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TV Lohne: Ein schmaler Grat zwischen 5:4 und 4:5

Der TV Lohne ärgert sich über eine knappe Niederlage zum Nordliga-Saisonstart. Trainer Patrick Jersch muss nach Ausfall selbst ran.

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Rutschend zur Vorhand: Lohnes Kapitän Kai von der Assen beim Nordliga-Start gegen Rotenburg. Foto: Schikora

Rutschend zur Vorhand: Lohnes Kapitän Kai von der Assen beim Nordliga-Start gegen Rotenburg. Foto: Schikora

Puuh, das war nichts für schwache Nerven: Sieben Stunden lang feuerten sich die Tennisspieler des TV Lohne und des TC Grün-Weiß Rotenburg die Bälle um die Ohren, zum Start in die Sommersaison 2022 der Nordliga gab's ein packendes Duell auf Augenhöhe – und am Ende hatte Rotenburg knapp mit 5:4 die Nase vorn. Viel fehlte Lohne nicht zum ersten Sieg, es war ein schmaler Grat zwischen 5:4 und 4:5. „Es fehlten nur wenige Punkte“, sagte Lohnes Kapitän Kai von der Assen.

Die Entscheidung über Sieg und Niederlage fiel am Sonntag gegen 18.00 Uhr im Match-Tiebreak des dritten und letzten Doppels, das Kai von der Assen an der Seite von Christian Braun mit 5:7, 6:4 und 4:10 verlor. Es war das bittere Ende eines tollen Tennistages am Fuße des Aussichtsturms. Roland Krapp, Geschäftsführer der Lohner Sportmarketing GmbH, freute sich über beste Werbung für hochklassiges Tennis beim TV Lohne.

Lohnes Coach Patrick Jersch, der aufgrund des kurzfristigen verletzungsbedingten Ausfalls des niederländischen Neuzugangs Jesse de Jager selbst an Position sechs ran musste, sagte nach den sechs Einzeln und drei Doppeln: „Schade, dass es nicht geklappt hat – wir waren nah dran. Wir haben gesehen, dass wir trotz des Verletzungspechs konkurrenzfähig sind.“ Am kommenden Sonntag (15. Mai, 11.00 Uhr) geht's mit einem Auswärtsspiel beim TC Schirnau im schleswig-holsteinischen Kaltenkirchen weiter. „Dann wollen wir wieder angreifen“, so Jersch.

Die Doppel mussten die Entscheidung bringen

Gegen Rotenburg stand's nach den Einzeln 3:3. Der Niederländer Roland Stuurman, einer von drei Neuzugängen der Lohner, gewann das hochklassige Spitzeneinzel gegen Tarik Burina mit 6:1, 7:6. Christian Braun war an Position zwei mal wieder ein Punktegarant (7:6, 6:4), während Kai von der Assen an Position vier siegte (6:1, 2:6, 10:5). Der Grieche Ioannis Brokakis (7:5, 4:6, 5:10), das 17-jährige Talent Friedrich Hinze-Selch (0:6, 0:6) und Jersch (1:6, 2:6) gingen unterdessen leer aus.

Die Doppel mussten die Entscheidung bringen. Stuurman/ Brokakis verloren mit 6:7, 1:6, während Hinze-Selch/Jersch etwas überraschend mit 6:3, 2:6, 10:8 siegten. Die Krönung blieb dann aus Lohner Sicht aus, Braun/von der Assen mussten sich im vierten Match-Tiebreak des Tages geschlagen geben.

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