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SV Bevern: Mit fünf Siegen in die DFB-Pokal-Hauptrunde

Fußball-Landesligist SV Bevern trifft in der ersten Runde des Niedersachsenpokals auf den SV Steimbke. Zudem sind die OM-Teams im Bezirkspokal im Einsatz.

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Nicht ins Stolpern geraten: Emstekerfelds Fußballer (links Linus Funke gegen Beverns Jannis Wichmann) treffen am Sonntag auf Frisia Goldenstedt, Bevern erwartet den SV Steimbke. Foto: Langosch

Nicht ins Stolpern geraten: Emstekerfelds Fußballer (links Linus Funke gegen Beverns Jannis Wichmann) treffen am Sonntag auf Frisia Goldenstedt, Bevern erwartet den SV Steimbke. Foto: Langosch

Die Vorberichte zu den Pokalspielen:

Niedersachsenpokal: Bevern - Steimbke: Der Aufsteiger zur Landesliga Hannover sicherte sich mit einem 4:0-Erfolg gegen SV Bavenstedt den Sieg im Bezirkspokal der Region Hannover. Für Beverns neuen Trainer Simon Wehming ist die Pokalpartie ein erster Härtetest, den er nur zu gern mit einem Erfolgserlebnis bestehen würde. Demzufolge hat sich Wehming akribisch vorbereitet. Will heißen: Der Coach nahm Kontakt zu allen Trainern auf, gegen die Steimbke in der Vorbereitung Testspiele absolvierte. Der Sieger der Partie wäre bereits im Achtelfinale und würde dort auf eigenem Platz gegen den Oberligisten SC Spelle-Venhaus antreten. Mehr noch: Mit fünf Siegen wäre Bevern in der kommenden Saison in der ersten DFB-Pokal-Hauptrunde vertreten...Sonntag, 15 Uhr.

Bezirkspokal Petersdorf – VfL Oldenburg II: Der Meister der Kreisliga Cloppenburg und Aufsteiger in die Bezirksliga freut sich natürlich auf seine Premiere im Bezirkspokal, hängt die Bedeutung des Wettbewerbes aber nicht zu hoch. Für Trainer Dennis Bley ist die Partie „unser letztes Testspiel“, bevor die Punktspielrunde am übernächsten Sonntag mit dem Heimspiel gegen Garrel beginnt. Der SVP hofft, dass Neuzugang Robert Plichta sein Debüt gibt. Freitag, 19.30 Uhr.

Altenoythe – Lastrup: Mit einem 8:2-Sieg gegen Großenkneten absolvierte der SVA einen letzten Test überaus erfolgreich. Jan-Christian Meier (2), Bernd Banemann, Anatoli Root (2), Kilian Kreye (2) und Rocco Bury trafen für die Hohefelder, die als Favorit in das Kreisderby gehen. Freitag, 19.30 Uhr.

Bühren – Lüsche: Der Kreispokalsieger hofft, die Begeisterung aus dem Finalsieg beim SV Höltinghausen, die neben dem „Pott“ auch das Ticket für den Bezirkswettbewerb bescherte, mit ins das Spiel gegen Lüsche gerettet zu haben. Die Blau-Weißen hatten die Bezirksliga nur mit Mühe gehalten, also rechnet sich Bühren insgeheim auch etwas aus. Freitag, 19.30 Uhr.

Garrel – Großenkneten: Der BVG, als einer der großen Favoriten in der kommenden Bezirksligasaison gehandelt, tritt als Favorit an. Großenkneten ist als Meister der Kreisliga Oldenburg-Land/Delmenhorst in den Wettbewerb gekommen. Garrels Trainer Steffen Bury nahm den Pokalgegner bei dessen 2:8-Testspielpleite am vorigen Freitag in Altenoythe unter die Lupe. Sonntag, 15 Uhr.

Molbergen – Thüle: Die Partie verspricht ein Duell auf Augenhöhe. Molbergen gewann den letzten Test nach einem Treffer von Stefan Langliz 1:0 beim SC Quakenbrück, Thüle kam zu einem 2:0-Erfolg gegen den Landesligisten FC Schüttorf. Sonntag, 15 Uhr.

Emstekerfeld – Goldenstedt: Die Stimmung im TuS-Lager ist nach dem Triumph beim Höltinghauser Supercup natürlich prächtig. Aber schon am vergangenen Sonntag, nachdem sich der Bezirksligist gegen den Landesligavertreter Bevern im Elfmeterschießen des Finales durchgesetzt hatte, blieb Coach Christian Kellermann auf dem Teppich: „So schön, wie der Turniersieg ist, der zählt für die Pflichtspiele nicht.“ Gegen den Ligarivalen Frisia gilt es nun, die Leistungen aus Höltinghausen zu bestätigen. Sonntag, 15 Uhr.

