Danish Crown stellt die Produktion von SB-Fleisch in Deutschland ein
Das Unternehmen sieht das Geschäft nicht mehr profitabel. Betroffen sind 160 Mitarbeiter in Essen und Oldenburg von der Entscheidung.
Matthias Bänsch | 07.01.2025
Das Unternehmen sieht das Geschäft nicht mehr profitabel. Betroffen sind 160 Mitarbeiter in Essen und Oldenburg von der Entscheidung.
Matthias Bänsch | 07.01.2025

Archivfoto: G. Meyer
Mehr als ein Jahrzehnt lang hat Danish Crown verschiedenste Convenience-Produkte (Hackfleisch, Schnitzel, Grillfackeln etc.) für Kunden im deutschen Einzelhandel hergestellt. In den letzten Jahren war dieses Geschäft jedoch nicht profitabel. Daher habe die Geschäftsleitung von Danish Crown entschieden, die Produktion von SB-Fleisch bis Ende Februar 2025 einzustellen, wie am Dienstag mitgeteilt wurde. „Der Wettbewerb auf dem deutschen Markt ist knallhart. Um mit dem Verkauf von frischem Fleisch an den deutschen Einzelhandel Geld zu verdienen, müssen die Kosten absolut minimal und die Mengen groß sein“, sagt Verkaufsdirektor Per Fischer Larsen. Etwa 160 Mitarbeitende waren bislang mit der Produktion von SB-verpacktem Fleisch in den Fabriken in Oldenburg und Essen und beschäftigt. Wie das Unternehmen in einer Mitteilung am Dienstag erklärt, solle mit dieser Entscheidung der Schlachtstandort in Essen gesichert werden. Noch Mitte Dezember unterstrich Danish Crown, dass der Essener Schlachthof in eigener Verantwortung weiter geführt werden solle. Die betroffenen Mitarbeiter seien am Dienstagmorgen von der Produktions-Einstellung informiert worden. Ihnen seien alternative Stellen zu gleichen Konditionen angeboten worden – entweder in Essen oder beim Bacon- und Wurstbetrieb in Oldenburg,
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