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TVC-Handballer möchten Serie ausbauen – trotz einiger Personalprobleme

Der Oberligist aus Cloppenburg peilt beim HC Bremen den vierten Sieg im vierten Spiel der neuen Saison an.

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Auf zum vierten Sieg: Michal Skwierawski gastiert mit dem TV Cloppenburg beim HC Bremen. Foto: Langosch

Auf zum vierten Sieg: Michal Skwierawski gastiert mit dem TV Cloppenburg beim HC Bremen. Foto: Langosch

Nach dem idealen Start mit drei Siegen aus einem anspruchsvollen Auftaktprogramm wartet auf die Handballer des TV Cloppenburg in der Oberliga Nordsee die nächste schwere Aufgabe. Am Samstag sind sie beim HC Bremen zu Gast. Die Partie in der Sporthalle am Jakobsberg am Hastedter Osterdeich beginnt um 19.30 Uhr.

Die Hansestädter haben bislang zwar nur 2:4 Punkte geholt, aber diese Ausbeute verleitet TVC-Trainer Janik Köhler nicht dazu, den HC auf die leichte Schulter zu nehmen. Im Gegenteil: „Der HC musste schon gegen die HSG Delmenhorst, den Tvd Haarentor und beim VfL Fredenbeck ran. Das waren keine leichten Spiele. Wir müssen auf der Hut sein und werden die Bremer ernst nehmen“, sagt Köhler. „Mit Spielertrainer Marten Franke hat der HC einen besten Spieler der gesamten Oberliga in seinen Reihen, der seine Mannschaft bestens organisiert. Die Jungs sind alle sehr gut ausgebildet und machen viel Tempo. Ich rechne auch damit, dass aus dem A-Jugendbundesligateam einige Spieler aushelfen.“

Auf die vergangene Trainingswoche blickt Janik Köhler mit Unzufriedenheit zurück: „Wir waren nur acht, neun Leute bei den Einheiten, das ist alles andere als optimal.“ Die A-Junioren Tom Engelhardt und Johann Westermann fallen verletzt aus, außerdem waren Kevin Heemann, Michael Schröder, Thies Luca Hermann sowie Nils Buschmann erkrankt. Es ist nicht sicher, wer von den Vieren rechtzeitig wieder fit wird. Die langzeitverletzten Maciej Marszalek (Meniskusoperation) und Nils Goepel (Schulter) fehlen sowieso. „Wir werden dennoch mindestens sieben Spieler auf die Platte bringen“, meint Köhler.

Trotz der angespannten Personallage ist das Ziel der Cloppenburger, den vierten Sieg im vierten Spiel einzufahren. „Das ist auf alle Fälle machbar, aber wir müssen im Angriff sehr konsequent und diszipliniert spielen und zudem ein gutes Rückzugsverhalten an den Tag legen.“ Spielertrainer Franke per Sonderbewachung aus Spiel zu nehmen, plant Köhler nicht: „Ich bin kein Freund von Manndeckung. wir sollten die Aufgabe im Kollektiv lösen.“

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