Werlte – Friesoythe: In der vergangenen Saison hatten beide Teams noch in der Landesliga gegeneinander gespielt, nun sind die Emsländer in die Bezirksliga abgestiegen. In der Vorbereitung riss Sparta keine Bäume aus, nach Siegen über die Kreisligisten Peheim (4:3) und Esterwegen (4:2) sowie den Kreisklassisten Lorup (4:1) kassierte Werlte zuletzt Niederlagen gegen Emstekerfeld (0:2) und Heede (1:4, Kreisliga Emsland). Der für Dienstag geplante Test in Thüle fiel aus. Sonntag, 15 Uhr.

Mit Vollgas in die neue Saison: Holdorfs Johannes Höge (rechts) und Dammes Thorben Jaschek. Foto: WenzelMit Vollgas in die neue Saison: Holdorfs Johannes Höge (rechts) und Dammes Thorben Jaschek. Foto: Wenzel

RW Damme - GW Mühlen: Bezirksliga-Aufsteiger gegen einen Landesligist. Die Ausgangslage ist klar: „Mühlen ist klarer Favorit, aber wir schenken ungerne etwas her“, sagt RWD-Trainer Fabian Lang. Er erwartet eine robuste Mühlener Mannschaft, die vor allem übers schnelle Umschaltspiel gefährlich sein wird. Sein Gegenüber, GWM-Trainer Andreas Hinrichs, rechnet mit Dammer Tempofußball. Er sagt: „Es wird ein ganz heißer Pokalfight. Damme ist voller Euphorie nach dem Aufstieg.“ Doch ein Patzer in Runde eins will Mühlen vermeiden. Schon im vergangenen Jahr flog der Landesligist gegen einen klassentieferen Gegner - Amasyaspor Lohne - raus. „Die Blöße wollen wir uns nicht noch mal geben“, macht Hinrichs deutlich. Er freut sich, dass er personell aus dem Vollen schöpfen kann: „Es wird Härtefallentscheidungen in der Aufstellung geben.“ Damme muss auf ein paar Spieler verletzungs- und urlaubsbedingt verzichten. Namen will Lang nicht nennen.

Falke Steinfeld - SFN Vechta: Eigentlich sollte die Partie im Vechtaer Reiterwaldstadion über die Bühne gehen. Doch weil der Rasen dort nach der Belastung der vergangenen Monate noch gesperrt ist, wurde das Heimrecht getauscht. Ganz zur Freude der Steinfelder: „Heimspiele sind immer gut“, meint Landesliga-Coach Artur Zimmermann. Er erwartet einen ambitionierten und starken Gegner, der vor allem im Spiel nach vorne ordentlich Tempo besitzt. Trotzdem sei man natürlich der Favorit, sagt Zimmermann, der auf Maxim Repinitchii (Urlaub) und Lukas Themann (Umzug) verzichten muss. Vechtas Trainer David Riesner erwartet ein „schweres Auswärtsspiel“. Doch trotz der Ausfälle von Jona Hardt (Aufbautraining), Wilko Booms (Hüftprobleme), Eike Nobis und Arben Gashi (beide Urlaub) kündigt er an: „Wir sind hungrig.“ Derweil hofft Zimmermann, dass er pünktlich zum Spiel wieder da ist. Denn er fährt mit seinem Sohn mit dem Rad nach Amsterdam und verpasst damit schon das Abschlusstraining.

SW Osterfeine - TV Dinklage: Seit 2019 ist Mehmet Koc als Trainer bei SW Osterfeine im Amt – und bisher hat er noch nicht einmal mit seiner Mannschaft die zweite Runde im Bezirkspokal erreicht. „Das wollen wir jetzt ändern“, sagt Koc: „Wir wollen unsere Chancen nutzen.“ In Sachen Personal ist die Lage gut – Osterfeine hat gegen den „klar favorisierten“ (Koc) Landesligisten aus Dinklage die Qual der Wahl. Auch wenn die Gäste eine Liga höher spielen, will sich SWO auf heimischem Platz nicht verstecken, so Koc.

RW Visbek - VfL Wildeshausen: Da Finalgegner BW Langförden durch den Aufstieg in die Bezirksliga schon für den Bezirkspokal qualifiziert ist, dürfen die Visbeker als Verlierer des Kreispokalfinals trotzdem am Bezirkspokal teilnehmen. „Wir haben damit nicht gerechnet und wussten es erst nicht“, schmunzelt Visbek-Trainer Andreas Marischen. Jetzt freut er sich auf ein „cooles Derby“ gegen den Landesligisten VfL Wildeshausen. Er bezeichnet die Partie als „Testspiel unter Wettkampfbedingungen“. Apropos Testspiel: Erst am vergangenen Wochenende trafen Visbek und Wildeshausen aufeinander (2:1). Marischen sagt: „Mit einem guten Tag ist nichts unmöglich.“

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