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Biogasanlage am C-Port kann gebaut werden

Eine Baustelle ist das Gelände am C-Port schon lange. Jetzt hat das Gewerbeaufsichtsamt auch die finale Baugenehmigung erteilt.

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Bau genehmigt: Mitte 2023 soll die im Bau befindliche Biomethananlage der nordfuel im C-Port am Küstenkanal in Betrieb gehen. Nach Genehmigungen für einen vorgezogenen Baubeginn hat das Gewerbeaufsichtsamt jetzt die finale Baugenehmigung erteilt. Foto: revis Bioenergy

Bau genehmigt: Mitte 2023 soll die im Bau befindliche Biomethananlage der nordfuel im C-Port am Küstenkanal in Betrieb gehen. Nach Genehmigungen für einen vorgezogenen Baubeginn hat das Gewerbeaufsichtsamt jetzt die finale Baugenehmigung erteilt. Foto: revis Bioenergy

Das Gewerbeaufsichtsamt Oldenburg (GAA) hat entschieden: Die am C-Port geplante Biogasanlage der Firma Revis Bioenergy GmbH kann gebaut werden. Nachdem bereits im Frühjahr der vorzeitige Baubeginn genehmigt worden war, erteilte das GAA am 7. November (Montag) nun die finale Zustimmung für den Bau. 

Für Revis ist die Entscheidung, so Geschäftsführer Simon Detscher, "ein wichtiger Meilenstein eines Projektes, das wir seit über 4 Jahren intensiv verfolgen". Vor der öffentlichen Bekanntmachung der Genehmigung seien, so Detscher, in den vergangenen Wochen noch rechtliche Prüfungen des Entscheidungsentwurfes vorangegangen.

Anlage soll Mitte 2023 in Betrieb gehen

Revis ist für Planung und Entwicklung der Anlage zuständig, den Betrieb übernimmt künftig die zum Firmengeflecht der Revis Bioenergy gehöhrende Nordfuel GmbH. Deren Geschäftsführer, Hendrik Friedrichs, ist mit den Baufortschritten, die auf der Basis der vorzeitigen Baugenehmigung erfolgten, zufrieden. "Wir liegen sehr gut im Zeitplan", sagt er. "Ich gehe davon aus, dass wir die Anlage bereits Mitte 2023 in Betrieb nehmen."

Revis will auf dem Gelände eine Biomethananlage errichten, in der jährlich 800.000 Tonnen Mist und etwa 200.000 Tonnen Gülle aus der Region verwertet werden sollen. "Gerade in diesen Zeiten mit Klimawandel und der bekannten Energiepreiskrise ist es gut", so Detscher, "dass mit der von uns konzipierten Anlage bald klimafreundliche Kraftstoffe produzieren werden können." Schon mit Bekanntwerden der Pläne im Jahr 2020 hatten indes auch die Proteste gegen die Anlage begonnen. Kritiker befürchten eine hohe Geruchs-, Umwelt- und Verkehrsbelastung durch die Anlagen. Derzeit kämpft eine Bürgerbewegung auch mit juristischen Mitteln gegen den Bau der Anlage.

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