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Kanzlei-Alltag ist anspruchsvoller geworden

Seit 40 Jahren arbeitet Johannes Plaggenborg in seinem Job als Rechtsanwalts- und Notarfachangestellter. „Das hält man nur durch, wenn die Arbeit Spaß macht“, sagt der 56-Jährige.

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Feiern Dienstjubiläum: Bürovorsteher Johannes Plaggenborg (2. von rechts) hat 1980 mit der Ausbildung zum Rechtsanwalts- und Notarfachgehilfen begonnen. Heute ist er Bürovorsteher in der Kanzlei von Bernd Preuth, Hans Peter Göken und Franz Nonnenmacher (von links).   Foto: Stix

Feiern Dienstjubiläum: Bürovorsteher Johannes Plaggenborg (2. von rechts) hat 1980 mit der Ausbildung zum Rechtsanwalts- und Notarfachgehilfen begonnen. Heute ist er Bürovorsteher in der Kanzlei von Bernd Preuth, Hans Peter Göken und Franz Nonnenmacher (von links).   Foto: Stix

Das Dienstjubiläum feierte Plaggenborg mit den Kolleginnen und Kollegen der Kanzlei Gerwing, Nonnenmacher, Göken und Preuth in Friesoythe, wo er seit 14 Jahren Bürovorsteher ist.

Seine Ausbildung absolvierte Plaggenborg von 1980 bis 1983 in seiner Heimatstadt Werlte. Nach der Bundeswehrzeit arbeitete er bei einem Notariat in Sögel, bevor er 2006 nach Friesoythe wechselte. Hier ist Plaggenborg als Bürovorsteher für die gesamte Kanzleiorganisation zuständig. Dazu gehören die Vorbereitung von Kauf-, Übertragungs-, Erb- und sonstigen Verträgen und ihre Abwicklung ebenso wie Testamentsangelegenheiten und die Betreuung der Auszubildenden. „Ohne ihn läuft der Laden nicht“, fasst Rechtsanwalt und Notar Hans Peter Göken Plaggenborgs Arbeit in einem Satz zusammen.

Die IT kann nicht alle Herausforderungen auffangen

Beim Blick zurück stellt Plaggenborg fest, dass die Arbeit in den vergangenen Jahren spezieller und anspruchsvoller geworden sei. Das sei vor allem immer genaueren Vorgaben der Justizbehörden und der Gerichte und immer komplizierteren Regeln geschuldet. Einiges, aber eben nicht alles davon lasse sich mit der IT auffangen – angefangen hatte Plaggenborg noch einer mechanischen Schreibmaschine.

Am wichtigsten ist dem Fußball-Fan und Vater von drei Kindern allerdings der Kontakt mit anderen Menschen. Zu den Rechtspflegern im Cloppenburger Amtsgericht, mit denen er wöchentlich persönlich die komplexeren Fälle bespricht, vor allem aber mit den Klienten der Kanzlei. „Es ist schön, immer neue Leute kennenzulernen und ihnen so zu helfen, dass sie zufrieden sind“, sagt Plaggenborg.

Ein paar Jahre bis zur Rente bleiben ihm noch. „Wenn er gesund bleibt“, so Göken, „dann schafft Johannes Plaggenborg noch das 50. Dienstjubiläum.“

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