Arbeitslosigkeit im Oldenburger Münsterland ist weiter gestiegen
Die Agentur für Arbeit in Vechta spricht von einer jahreszeitlich typischen Entwicklung. Im Vergleich zu den Vorjahren fällt der Effekt aber geringer aus.
Matthias Bänsch | 30.01.2026
Die Agentur für Arbeit in Vechta spricht von einer jahreszeitlich typischen Entwicklung. Im Vergleich zu den Vorjahren fällt der Effekt aber geringer aus.
Matthias Bänsch | 30.01.2026

Zu Jahresbeginn ist die Arbeitslosigkeit weiter gestiegen. Symbolfoto: dpa
Kälte, Schnee und Glätte wirken sich nicht nur auf den Verkehr im Oldenburger Münsterland aus – sondern auch auf den Arbeitsmarkt. Denn die Arbeitslosigkeit ist laut Mitteilung der Agentur für Arbeit im Januar mit Blick auf den Vormonat weiter gestiegen. 8490 Menschen waren arbeitslos gemeldet, das seien 619 Personen beziehungsweise 7,9 Prozent mehr als im Dezember, berichtete die Arbeitsagentur am Freitag. „Ein Großteil der Personen, die sich im Januar arbeitslos gemeldet haben, kam aus Verkehrs- und Logistikberufen beziehungsweise aus Bau- und Außenberufen. Wir gehen davon aus, dass es sich größtenteils um die gewohnt kurzen Arbeitslosigkeiten zu Jahresbeginn handelt“, sagt Tina Heliosch, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Vechta. Sie spricht zwar von einer „jahreszeitlich üblichen“ Arbeitslosigkeit, stellt aber fest, dass die „Begleitumstände anders“ als in den Vorjahren seien: „Die anhaltend gedämpfte Konjunktur wirkt sich auch in unserer Region aus. Viele Unternehmen zeigen sich weiter zurückhaltend bei Neueinstellungen.“ Das erschwere nicht nur die Jobsuche für arbeitslose Menschen in der Region. „Auch für Firmen wird es nicht einfacher, ihren Fachkräftebedarf kurzfristig zu decken, wenn die Wirtschaft wieder Fahrt aufnimmt“, so Heliosch.Die Zahlen im Überblick:
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