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Speedway: MSC Cloppenburg sagt Start des Team-Cups ab

Aufgrund der Corona-Pandemie werden am 17. April keine Rennen auf der Bahn in Emstekerfeld ausgetragen. Der Wettbewerb soll nun im September anstelle der "Night of the Fights" stattfinden.

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Die nächste Absage: Wann in der MSC-Arena in Emstekerfeld wieder Speedway-Veranstaltungen ausgetragen werden können, ist derzeit noch völlig unklar. Foto: Archiv

Die nächste Absage: Wann in der MSC-Arena in Emstekerfeld wieder Speedway-Veranstaltungen ausgetragen werden können, ist derzeit noch völlig unklar. Foto: Archiv

Eigentlich sollte der Start des diesjährigen Team-Cups im Speedway am Samstag, 17. April, auf der Bahn in Emstekerfeld über die Bühne gehen. Doch daraus wird nichts. Der Motorsportclub (MSC) Cloppenburg sagte die geplanten Rennen nun aufgrund der weiter äußerst prekären Corona-Lage ab. Die Nachricht kommt zwar nicht wirklich überraschend, dennoch trafen die MSC-Verantwortlichen die Entscheidung „schweren Herzens“. Präsident Burkhard Timme: „Das jüngste Infektionsgeschehen in unserer Region lässt eine solche Veranstaltung mit mehr als 100 Menschen auf unserem Rennplatz aber momentan einfach nicht zu.“ Das heißt, dass auch der ADAC-Bahnsport-Cup für den Nachwuchs an diesem Tag nicht ausgetragen werden kann.

Während für jenen Wettbewerb der Talente noch kein neuer Termin feststeht, soll das MSC-Heimrennen im Team-Cup am Freitag, 10. September, nachgeholt werden. Das bedeutet zugleich, dass die beliebte „Night of the Fights“ (NotF) wie schon im vergangenen Jahr der Pandemie zum Opfer fällt. „Derzeit ist es einfach viel realistischer, eine kleinere Veranstaltung wie den Team-Cup, zu dem zwischen 500 und 1000 Zuschauer kommen, zu planen und organisieren. Bei der ,Night of the Fights‘ wäre wieder mit 3000 bis 4000 Leuten zu rechnen gewesen“, sagt MSC-Pressewart Thore Weiner.

Wenn der MSC nur für bis zu 1000 Zuschauer Tickets verkaufen würde, sei ein großes Event wie die NotF nicht zu finanzieren. „Die ,Night of the Fights‘ soll, so wie wir und die Zuschauer sie kennen, dann wieder 2022 stattfinden“, so Rennleiter Stefan Timme.

Autogrammjäger: MSC-Fahrer Renè Deddens hofft, dasss er bald wieder vor Fans fahren darf. Foto: ArchivAutogrammjäger: MSC-Fahrer Renè Deddens hofft, dasss er bald wieder vor Fans fahren darf. Foto: Archiv

Insofern ist das Bahnsportjahr des MSC Cloppenburg aktuell kaum planbar. Ob etwa am Wochenende 23./24. Juli die Junioren-Weltmeisterschaft (250 ccm) in der MSC-Arena wie geplant ausgetragen werden kann, ist derzeit völlig ungewiss. „Ob mit oder ohne Zuschauer, wäre dann noch einmal eine ganz andere Frage“, sagt Thore Weiner. „Die Hoffnung, dass wir die Titelkämpfe ausrichten können, ist aber noch da.“

Dennoch werden er und andere MSC-Mitglieder in den kommenden Wochen und Monaten nicht untätig sein. Denn: „Wir wollen unsere Bahn erneuern, die ist in den zehn Jahren doch ziemlich in die Jahre gekommen. Die Betonschicht löst sich an einigen Stellen auf."

Die von Teammanager Manfred Bäker betreuten Speedway-Fahrer des MSC Cloppenburg hoffen unterdessen, dass sie am Samstag, 1. Mai, auf der Anlage der Brokstedt Winkinger in die neue Saison des Team-Cups starten können. Neben den „Fighters“ mit René Deddens, Lukas Fienhage, Jonny Wynant, Ben Iken und Max Streller sowie den Brokstedtern kämpfen mit dem MSC Olching, MC Nordstern Stralsund, DMV White Tigers Diedenbergen, DMV Black Forest Eagles und den Güstrow Torros fünf weitere Mannschaften um vordere Platzierungen.

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