Unternehmen teilt mit: Opti-Wohnwelt in Werlte bleibt erhalten
Die süddeutsche Möbelhauskette Opti befindet sich im Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung. Nun gibt es Neuigkeiten.
Oliver Hermes | 22.08.2024
Die süddeutsche Möbelhauskette Opti befindet sich im Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung. Nun gibt es Neuigkeiten.
Oliver Hermes | 22.08.2024

Der Geschäftsbetrieb läuft wie gewohnt weiter: Das gilt für den Standort „Möbel Wilken“ und den Megastore in Werlte. Foto: Opti
Im Rahmen des vorläufigen Eigenverwaltungsverfahrens stellt sich die Opti-Wohnwelt Gruppe neu auf und entwickelt gegenwärtig ein tragfähiges, nachhaltiges Sanierungskonzept. „Der Standort in Werlte einschließlich des Opti-MegaStores bleibt mit seinen 73 Mitarbeitern erhalten. Der Geschäftsbetrieb läuft regulär weiter“, teilt das Unternehmen nun offiziell mit. Das Team stehe wie gewohnt zur Verfügung, Ware wird regulär ausgeliefert und das Sortiment bleibt erhalten. „Die Filiale Werlte ist ein starker Standort, deren Erhalt nun gesichert ist“, betonen die Geschäftsführer Oliver Föst und Martin Wilken nochmals. Wie berichtet, hatte die Gruppe im Juli ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung gestartet, einem entsprechenden Antrag hatte das Amtsgericht Schweinfurt entsprochen. Bundesweit gibt es derzeit 28 Opti-Wohnwelten und 13 Opti-Megastores. Für die Opti-Wohnwelt-Gruppe bedeute das Verfahren die „Chance auf einen kompletten Neustart“, hieß es im Juli aus der Zentrale der Möbelmarktkette in Niederlauer. 1978 gegründet, zählt die bis heute familiengeführte Gruppe mit ihren 41 Möbelhäusern nach eigener Einschätzung zu den größten Möbelhändlern in Deutschland. Die Fachpublikation moebelmarkt.de ordnet die Gruppe mit ihrem Jahresumsatz in 2023 von 220 Millionen Euro auf Platz 24 der größten deutschen Möbelhäuser ein. Insgesamt beschäftigen die Gruppenunternehmen laut den jüngsten Angaben 1400 Menschen. Man befinde sich derzeit „in der größten Umstrukturierung seiner fast 50-jährigen Firmengeschichte“, sagte Geschäftsführer Oliver Föst zuletzt. Ziel sei es, das Familienunternehmen neu aufzustellen und „langfristig auf solide finanzielle Füße zu bringen“, so Föst weiter. Der Standort in Werlte war am 1. Januar 2019 zur Gruppe gekommen. Davor hatte die Familie Wilken unter ihrem Namen dort großflächige Möbelhäuser geführt.Verfahren „eine Chance auf Neustart“
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