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Talea Prepens hofft auf Starts Mitte Januar

Die Leichtathletin des TV Cloppenburg könnte davon profitieren, dass sie dem Bundeskader angehört. Trotz des Lockdowns absolviert die 19-Jährige vier bis fünf Trainingseinheiten pro Woche.

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Möchte wieder siegen: Talea Prepens vom TV Cloppenburg (rechts) sehnt sich nach Duellen mit Wettkampfcharakter. Archivfoto: Harald Prepens

Möchte wieder siegen: Talea Prepens vom TV Cloppenburg (rechts) sehnt sich nach Duellen mit Wettkampfcharakter. Archivfoto: Harald Prepens

Während die meisten Sportler im Kreis Cloppenburg schon jetzt wissen, dass sie in den kommenden Wochen keine Wettkämpfe absolvieren dürfen, hat die Leichtathletin Talea Prepens noch Hoffnung. „Vielleicht kann ich Mitte Januar entweder in Hannover oder in Dortmund starten.“ Die Sprinterin des TV Cloppenburg könnte davon profitieren, dass sie dem Bundeskader angehört. Denn jene Athleten zählen zu dem kleinen Kreis, der bei den wenigen Hallen-Sportfesten mit Sondergenehmigung dabei sein darf. In Hannover und Dortmund würde sie gerne über 100 Meter und vielleicht auch über 100 Meter Hürden ihr Können zeigen.

In diesen Tagen wird Talea Prepens aber erst einmal – wie alle anderen – gespannt nach Berlin blicken, um zu sehen, ob und in welcher Form Merkel und Co. den Lockdown verlängern. Jedoch nicht nur aufgrund ihres sportlichen Interesses, schließlich möchte die 19-Jährige am Clemens-August-Gymnasium (CAG) schon bald ihr Abitur machen. „Ich weiß im Moment auch nicht, wie es an der Schule weitergeht. Es ist so vieles unklar.“

Ungeachtet dessen lernt und trainiert die Cloppenburgerin Top-Sprinterin natürlich fleißig weiter. Trotz des Lockdowns kommt sie mit ihrem Trainer und Vater Harald Prepens stets auf vier bis fünf Übungseinheiten à zwei Stunden pro Woche. „Zum Glück dürfen wir Leichtathleten individuell auf der Anlage in Galgenmoor trainieren. In anderen Bundesländern haben es einige nicht so gut, wie ich gehört habe.“ Ein Zuckerschlecken sind die Einheiten bei Dunkelheit, Kälte und Regen allerdings nicht wirklich. „Es wäre schon schöner, wenn wir auch mal in die Halle oder in Fitnessräume gehen könnten“, sagt Talea Prepens, die seit dem 1. Januar dem Frauenbereich angehört.

"Dort zu starten, wäre eine tolle Sache"Talea Prepens

Dennoch fühlt sich Talea Prepens körperlich topfit. „In einigen Dingen – zum Beispiel was die Kraft angeht – bin ich sogar besser drauf als vor einem Jahr“, sagt sie. Die Fitness, die sich ein jeder Sportler über die Wettkämpfe holt, fehle aber auch ihr. „Außerdem ist es mental schwierig, nur zu trainieren, ohne wie sonst konkrete Ziele zu haben“, so Prepens.

Der einzig wirklich wichtige Termin in ihrem Wettkampfkalender ist derzeit für Ende Februar vorgesehen, wenn in Dortmund am 21. und 22. die Deutschen Hallen-Meisterschaften geplant sind. „Dort zu starten, wäre eine tolle Sache“, sagt Talea Prepens.

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