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Die Erdarbeiten für "Garrel Ost" sind abgeschlossen

Das Umspannwerk ist notwendig für die Teilerdverkabelung in den Bereichen Beverbruch und Garrel. Eine  Informationsveranstaltung wird am 23. Juni auf der Baustelle Beverbrucher Straße angeboten.

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Großbaustelle: Die Erdarbeiten für den Bau eines Umspannwerkes an der Beverbrucher Straße sind abgeschlossen. Foto: Tennet

Großbaustelle: Die Erdarbeiten für den Bau eines Umspannwerkes an der Beverbrucher Straße sind abgeschlossen. Foto: Tennet

„Was passiert eigentlich auf der Großbaustelle an der Beverbrucher Straße? Warum und was wird da gebaut?“ Fragen wie diese würden dem Landtagsabgeordneten Karl-Heinz Bley (CDU) immer wieder gestellt. Jetzt lädt der Abgeordnete zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung auf der Baustelle ein. Am 23. Juni (Donnerstag) ab 18 Uhr informiert Matthias Wantia vom Bauträger, der Tennet, über den Stand der Maßnahmen und weitere Planungen.

„Dann wird auch die genaue Trassierung der 380-kV-Leitung vorgestellt“, sagt Karl-Heinz Bley. Doch nicht nur die Grundstücksbesitzer, sondern alle Interessierten seien willkommen. Mit Hilfe von Schautafeln, Plänen und Bildern werden die Gäste informiert. Dem Abgeordneten ist der Hinweis wichtig, dass die Veranstaltung auf seine Anregung hin erfolgt, weil ihm die Information der Betroffenen und aller Bürger sehr wichtig ist.

Die Stromtrasse, die den Strom von den Windparks in der Nordsee in den Süden transportieren soll, ist bis Conneforde vor einigen Tagen in Betrieb genommen worden. Jetzt folge der Abschnitt von Conneforde über Cloppenburg bis Merzen. Nach vielen Protesten und Gesprächen in der Planungsphase sei es gelungen, dass die Baugebiete in Beverbruch und Kellerhöhe nicht beeinträchtigt werden und dass dort jetzt Wohnhäuser gebaut werden können.

Umspannwerk entsteht an der Beverbrucher Straße

Die Leitung werde als Freileitung gebaut. Im Bereich Beverbruch und Garrel gibt es eine Teilerdverkabelung. Dafür sei das Umspannwerk „Garrel Ost“, so die Bezeichnung der Tennet, nötig. Die Kosten für das Bauwerk würden auf eine Milliarde Euro geschätzt. So gut wie abgeschlossen sind die Erdarbeiten für das Umspannwerk. Um den Verkehr in Garrels Zentrum nicht zu sehr zu belasten, wurde für die Lkw-Transporte an der Kreuzung Hauptstraße/Böseler Straße eine Ampel installiert. Die Fahrer waren angewiesen, über die Nikolausdorfer Straße, Oldenburger Straße und den Beverbrucherdamm das Baugelände anzufahren.

5 Jahre werde es noch dauern, ehe der Strom fließen kann. Unverständlich ist für den Abgeordneten, wie es passieren konnte, dass bereits große Mengen Energie gewonnen werden, aber der Transport wegen fehlender Leitungen nicht möglich ist. Matthias Wantia von der Tennet wird die detaillierten Planungen im Bereich der Gemeinde Garrel vorstellen und die Fragen der Gäste der Info-Veranstaltung beantworten. „Ich möchte, dass alle gut informiert sind“, wiederholt Bley sein Anliegen. Schließlich sei geplant, dass weitere Leitungen durch den Landkreis Cloppenburg und eventuell auch Garrel verlegt werden. „Die hohe Produktion im Norden und der große Bedarf im Süden machen die Trassen notwendig“, sagt der Abgeordnete.

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