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Ticket für Timmendorf im ersten Anlauf

Erfolg für zwei Beachvolleyballerinnen vom VfL Oythe: Christine Aulenbrock und Sandra Ferger haben sich für die Beach-DM am Timmendorfer Strand qualifiziert.

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Geschafft! Christine Aulenbrock (links) und Sandra Ferger nach der DM-Qualifikation in Düsseldorf. Foto: Kurth

Geschafft! Christine Aulenbrock (links) und Sandra Ferger nach der DM-Qualifikation in Düsseldorf. Foto: Kurth

Der Plan ist komplett aufgegangen. Christine Aulenbrock vom VfL Oythe hat mit ihrer Partnerin Sandra Ferger aus Wuppertal beim 1. Düsseldorfer Qualifikationsturnier für die Beachvolleyball-DM in Timmendorf gleich das angestrebte Ticket für den Saisonhöhepunkt ergattert. "Das war schon unser Ziel", sagt Christine Aulenbrock, "ich glaube auch, dass wir es uns verdient haben."

Nach einer intensiven und zielgerichteten Vorbereitung gab es bei dem Turnier ohne Zuschauer für Aulenbrock/Ferger, die gemeinsam für den VfL Oythe antreten, drei Siege und eine Niederlage, die letztlich nicht ins Gewicht fiel. Entscheidend war nach einer schweren Gruppenphase das 2:1 im Halfinale gegen Lisa-Sophie Kotzan/Natascha Niemczyk (Berlin/Straubing). Damit hatte das in der dritten Saison zusammenspielende VfL-Duo eins von drei Tickets gewonnen; das Finale wurde dann auch nicht mehr ausgetragen.

Am ersten und dritten August-Wochenende gibt es erneut in Düsseldorf und in Hamburg noch zwei weitere Chancen auf insgesamt fünf DM-Tickets für Timmendorf. Aulenbrock/Ferger werden hier trotzdem starten – und zwar bei den parallel stattfindenden, höherwertigen Topturnieren. Für Düsseldorf sind sie schon angemeldet, Hamburg soll danach folgen. Und dann geht es für Aulenbrock zum achten oder neunten Mal – so genau weiß sie es gar nicht mehr – zur DM, wo Rang fünf im Jahr 2012 ihre beste Platzierung war, damals noch mit Chantal Laboureur.

Dankbar für solche Turniere in der Corona-Zeit

In Timmendorf sollen vom 3. bis 6. September auch wieder Zuschauer zugelassen werden – zumindest teilweise. Ohne Fans in Düsseldorf und auch auf den vorherigen Turnieren – daran mussten sich Aulenbrock/Ferger erst gewöhnen. "Aber wir haben vorher nicht so viel daran gedacht", berichtet Christine Aulenbrock. Außerdem waren rund 100 Leute vom gesamten Staff dort herumgelaufen. Ganz leer sei es also nicht. Allerdings gibt es auch keine Musik.

 "Wir sind den Organisatoren super dankbar, dass es diese Turniere in der Corona-Zeit gibt", sagt Aulenbrock, die zudem in dieser Woche auf Sylt bei einem Trainingscamp mitwirkt. Am Wochenende spielt sie mit Sandra Ferger noch ein Beachturnier bei deren Heimatklub VC Essen, ehe es zurück nach Düsseldorf geht.

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