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Recruiting kreativ: Biochem wirbt auf Bussen um Auszubildende und Mitarbeiter

Seit wenigen Wochen sind 2 Fahrzeuge in den Landkreisen Vechta und Diepholz unterwegs. Der Lohner Hersteller von Futtermittelzusätzen will mit der Aktion verstärkt auf sich aufmerksam machen.

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Werbung auf 6 Rädern: Über den gelungenen Look des Busses freuen sich die Biochem-Mitarbeiter (von links) Julia Nüvemann (Ausbildung), Michael Blömer (Personal), Monika Steffens, Anna Morasch (beide Marketing), Helge Reiners (Ausbildung) sowie Hendrik Nuxoll (Schomaker). Foto: Timphaus 

Werbung auf 6 Rädern: Über den gelungenen Look des Busses freuen sich die Biochem-Mitarbeiter (von links) Julia Nüvemann (Ausbildung), Michael Blömer (Personal), Monika Steffens, Anna Morasch (beide Marketing), Helge Reiners (Ausbildung) sowie Hendrik Nuxoll (Schomaker). Foto: Timphaus 

Bei der Rekrutierung von künftigen Auszubildenden und Mitarbeitern geht das Unternehmen Biochem aus Lohne neue Wege. Seit wenigen Wochen sind 2 Linienbusse mit der Botschaft "Biochem- Jobs mit Perspektive" sowie tierischen Motiven in den Landkreisen Vechta und Diepholz unterwegs und werben für Stellen und Ausbildungsplätze bei dem Hersteller von Futterzusätzen. Ergänzt wird die Kampagne nach Angaben von Marketingmanagerin Monika Steffens durch Aktivitäten auf der Facebook-Seite Biochem Jobs & Careers.

"Ausbildung mit Perspektive" – was genau bedeutet das? Biochem-Eigentümer Eckhard Thölke sagt: "Die Ausbildung ist seit jeher das Fundament des Unternehmens, und wir versuchen, alle Lehrlinge zu übernehmen. Raffaela Spille und Eugen Glesmann beispielsweise haben ihre Ausbildung bei Biochem begonnen und sitzen heute in der Geschäftsleitung."

Bei der Werbekampagne arbeitet Biochem mit den Busunternehmen Schomaker aus Lohne sowie Borchers Reisen aus Twistringen zusammen. Schomaker-Mitarbeiter Hendrik Nuxoll sagt, dass die Initiative vom Hersteller von Futterzusätzen ausgegangen sei. "Das ist eher ungewöhnlich." Er urteilt: "Das ist eine klasse Idee." Der Schomaker-Gelenkbus werde vor allem auf den Hauptlinien eingesetzt und halte unter anderem am Gymnasium Lohne.

Werbung, die ankommt: Ausbildungsleiterin Julia Nüvemann und Mediengestalterin Anna Morasch vor dem neuen Biochem-Bus der Firma Schomaker. Foto: TimphausWerbung, die ankommt: Ausbildungsleiterin Julia Nüvemann und Mediengestalterin Anna Morasch vor dem neuen Biochem-Bus der Firma Schomaker. Foto: Timphaus

Schomaker verfügt am Firmensitz in Krimpenfort über einen Fuhrpark von 66 modernen Omnibussen. Jährlich befördert das Busunternehmen, das seit 1990 auch ein eigenes Reisebüro unterhält, nach eigenen Angaben etwa 2,1 Millionen Schüler sowie 75.000 Gäste. 90 Menschen arbeiten in dem Betrieb, den Aloys Schomaker 1929 in Mühlen gründete und der heute von Thomas Bojes geführt wird.

Zurück zu Biochem: Laut Steffens entstand die Initiative für die Buswerbung im Zuge des Personalmarketings. "Wir wollen nachhaltig auf uns aufmerksam machen." Das Internet sei aufgrund der Fülle an Informationen überfrachtet. "Auf einem Bus sind wir immer präsent und erreichen auch die Zielgruppe. So können wir besser den Fokus auf unsere Ausbildungsstellen und Jobs setzen."

Biochem bildet seit mehr als 20 Jahren aus

Seit mehr als 20 Jahren bildet das Unternehmen junge Frauen und Männer aus. Seit Beginn der betrieblichen Ausbildung im Jahr 2000 hat Biochem insgesamt 91 Menschen in kaufmännischen und gewerblich-technischen Berufen ausgebildet. Dabei bestimmt die Internationalisierung als wichtiger Wachstumstreiber laut Steffens zunehmend die Ausbildungsinhalte der Lehrlinge.

Mit dem Ausbildungsberuf „Groß- und Außenhandelsmanagement“ nahm vor mittlerweile 2 Jahrzehnten alles seinen Anfang. Inzwischen bietet das Unternehmen an den 3 Standorten in Lohne insgesamt 5 gewerblich-technische und kaufmännische Ausbildungsberufe an: Groß- und Außenhandelsmanagement, Büromanagement, Lagerlogistik, Chemikant bzw. Chemikantin sowie eine Zusatzqualifikation für Auslandsgeschäfte.

Unter den Lehrlingen erfreut sich besonders die Zusatzqualifikation „Kauffrau/-mann für Auslandsgeschäfte“ nach Angaben von Steffens großer Beliebtheit. Denn für die Azubis ist damit unter anderem ein 6-wöchiges Auslandspraktikum in einer der 14 Biochem-Niederlassungen weltweit verbunden.

Der Futtermittelzusatz-Hersteller hat 310 Mitarbeiter

Für die Biochem-Ausbildungsleiter Julia Nüvemann und Helge Reiners spielt die Internationalität eine wichtige Rolle bei den Ausbildungsinhalten. „Bei uns arbeiten 310 Menschen aus 42 Nationalitäten, und wir sind in über 70 Märkten weltweit aktiv. Da ist es uns wichtig, dass die Auszubildenden schnell mit Sprachen, Kulturen und den lokalen Gegebenheiten in Kontakt kommen. Das Auslandspraktikum und Sprachkurse sind nur 2 Bausteine für unsere internationale Ausbildung“, sagen sie unisono.

Während der Ausbildung durchlaufen die Auszubildenden bei Biochem verschiedene Abteilungen und lernen die Prozesse zur Herstellung und dem Vertrieb von Zusatzstoffen für Tierernährung kennen. Getreu dem Biochem-Motto: Feed Safety for Food Safety.

Der Schomaker-Bus mit der Botschaft Biochem – Jobs mit Perspektive und tierischen Motiven fährt seit Kurzem auf den Hauptlinien im Landkreis Vechta. Foto: TimphausDer Schomaker-Bus mit der Botschaft "Biochem – Jobs mit Perspektive" und tierischen Motiven fährt seit Kurzem auf den Hauptlinien im Landkreis Vechta. Foto: Timphaus

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