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TV Visbek erlebt bitteres Wochenende

Nach zwei 2:7-Niederlagen wird es schwer mit dem Klassenerhalt in der 2. Tennis-Bundesliga. Der TVV konnte zwei Topspielerinnen nicht ersetzen - und muss ab sofort auf eine Akteurin verzichten.

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Plausch am Rande: Die Visbeker Teamkapitänin Barbara Schneider (links) neben Merle Herold. Foto: Schikora

Plausch am Rande: Die Visbeker Teamkapitänin Barbara Schneider (links) neben Merle Herold. Foto: Schikora

Die Vorfreude auf den Heimspiel-Doppelpack war riesig, die Hoffnung auf mindestens einen Sieg ebenfalls. Doch am Ende mussten sich die Tennisspielerinnen des TV Visbek in der 2. Bundesliga Nord zweimal dem stärkeren Gast beugen. Sowohl am Freitag gegen den Bielefelder TTC als auch am Sonntag gegen den DTV Hannover hieß es 2:7.

Die Aussichten auf den Klassenerhalt haben sich für die Visbekerinnen dadurch am Wochenende verschlechtert. Mit 2:8 Punkten, also nur einem Sieg aus fünf Spielen, bekleiden sie den vorletzten Rang vor RTHC Bayer Leverkusen (0:10) und hinter TC Union Münster (4:6). Drei Mannschaften steigen ab. Es stehen nun noch zwei Auswärtsspiele beim Club an der Alster (Freitag, 12.00 Uhr) und TC BW Berlin (5.9., 11.00 Uhr) sowie ein Heimspiel gegen Leverkusen (3.9., 12.00 Uhr) an. Teamkapitänin Barbara Schneider schlussfolgerte mit Blick auf den Kampf um den Klassenerhalt: „Dadurch wird es jetzt natürlich echt schwer.“ Sie sieht allerdings durchaus noch eine Chance – und die wolle man auch nutzen.

Ein Grund dafür, dass es am vergangenen Wochenende nicht für mehr gereicht hat, war sicherlich das Fehlen von Julia Middendorf. Die Dinklagerin war im Rahmen der „Women's Tour“ unterwegs, wo sie ein ITF-Turnier in Erwitte gewann – was in Visbek aber auch für Freude sorgte. Neben der Nummer zwei des TVV fehlte am Freitag auch die an Nummer eins gesetzte Natalia Siedliska aus – sie war ebenfalls im Turniereinsatz.

Zwei enge Einzel, zwei Niederlagen: Chiara Tomasetti vom TV Visbek, hier im Spiel gegen Hannover. Foto: SchikoraZwei enge Einzel, zwei Niederlagen: Chiara Tomasetti vom TV Visbek, hier im Spiel gegen Hannover. Foto: Schikora

Barbara Schneider hielt nach dem „bitteren Wochenende“ fest: „Es hat leider nicht so geklappt, wie wir uns das gewünscht haben.“ Besonders die Niederlage gegen Bielefeld, einen Konkurrenten im Abstiegskampf, tat weh. „In der Konstellation waren sie stärker“, hielt Barbara Schneider angesichts des Fehlens der beiden Topspielerinnen fest.

Der DTV Hannover wartete am Sonntag mit einem Kader auf, in dem nur deutsche Spielerinnen standen. Laut Barbara Schneider gab besonders das geringe Leistungsgefälle zwischen den Positionen eins und sechs den Ausschlag zugunsten des Teams aus der Landeshauptstadt. So konnte nur Natalia Siedliska ihr Einzel gegen Angelina Wirges (6:1, 6:2) gewinnen, ehe fünf Einzel verloren gingen und die Niederlage damit schon besiegelt war.

Bitter für Visbek: Für Marie-Charlot Lonnemann ist die Saison vorbei. Sie hat wahrscheinlich eine Herzmuskelentzündung.

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