IHK reagiert auf Höffmann-Kritik und sichert Ausbildungsverhältnisse ab
Neben der Vertragsunterzeichnung ist ein gemeinsames Gespräch geplant.
Redaktion | 07.05.2026
Neben der Vertragsunterzeichnung ist ein gemeinsames Gespräch geplant.
Redaktion | 07.05.2026

Begrüßen das Einlenken der IHK und ein zeitnahes Treffen: (von links) die Geschäftsführer Martin, Hans und Andreas Höffmann. Foto: privat
Nach der öffentlichen Kritik durch das Reiseunternehmen Höffmann Reisen aus Vechta hat die Industrie- und Handelskammer (IHK) Oldenburg reagiert. Wie die Unternehmensleitung mitteilte, hat die Kammer die beiden bislang ausstehenden Ausbildungsverträge unterzeichnet. Damit ist die Ausbildung der betroffenen Nachwuchskräfte nun auch formell abgesichert. Gleichzeitig hat die IHK die Firmenchefs um ein klärendes Gespräch gebeten. Ziel sei es, die unterschiedlichen Auffassungen grundsätzlich zu erörtern und künftig Missverständnisse zu vermeiden. Hans Höffmann, Senior-Chef von Höffmann Reisen, begrüßt diesen Schritt ausdrücklich. „Darauf freue ich mich sehr“, betont er. Es liege im Interesse aller Beteiligten, offene Fragen konstruktiv zu klären und eine verlässliche Grundlage für die Zusammenarbeit zu schaffen. Mit der nun erfolgten Eintragung der Verträge reagiert die IHK auf die zuvor deutlich geäußerte Kritik des Unternehmens. Dieses hatte insbesondere die Verzögerungen im Verfahren sowie die Begründungen der Kammer als nicht nachvollziehbar bezeichnet. Die aktuelle Entwicklung deutet auf eine Annäherung hin und eröffnet die Möglichkeit, bestehende Differenzen im direkten Austausch auszuräumen.
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