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Studenten der PHWT entwickeln den Teeautomaten der Zukunft

Das Gerät kann mehrere Tees gleichzeitig zubereiten und ist zudem umweltverträglich. Erfunden haben ihn Studenten der PHWT Vechta/Diepholz. Das ist aber nicht ihre einzige Erfindung.

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Das Studenten-Team "Tealix": Lukas Warnke (von links), Anna-Lena Bender, Mira Dams und Vincent Knickmann. Foto: Jansen

Das Studenten-Team "Tealix": Lukas Warnke (von links), Anna-Lena Bender, Mira Dams und Vincent Knickmann. Foto: Jansen

Teeautomaten gibt es schon. Aber Geräte auf dem Markt benötigen Zeit und Aufwand beim Reinigen – und mit ihnen lässt sich oft nur eine Tasse Tee zubereiten. Studenten der Privaten Hochschule für Wirtschaft und Technik (PHWT) Diepholz/Vechta haben einen Automaten entwickelt, der nicht nur mehrere Tassen Tee gleichzeitig zubereiten kann und sich teilweise automatisch reinigt, sondern, der auch durch die verwendeten Werkstoffe umweltverträglicher ist.

Den Prototyp stellte die Gruppe "Tealix", zu der die Maschinenbau-Studenten Lukas Warnke, Anna-Lena Bender, Mira Dams und Vincent Knickmann gehören, jüngst am PHWT-Standort in Diepholz an der Thüringer Straße vor.

Dort in den beiden Hochschulgebäuden ZME (Zentrum für Mechatronik und Elektrotechnik) und ZWT (Zentrum für Werkstoffe und Technik) präsentierten Studierende des siebten Semesters der PHWT aus den Dualen Studiengängen Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen Ergebnisse ihres Projektstudiums.

Das Thema der Projekte lautet Nachhaltigkeit

Unter dem übergeordneten Thema Nachhaltigkeit hatten sie sich seit Anfang des Jahres mit verschiedenen Projekten befasst. "Tealix" war eines davon. "Ziel war es, einen Teeautomaten zu entwerfen, der den Teegenuss umweltverträglicher und anwenderfreundlicher gestaltet", erklärte die vierköpfige Gruppe an ihrem Messestand.

Weitere Themen von Projekten und Vorträgen der Ganztagsveranstaltung waren beispielsweise nachhaltige Wirkstoff- und Düngerausbringung sowie die Entwicklung eines Heizsystems für eine Drehkolbenpumpe (Hintergrund: In Industrieanwendungen werden häufig Stoffe befördert, die bei Raumtemperatur nicht ohne Weiteres pumpfähig sind. Härten diese Medien bei Abkühlung in der Drehkolbenpumpe aus, kann dies zu Schäden führen).

Einen großen Teil der Vorträge und Präsentationen betraf das jährliche Hauptprojekt der PHWT: Studierende aus den Bereichen Elektrotechnik, Mechatronik, Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen konstruieren einen Rennwagen – inklusive Finanzplan und Marketing – und nehmen damit am internationalen Wettbewerb "Formula Student" teil.

Die Studenten präsentieren einen neuartigen Rennwagen

Nachdem das Rennwagen-Projekt 2020 wegen der Corona-Pandemie ausgefallen war, war im Sommer 2021 ein neues Auto aus dem PHWT-Gebäude gerollt. Dieses 15. Fahrzeug von PHWT-Studenten, das bei der Projektpräsentation am Dienstag zu sehen war und erläutert wurde, ist eine Besonderheit: Die Karosserie ist keine Stahlrohrkonstruktion mehr, sondern wie bei Formel-1-Fahrzeugen ein Monocoque aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff.

Das ist deutlich aufwendiger zu bauen und laut Gesamtteamleiter Jeremias Meyer mehr als 40.000 Euro teurer als die bisherige klassische Konstruktion.

Erstmals in Monocoque-Bauweise erstellte das Racing-Team der PHWT den Rennwagen für den Wettbewerb Formula Student. Neben dem realen Fahrzeug präsentierten die Studenten mit Spezialbrillen virtuell einen Windkanal und Einblicke in die Werkstatt. Foto: JansenErstmals in Monocoque-Bauweise erstellte das Racing-Team der PHWT den Rennwagen für den Wettbewerb "Formula Student". Neben dem realen Fahrzeug präsentierten die Studenten mit Spezialbrillen virtuell einen Windkanal und Einblicke in die Werkstatt. Foto: Jansen

Neben dem realen Fahrzeug präsentierten die Studenten mit Spezialbrillen virtuell Luftströmungen am Fahrzeug wie in einem Windkanal und virtuelle Einblicke in die Werkstatt per selbst programmierter Software.

Zahlreiche Sponsoren förderten wieder das Rennwagenprojekt des dieses Jahr 42-köpfigen Racing-Teams "Deefholt Dynamics" der PHWT.

Die Projekte werden bewertet und fließen in die Gesamtnoten ein

Die Projekte aller Teams und deren Präsentation wurde von Lehrenden der PHWT bewertet. Die Note fließt in die Gesamtzensur des Bachelor-Studienabschlusses ein.

Zu den Abschlusspräsentationen des Projektstudiums 2021 waren auch Vertreter der an der PHWT beteiligten Firmen und andere eingeladen. Wegen der Corona-Entwicklung gab es jedoch viele kurzfristige Absagen, bedauerte Professor Dr.-Ing. Thomas Plegge vom Diepholzer PHWT-Studienbereich Ingenieurwesen "Dr. Jürgen Ulderup".

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