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Mutter und Tochter bringen Löningern Burger auf die Teller

Der Diner Löningen hat zwei neue Betreiberinnen. Sonja und Nina Krüger probieren immer wieder neue Gerichte aus. Inzwischen haben sie herausgefunden, was ihren Gästen besonders gut schmeckt.

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Machen sich selbstständig (von rechts): Nina und Sonja Krüger haben den Diner Löningen übernommen. Bürgermeister Burkhard Sibbel überreichte einen KMU-Förderbescheid. Foto: G. Meyer

Machen sich selbstständig (von rechts): Nina und Sonja Krüger haben den Diner Löningen übernommen. Bürgermeister Burkhard Sibbel überreichte einen KMU-Förderbescheid. Foto: G. Meyer

In ihrem eigenen Restaurant ist Nina Krüger Stammgast. "Ich esse fast täglich hier", bestätigt die neue Betreiberin des "Diner Löningen". Ansehen kann man ihr das nicht. Trotz der Vorliebe für Burger, Pommes und Co. ist die 25-Jährige gertenschlank geblieben.

Das trifft auch auf ihre Mutter Sonja zu. Im Juni haben die beiden den "Diner" an der Poststraße übernommen. Sonja Krüger hatte schon für den alten Betreiber gearbeitet und so das Geschäft kennengelernt. Als dieser sich zurückziehen wollte, griffen die beiden Frauen beherzt zu. "Ich hatte schon immer Lust auf einen eigenen Gastrobetrieb", sagt Nina. Obwohl sie offiziell die Chefin ist, arbeiten sie, ihre Mutter und die kleine Schar von Aushilfen auf Augenhöhe. "Ansonsten würde der Laden gar nicht laufen", betont die Jungunternehmerin.

Für jeden Geschmack etwas dabei

Tut er aber. Mit dem Umsatz sind die Krügers zufrieden. Wann Hochbetrieb herrscht, können sie gar nicht so genau sagen. Das könne mittags sein, aber auch abends. Richtig viel los sei vor allem an den Wochenenden. Dass keine der großen Fast-Food-Ketten mit einem Franchise in Löningen vertreten ist, sieht Sonja Krüger dabei eher als Vorteil. Ihre Tochter empfindet McDonald's und Co. dagegen nicht als Konkurrenz. Von der Qualität ihrer eigenen Burger ist sie ohnehin überzeugt. Außerdem lassen sie und ihre Mitarbeiterinnen Anastasia Luther und Julia Jonker sich immer wieder neue Kreationen einfallen. Manche ihrer "Specials" waren so beliebt, dass sie es auf die feste Karte geschafft haben. Demnächst wollen die Frauen sonntags auch ein amerikanisches Frühstück anbieten.

Für die Diner-Gäste gehört zu einem richtigen Burger weiterhin ein Patty aus Rind- oder Hähnchenfleisch. Eine Veggie-Variante ist zwar auch im Programm. Sie werde allerdings kaum nachgefragt, bestätigen beide. Ihre Salatvarianten dagegen schon. "Wir haben für jeden Geschmack etwas dabei", betont Nina. Sie selbst mag ihren Burger am liebsten klassisch.

Nach der Übernahme mussten Mutter und Tochter zunächst in die Modernisierung des Betriebes investieren. Jetzt wollen sie noch eine neue Kühltruhe anschaffen. „Die alte ist viel zu klein geworden“, sagt Nina. Unterstützt werden sie dabei vom Landkreis und der Stadt. Bürgermeister Burkhard Sibbel überreichte ihnen den Förderbescheid über KMU-Mittel für kleine und mittlere Betriebe. Die Krügers passten mit der Betriebsübernahme genau ins Förderschema. Das Geld müssen die Empfänger nicht zurückzahlen. 

  • Info: Informationen für Existenzgründer gibt der Landkreis.

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