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Welche Ziele Hansa Friesoythe und der SV Bevern am letzten Spieltag noch haben

Für die beiden CLP-Landesligisten endet die Saison. Auch wenn beide Teams nicht mehr in den Titelkampf eingreifen können und auch keine Abstiegssorgen haben, können sie noch einiges erreichen.

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Ein letztes Mal Hansa: Top-Stürmer Keven Oltmer (am Ball) verabschiedet sich nach drei Saisons von Friesoythe. Foto: Mentrup

Ein letztes Mal Hansa: Top-Stürmer Keven Oltmer (am Ball) verabschiedet sich nach drei Saisons von Friesoythe. Foto: Mentrup

Hansa Friesoythe - GW Firrel. Den 6:4-Sieg bei Frisia Wilhelmshaven nur zwei Tage nach dem auf so bittere Art und Weise  verlorenen Pokalendspiel gegen Melle bezeichnet Hansa Friesoythes Trainer Hammad El-Arab als „Charakterleistung“. Ohnehin kann er nur den Hut vor seiner Mannschaft ziehen, die seit Anfang April eine Englische Woche an die andere reiht. „Und das mit netto 15 Feldspielern“, wie El-Arab mit Blick auf das prall gefüllte Lazarett feststellt. Und dennoch hat Hansa im Kampf um Platz 5 in der Fußball-Landesliga alles in eigener Hand – und kann diesen Rang mit einem Sieg über GW Firrel am Samstag von 14 Uhr an perfekt machen.

Es wäre „die maximale Platzierung“, wie El-Arab sagt. Die wolle seine Elf mit einer letzten Willensleistung vor der Sommerpause erreichen. Auch die Gäste aus Ostfriesland, die nur zwei Zähler weniger aufweisen und zuletzt den SV Wilhelmshaven bezwangen, haben diesen Rang noch im Visier. „Das ist eine abgezockte, sehr erfahrene Mannschaft“, weiß El-Arab. Doch sein Team will erneut Charakter beweisen – und für einen schönen Abschied der Spieler sorgen, die Hansa verlassen werden: Sebastian Plog hört auf, Janek Siderkiewicz zieht es zu Kickers Emden in die Oberliga, Keven Oltmer sagt dem höherklassigen Fußball auf Wiedersehen und geht zu seinem Heimatverein TuS Ekern in die Kreisklasse und Lasse Baumann schließt sich dem SV Gehlenberg-Neuvrees aus der Kreisliga an. Die Verabschiedung findet im Anschluss an das Spiel statt. Dann steigt auch die Abschlussfeier, zu der Mannschaft und Verein bei 100 Liter Freibier einladen.

Ein letztes Mal SVB: Maximilian Hoffmann (gelbes Trikot) kämpft vor seinem Abgang nach Großenkneten mit Bevern noch um Platz drei. Foto: LangoschEin letztes Mal SVB: Maximilian Hoffmann (gelbes Trikot) kämpft vor seinem Abgang nach Großenkneten mit Bevern noch um Platz drei. Foto: Langosch

SV Wilhelmshaven - SV Bevern. Die Rechnung ist ganz einfach – zumindest auf dem Papier: „Wenn wir gewinnen, sind wir Dritter – und das ist unser Ziel“, sagt Simon Wehming, Trainer des Fußball-Landesligisten SV Bevern. Allerdings weiß der Coach auch: Diesen Vorsatz in die Tat umzusetzen dürfte ganz und gar nicht einfach werden. Schließlich reist seine Elf am letzten Spieltag am Sonntag (Anstoß: 15 Uhr) zum direkten Konkurrenten SV Wilhelmshaven – und das mit einigen personellen Fragezeichen.

Denn während Matthis Hennig und Jannis Wichmann weiter ausfallen, ist noch nicht sicher, ob Kristen Bramscher, Jan Schockemöhle und Marek Gorzolka mitwirken können. „Da müssen wir unser letztes Aufgebot auffahren und dann nochmal alles reinwerfen“, sagt Wehming. Schließlich, das betonte er schon nach der Niederlage gegen Oythe zuletzt, sei Platz 3 ein durchaus erstrebenswertes Ziel. Dafür lohnt es sich in Wilhelmshaven zu kämpfen. Außerdem hat Bevern mit den Gastgebern nach der 1:2-Niederlage im Hinspiel noch eine Rechnung offen. Es war eine von nur drei Heimniederlagen.

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