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TVD geht mit Markus Gabler ins siebte Jahr

Der Handball-Landesligist stellt die Weichen für die nächste Saison. Während der Trainer bleibt, wurde ein Spieler bereits verabschiedet.

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Schon seit 2016 Trainer beim TVD: Markus Gabler (rechts), hier mit Matthias Andreßen.

Schon seit 2016 Trainer beim TVD: Markus Gabler (rechts), hier mit Matthias Andreßen.

Ihr letztes Landesliga-Spiel bestritten die Handballer des TV Dinklage am 20. November gegen den TuS Bramsche (34:34). Das nächste ist für den 15. Januar angesetzt. Wenn die Corona-Lage es zulässt, wird der TVD dann beim FC Schüttorf antreten.

Eine lange Pause für das ranghöchste Herrenteam aus dem Kreis Vechta. Aber auch eine Zeit, die Trainer Markus Gabler und sein Team genutzt haben. „Wir haben durchtrainiert, zweimal die Woche“, berichtet Gabler.

Zudem hat der Coach die Planungen für die nächste Saison vorangetrieben. Mit vielen Spielern hat er schon gesprochen und dabei positive Signale erhalten. Weitere Gespräche sollen in Kürze folgen.

Gabler ist seit 2016 Trainer der Handballer

Und die wichtigste Personalie ist bereits geklärt: Gabler selbst, der den TVD bereits seit 2016 trainiert, wird dies auch in der Spielzeit 2022/23 tun. Darauf einigte sich der 42-Jährige in einem Gespräch mit Abteilungsleiter Ingo Bocklage.

„Es hat mich sehr gefreut, dass ich weitermachen kann“, sagte Gabler auch mit Blick auf das für ihn schwierige Jahr 2021, in dem er aufgrund einer Kopf-OP lange ausfiel. 

"Der Handball und die Mannschaft haben mir sehr viel gegeben in dieser Zeit."Markus Gabler.

Der Coach freut sich auch darauf, weiter eng mit der eigenen A-Jugend zusammenzuarbeiten, die derzeit Platz zwei in der Oberliga Nord belegt. „Wir werden in der Rückrunde regelmäßig A-Jugendliche mittrainieren lassen“, sagt er. Auch Einsätze in der Landesliga hält er für denkbar – wie bei Lukas Endler, der in dieser Saison bereits dreimal für die Erste spielte.

Auch das Ziel „oben mitspielen“ haben die Dinklager noch nicht abgehakt, auch wenn sie nach dem Traumstart mit vier Siegen zuletzt drei Punkte liegen ließen. „Wenn wir am 15. Januar in Schüttorf gewinnen, ist alles möglich“, sagt Gabler, betont aber: „Bis zum Aufstieg ist es ein weiter und schwerer Weg. Und den Druck wollen wir auch gar nicht haben.“

Weihnachtsfeier mit komplett geboosteter Mannschaft

Auf der Weihnachtsfeier, für die sich die komplett geboosterte Mannschaft zusätzlich noch testen ließ, ging es unterdessen emotional zu. Schließlich galt es, Kai Gellermann zu verabschieden. Der 25-Jährige Linksaußen, der aufgrund einer schweren Oberschenkelverletzung in dieser Saison noch gar nicht zum Einsatz kam, zieht mit seiner Freundin, der Vechtaer Drittliga-Handballerin Birte Kierat, im Januar nach Hameln. „Er hat bei uns fantastische Leistungen gezeigt. Ein Vorzeigehandballer und ein Vorzeigemensch“, schwärmt Markus Gabler.

Ob der Spielbetrieb, wie vom Handball-Verband Niedersachsen (HVN) angekündigt, im Januar tatsächlich wieder aufgenommen wird, steht für Gabler in den Sternen. „Das kann ich nicht einschätzen“, sagt er. Wenn es so kommt, will der TVD jedoch vorbereitet sein. Fest steht indes, dass die Saison verlängert wird. Die beiden im Dezember abgesagten Spiele bei der HSG Osnabrück und zu Hause gegen den TvdH Oldenburg II sind für den 14. und 21. Mai (beides samstags) angesetzt worden.

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