schutenmühle Huckelrieden, der Karlsgarten oder der Biohof Scherborn.

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