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Sogar ein Weltrekord war dabei: So lief das Dinklager Bobrennen für SgH

Am Neujahrstag bot der WSC Ritzer im Eiskanal mal wieder sein gesamtes Können auf. Hier geht's zum Stimmungsbericht der SgH-Party mit ganz vielen Bildern.

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Als der Mannschaftsbus des WSC Ritzer ein bisschen eher als geplant um 12.30 Uhr an seinem Bestimmungsort ankam, war die Verwunderung groß. „Ich dachte, Mensch, da ist noch nichts los. Noch keiner da“, erinnerte sich WSC-Manager Udo Quaschigroch. Doch spätestens beim Einzug in die Dinklager Kultgaststätte war klar: Der Eindruck täuschte. Die Kneipe war bis auf den letzten Platz gefüllt, aber für ihre Stars vom WSC machten die Fans natürlich gerne Platz.

Das Bobrennen zugunsten der OM-Medien/KSB-Aktion „Sportler gegen Hunger“ am Neujahrstag bringt die Menschen zusammen, auch wenn das Wetter derart ungemütlich ist wie in diesem Jahr. „Man muss sich wundern. Viele Leute sind in diesem Jahr das erste Mal dabei gewesen. Die sagen dann: ’So was haben wir noch nicht erlebt’“, sagte Quaschigroch. Und das sei ausnahmslos positiv gemeint gewesen.

Der Tag startete für das WSC-Team mit einer emotionalen Note: Liesel Kohorst, die über drei Jahrzehnte lang den Mannschaftsbus gesteuert hatte, wurde beim Frühstück bei Claudia und Günter Kalvelage offiziell verabschiedet. Und ihr Abschluss-Statement war: „Ich habe das gerne gemacht, weil es für den guten Zweck ist.“

Ein Gruppenbild zum Abschied: Der WSC Ritzer bedankte sich bei Liesel Kohorst (vorne; 3. von links) für ihr jahrnzentelanges Engagement beim Bobrennen. Ein Gruppenbild zum Abschied: Der WSC Ritzer bedankte sich bei Liesel Kohorst (vorne; 3. von links) für ihr jahrnzentelanges Engagement beim Bobrennen.

Frisch gestärkt ging es weiter zu Henning Pieper nach Langwege. Die dort angebotene Kartoffelsuppe brauchte das Team zwar nicht mehr, dafür bot es in zwei Viertelläufen das gesamte Können auf. Einmal war’s der Stammvierer bestehend aus Onkel, Bäker, Michael und Franky, einmal war’s die Speedgirls-Crew um Pauline, Hanna, Marlene und Eva. „Alle gut zufrieden“, sagte Quaschigroch über den erstmaligen Zwischenstopp in Langwege, der im nächsten Jahr wiederholt werden soll.

Eine Station gab’s noch beim Alten Gesellenhaus, wo die Feuerwehrkameraden in den Genuss zweier Probeläufe kamen und eifrig spendeten. Dann erfolgte der Einzug ins Ritzer.

Foto: F. Wenzel
Foto: F. Wenzel
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Foto: F. Wenzel
Foto: F. Wenzel
Foto: F. Wenzel

Als das Kolpingorchester die Nationalhymne spielte und Christoph Bornhorst, der Stellvertretende Bürgermeister von Dinklage, die Neujahrsansprache hielt, wussten die Bob-Fans: Jetzt wird’s ernst bei der Rekordjagd. Im ersten Lauf, bei dem die beiden Pfarrer Andre Ciszewski und Sebin Kollikolavil mitmachten: Bestzeit! Beim Promi-Lauf, bei dem Christoph Bornhorst dabei war: Bestzeit! Selbst beim Zeitlupenlauf, zu dem die Zuschauer auch im verlangsamten Takt klatschten und anfeuerten, hieß es: Bestzeit!

Und schließlich beim Flutlichtlauf, dem absoluten Stimmungshöhepunkt, bei dem Frontmann Onkel noch eine letzte Pyrofackel zündete, vermeldete Zeitnehmer Udo Quaschigroch nicht nur die Bestzeit, sondern sogar: Weltrekord! Und das, obwohl der Bob durch eine kleine Kollision aufgehalten wurde. Alles kein Problem, das wurde bei der Nachbesprechung im Fahrerlager, in dem Stengi Wache hielt, aufgearbeitet.

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Nur einmal gelang keine neue Bestmarke: Vier Besucher hatten sich gegen ein Spendengeld von 50 Euro einen Platz im Bob erkauft. Allerdings fehlte die Routine: Erst gab’s einen Fehlstart – und die Bestzeit wurde dann auch nicht geknackt. Sei’s drum, die Party im Ritzer war da sowieso nicht mehr aufzuhalten.
Genauso wenig wie die Spendenbereitschaft der Fans, die den Speedgirls eifrig Scheine in die Sammelboxen steckten.

Udo Quaschigroch dankte ausdrücklich dem Ritzer-Team von Frank Schlarmann, aber auch allen Helfern. Sei es in der Kneipe oder davor, wo Werner Knollenberg einen Imbissstand aufgebaut hatte. Den verlässlichen Partnern von der Volksbank und Kohorst Reisen dankte Quaschigroch ebenso wie allen Spendengebern. Die Boxen waren nach den drei Stationen und vor der Ankunft im Ritzer gut gefüllt. Und auch der anfangs spärlich frequentierte Vorplatz war nachher üppig besiedelt. Kein Wunder. „Die Leute sagen: ’Das Bobrennen ist einfach Kult’“, so Quaschigroch. Und das hat sich am Neujahrstag einmal mehr bewahrheitet.

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