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Vechtas Handballerinnen gewinnen Derby in Garrel mit 27:18

Die SFN-Drittligafrauen haben dem BVG keine Chance gelassen. Ein Vechtaer 8:0-Lauf von 13:14 auf 21:14 war der Knackpunkt im Spiel.

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Triumph an alter Wirkungsstätte: Die ehemalige Garrelerin im Vechtaer Trikot, Svenja Ruhöfer, feiert den 27:18-Sieg der SFN im Derby. Die BVG-Spielerinnen Lisa Noack (links) und Kim Schilling ziehen enttäuscht von dannen. Foto: Langosch

Triumph an alter Wirkungsstätte: Die ehemalige Garrelerin im Vechtaer Trikot, Svenja Ruhöfer, feiert den 27:18-Sieg der SFN im Derby. Die BVG-Spielerinnen Lisa Noack (links) und Kim Schilling ziehen enttäuscht von dannen. Foto: Langosch

Mit großer Spannung war das OM-Derby in der 3. Handball-Liga der Frauen erwartet worden. Aber am Ende wurde es eine klare Sache für die SFN Vechta. Die Sportfreunde Niedersachen gewannen beim Tabellenzweiten, BV Garrel, auch in der Höhe verdient mit 27:18 (12:9).

Die Halle war mit 249 Besuchern und Besucherinnen ausverkauft, schließlich wurde unter G2-Plus-Regeln gespielt. Beide Mannschaften begannen so, wie Garrels Coach Jonas Kettmann vorhergesagt hatte: super nervös. Es dauerte sechseinhalb Minute, bevor das erste Tor fiel. Die Gäste machten es und warfen bis zur 12. Minute einen 4:2-Vorsprung heraus.

Erst danach fanden die Garrelerinnen in die Partie hinein. Ruckzuck drehten sie den Spieß herum und lagen ihrerseits nach einer knappen Viertelstunde mit 7:4 vorn. Aber einen richtigen Lauf erwischte der BVG nicht. Stattdessen übernahm Vechta wieder das Kommando und sicherte sich einen 12:9-Vorsprung zur Pause. "Wir haben in der ersten Halbzeit den Grundstein für diesen Erfolg gelegt", meinte SFN-Trainer Kai Freese. 

Starke Partie: Carolin Tiedeken im Tor war ein großer Rückhalt für die SFN Vechta. Foto: Langosch Starke Partie: Carolin Tiedeken im Tor war ein großer Rückhalt für die SFN Vechta. Foto: Langosch

Davon allerdings war zur Beginn des zweiten Durchgangs erst einmal nichts zu sehen. Vielmehr kamen die Garrelerinnen viel besser aus der Kabine. Nach gut fünf Minuten hatten sie sich beim 14:13 die Führung zurückerobert. 

Das war es dann aber für die Gastgeberinnen. Völlig unvermittelt riss der Faden, dem BVG gelang so gut wie nichts mehr. Volle 13 Minuten blieb er ohne einen weiteren Treffer, während bei den Sportfreunden Niedersachsen auf einmal alles ging. Mit einem 8:0-Lauf zum 21:14 (48.) entschieden sie die Partie.

Kaum ein Durchkommen: Garrels Roby Rußler (inks), im Zweikampf mit Klara Germann. Foto: LangoschKaum ein Durchkommen: Garrels Roby Rußler (inks), im Zweikampf mit Klara Germann. Foto: Langosch

Die kurze Deckung gegen die starke Luca Vodde in den letzten zehn Minuten kam viel zu spät, um noch eine Wirkung zu erzielen. "Ich haben sicherlich auch Fehler gemacht", räumte BVG-Coach Kettmann ein. "Aber wir haben heute auch die Quittung für die schwache Trainingsbeteiligung in den vergangenen Wochen bekommen."


  • BV Garrel - SFN Vechta 18:27 (9:12)
  • Garrel: Julia Thoben-Göken, Larissa Gärdes, Clara Fette (ohne Einsatz - Lisa-Marie Fragge (5/1), Lisa Noack (4), Melanie Fragge (3/2), Lara-Sophie Meyer (2), Johanne Fette (1), Isabel Gerken (1), Robyn Rußler (1), Kim Schilling (1), Ann-Kathrin Frangen, Dina Reinhold, Julia Schwarte, Lotta Stolle, Kaya Schilling.
  • Vechta: Carolin Tiedeken, Rike Kühling - Tina Schwarz (7/1), Nele-Sophie Müller (5), Luca Vodde (5), Svenja Ruhöfer (4), Leonie Schreiber (3), Carla Clasen (2), Maylin Aumann (1), Paula Clasen, Maike Deeben, Klara Germann, Birte Kierat. 

Sein Gegenüber auf Vechtaer Seite, Kai Freese, zog natürlich hochzufrieden Bilanz: "Wir haben einen Sahnetag erwischt. Den habe ich nicht erwartet. Mit den erkrankten Jane Müller und Torhüterin Aleksandra Sach hatten wir kurzfristig zwei Ausfälle zu verkraften. daher hatte ich vor dem Spiel kein gutes Gefühl. Aber ich bin mega stolz auf meine Mannschaft. Carolin Tiedeken im Tor hat eine überragende Leistung geboten, außerdem möchte ich Klara Germann herausheben. Sie hat zwar kein Tor erzielt, aber im Zentrum alles richtig gemacht."

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