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SV Altenoythe setzt auf junges Trainertalent

Luca Scheibel, der neue Coach des Fußball-Bezirksligisten, ist erst 23 Jahre alt. Für beide Seiten ist die Zahl aber kein Thema.

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Freuen sich auf die Zusammenarbeit (von links): Betreuer Sebastian Wöste, Co-Trainer Maik Koopmann, der neue Chef-Coach Luca Scheibel und Physiotherapeut Jochen Wittstruck. Foto: SV Altenoythe

Freuen sich auf die Zusammenarbeit (von links): Betreuer Sebastian Wöste, Co-Trainer Maik Koopmann, der neue Chef-Coach Luca Scheibel und Physiotherapeut Jochen Wittstruck. Foto: SV Altenoythe

„Es gibt keine jungen und alten Spieler, sondern nur gute und schlechte.“ Dieser Satz – er wird der Trainer-Legende Otto Rehhagel zugeschrieben – soll, so hoffen die Beteiligten, auch für die frisch geschlossene Fußball-Ehe zwischen dem SV Altenoythe und seinem neuen Coach, Luca Scheibel, gelten. Scheibel, der nun beim Bezirksligisten das Sagen hat, ist erst 23 Jahre alt. „Für mich ist das Alter kein Maßstab. Wenn wir die ersten drei Spiele gewinnen, ist alles gut, wenn wir sie verlieren, alles schlecht“, sagt Scheibel mit einem Augenzwinkern.

Altenoythes Fußball-Obmann Herbert „Maga“ Rolfes hatte Luca Scheibel vor einigen Wochen kontaktiert, als er auf der Suche nach einem Nachfolger für den Interimstrainer Arek Wojcik war. „Ich kenne Luca seit fünf Jahren. Sein Vater Michael und er haben mein Sohn Maximilian als C-Jugendlichen zum BV Cloppenburg geholt.“

Rolfes ist schon jetzt ein Luca-Scheibel-Fan: „Er ist ein junger, aufstrebender Mann, der sehr kompetent, ehrgeizig und gut vernetzt ist. Luca packt das bei uns, er hat unser vollstes Vertrauen. Sein Alter spielt für mich keine Rolle“, sagt Rolfes über den früheren Leiter des BVC-Nachwuchsleistungsbereichs.

"Die Lust ist weitaus größer, als der Respekt"Luca Scheibel, neuer SVA-Trainer

Vor dieser Saison war Luca Scheibel gemeinsam mit Steffen Bury, der seinerseits viele Jahre lang SVA-Coach war, zum Landesligisten SV Sparta Werlte gewechselt. Als die Anfrage aus Altenoythe kam, musste Werltes bisheriger Co-Trainer nicht lange überlegen. „Der SVA ist ein gut geführter und ambitionierter Verein, bei dem sich einiges tut – wie an der neuen Tribüne, dem neuen Vereinsheim und den neuen Kabinen zu sehen ist. Ich freue mich sehr auf die Aufgabe. Die Lust ist weitaus größer, als der Respekt“, sagt Luca Scheibel. Bury und den anderen Sparta-Verantwortlichen ist er dankbar, dass sie ihm keine Steine in den Weg legten.

Am Montag wird Scheibel erstmals auf seine neue Mannschaft treffen. „Die meisten Spieler kenne ich schon persönlich.“ In fußballerischer Hinsicht hat sich der 23-Jährige bereits ein Bild von seinem Team gemacht. „Beim 3:1-Sieg gegen den BV Garrel im letzten Hinrundenspiel war ich auf der Anlage und viele Partien habe ich mir auf Video angesehen.“

Wenn Luca Scheibel am 15. Januar zum ersten Training der Wintervorbereitung bittet, wird er jede Menge Unterstützung haben. Co-Trainer bleibt Maik Koopmann, Betreuer Sebastian Wöste und Physiotherapeut Jochen Wittstruck. Zudem werden die SVA-Haudegen Jürgen Schmedes und Hubert Flatken in beratender Funktion – wenn nötig – zur Stelle sein.

Die Altenoyther tun also alles, um dem jungen Luca Scheibel den Einstieg ins Trainergeschäft so einfach wie möglich zu machen. Der will nichts von seinem Alter hören, sondern nur beweisen, dass er ein guter Coach ist.

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