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SV Altenoythe muss jetzt auf Fortuna hoffen

Der Sieger im Fußball-Niedersachsenpokal wird im Losverfahren ermittelt. Bezirkspokalsieger SV Altenoythe hofft als eines von 11 Teams auf die erste DFB-Pokal-Hauptrunde.

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Foto: Wulfers

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Fast ein Jahr ist es jetzt her, da sicherten sich die Fußballer des SV Altenoythe den Bezirkspokalsieg. Schon damals waren regulär ausgetragene Partien aufgrund von Corona nicht möglich, sodass der Titelträger in reinen Elfmeterschießen ermittelt wurde. Siege gegen VfR Voxtrup (5:4), BW Borssum (5:3), Vorwärts Nordhorn (3:2) sowie im Finale gegen SV Brake (4:3) bescherten den Hohefeldern den Titel. Lohn des umjubelten Erfolges: Das Team von Trainer Christian Thölking qualifizierte sich für den Niedersachsenpokal.

Nach einem Freilos in der Qualifikationsrunde hätte der Bezirksligist im November des vergangenen Jahres Heimrecht gegen den Oberligisten VfL Oldenburg gehabt. Hätte, doch die Pandemie legte den Spielbetrieb bekanntlich lahm. Zumindest der Pokalwettbewerb sollte nach dem Willen der Funktionäre zu einem sportlichen Ende gebracht werden, doch auch daraus wurde nichts. Ein Sieger muss jetzt aber ermittelt werden, der dann in der kommenden Saison an der ersten Runde des DFB-Pokals teilnehmen darf.

Teilnehmer für DFB-Pokal wird per Losverfahren ermittelt

Nach einer zweiten Onlinekonferenz haben die verbleibenden 11 Vereine aus dem NFV-Pokal sich für die sportlich unschönste Variante entschieden, dem Losverfahren. Der NFV muss bis zum 1. Juli einen Teilnehmer am DFB-Pokal melden. Gerne hätten die Klubs den Pokal sportlich ausgespielt, jedoch sind die Rahmenbedingungen aller Vereine hinsichtlich der Verordnungen noch zu unterschiedlich, um verbindliche Termine festzusetzen.

Die Rahmenbedingungen der Klubs hätten zumindest annährend gleich sein müssen, um einen ordnungsgemäßen Wettbewerb austragen zu können. Dies ist derzeit trotz rückläufiger Inzidenzzahlen nicht gegeben. Auch die Verordnung des Bundeslandes Niedersachsen lässt noch keinen Trainingsbetrieb und somit auch keine Vorbereitung auf ein solches Pokalspiel zu.

Am 31. Mai soll nun das Losverfahren über die Bühne gehen. Die Chancen des SV Altenoythe, das ganze große Los zu ziehen, sind indes nicht besonders hoch. Es wird keinen Topf mit 11 Kugeln geben, aus dem ein Teilnehmer gezogen wird, sondern jedes Spiel wird für sich gelost. Somit könnte bereits beim ersten Los Schluss sein, wenn bei der Partie SV Altenoythe gegen den VfL Oldenburg das Losglück beim VfL liegt.

Vorgehen für Bezirkspokal ist indes noch nicht entschieden

„Liebend gern hätten wir das Pokalspiel gegen Oldenburg zu Hause vor voller Hütte ausgetragen. Das wäre sicherlich ein heißer Pokalfight und ein echtes Highlight zum 60-jährigen Bestehen des SV Altenoythe geworden“, meint Klubchef Johannes Hardenberg

„Bei einem Elfmeterschießen wären unsere Chancen sicher größer gewesen, aber jetzt brauchen wir eben Losglück. Vier Mal gewinnen und dann in der ersten DFB-Runde gegen Bayern München. Zur Not würden wir aber auch Borussia Dortmund nehmen“, schmunzelt SVA-Fußballobmann Herbert „Maga“ Rolfes.

Ob und wie der Bezirkspokal, in dem noch 27 Mannschaften vertreten sind, der vergangenen Saison zu einem Ende gebracht werden kann, ist derweil noch nicht entschieden. Stefan Brinker, Vorsitzender des Bezirksspielausschusses: „Wir sind noch in der Findungsphase. Nach jetzigem Stand gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder wir brechen alles ab ohne einen Sieger für den NFV-Pokal zu melden oder aber wir machen es wie der NFV und losen aus.

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