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TVC-Aufstiegsmannschaft erinnert sich bei Treffen an glorreiche Zeiten

2000 hatten die Cloppenburger den Sprung in die 3. Liga geschafft. Fast alle waren der Einladung der Organisatoren "Achmed" Hennig, Frank "Kante" Heinen und Wolfgang "Wolle" Roßberg gefolgt.

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Das Aufstiegsteam aus dem Jahre 2000. Oben von links: Lauftrainer Werner Meyer, Kapitän Frank Heinen, Torsten Landwehr, Eric Bühler, Frank Mensing, Jörg Müller, Trainer Andreas Roßberg, Theo Niehaus. Unten von links: Enno Rüscher, Thomas Otten, Martin Hennig, Frank Steller, Henning Pickert, Cotrainer Wolfgang Roßberg. Foto: Wulfers

Das Aufstiegsteam aus dem Jahre 2000. Oben von links: Lauftrainer Werner Meyer, Kapitän Frank Heinen, Torsten Landwehr, Eric Bühler, Frank Mensing, Jörg Müller, Trainer Andreas Roßberg, Theo Niehaus. Unten von links: Enno Rüscher, Thomas Otten, Martin Hennig, Frank Steller, Henning Pickert, Cotrainer Wolfgang Roßberg. Foto: Wulfers

20 Jahre nach dem Aufstieg in die 3. Liga im Jahre 2000 war ein Treffen der Handballer des TV Cloppenburg geplant. Corona machte allerdings einen Strich durch die Rechnung. Aufgeschoben ist indes ganz und gar nicht aufgehoben, dachten sich die Organisatoren Martin „Achmed“ Hennig, Frank „Kante“ Heinen und Wolfgang „Wolle“ Roßberg. „Dann feiern wir eben 20 plus 2“, meinte der damalige Torhüter Martin Hennig und (fast) alle folgten der Einladung.

Los ging's am vergangenen Samstag um 16 Uhr mit einem Treffen im Dorfkrug des Cloppenburger Museumsdorfs. „Leichte Einstimmung“ war angesagt, denn schließlich galt es am Abend noch die Darbietungen des aktuellen TVC-Teams im Heimspiel gegen den Elsflether TB unter die Lupe zu nehmen. Das vor 22 Jahren schon übliche Ritual, sich vor den Heimspielen zum Kaffee zu treffen, wurde beibehalten. Auf dem Weg vom Museumsdorf zur Schulstraße kamen nostalgische Erinnerungen auf. Henning Pickert im Gespräch mit Martin Hennig: „Achmed, es ist ja wie früher. Eigentlich können wir ja gleich auch auflaufen.“

Taten sie allerdings nicht, sondern nahmen auf reservierten Plätzen mit diversen dazugehörigen Kaltgetränken Platz. Kapitän Frank Heinen wunderte sich bereits zur Halbzeit, als die aktuelle TVC-Crew mit 23:15 in Führung lag. „Das war bei uns früher der Endstand“, schmunzelte Kante.

Nach dem überdeutlichen Cloppenburger 48:31-Sieg war bei den Aufstiegshelden die Lust aufs Torewerfen umgehend wieder da. Siebenmeterwerfen war angesagt und Martin Hennig musste so manchen Ball passieren lassen. „Ich kriegte kaum mal einen zu fassen und war froh wieder aus der Kiste raus zu sein“, schmunzelte der frühere Klasse-Keeper. Trainer Roßberg indes wunderte sich: „Ihr seid ja noch alle richtig fit und stark am Ball.“ Danach klang der Abend mit einem Gaststättenbesuch aus. Eric Bühler: „Kein Zweifel, wir sind ein toller Haufen, da geht nichts drüber.“ Einstimmiger Tenor: Spätestens beim 25-jährigen Jubiläum treffen wir uns wieder...


Info: 2000 hatte der TVC nach einer tollen Oberliga-Saison den 2. Platz belegt. Aufstiegsrunde war somit angesagt und in der setzte sich Cloppenburg gegen die Konkurrenz aus Aschersleben und Alfeld durch.

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