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„SgH“-Lauf im Schnee: Langförden trotzt dem Winterwetter

„Mittelweg“ statt Absage: Der 27. Lauf fand am Samstag ohne Wertung statt. Trotzdem gab es 168 Finisher – und viele bunte Kostüme (Bildergalerie).

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Beste Laune: Eine Szene vom Langfördener Lauf für „SgH“. Foto: Beuse

Beste Laune: Eine Szene vom Langfördener Lauf für „SgH“. Foto: Beuse

Am Freitag gab es noch einen kleinen Schreckmoment für die Organisatoren, aber den steckten Benedikt Hintze und sein Mitstreiter Andreas Ostendorf locker weg. „Beim Ausschildern der Strecke sind wir mit dem Auto auf einem Nebenweg des Repker Damms in einer Schneeverwehung steckengeblieben“, berichtete Bene Hintze: „Zum Glück kam ein junger Mann vorbei und hat uns beim Anschieben geholfen.“

Von ihrem festen Vorsatz, den 27. Langfördener Volkslauf für die OM-Medien/ KSB-Aktion „Sportler gegen Hunger“ trotz des heftigen Wintereinbruchs durchzuziehen, ließen sich die Macher aus dem Orgateam dadurch nicht abbringen. Und so ging der SgH-Klassiker am Samstag wie geplant über die Bühne – wenn auch in abgewandelter Form.

Auf gehts: Eine Startszene vom Langfördener SgH“-Lauf. Fotos: Beuse

Wegen der schwierigen Streckenverhältnisse verzichteten die Veranstalter kurzfristig auf das Erstellen von Ergebnislisten. Auch in die Wertung des Volksbanken-Laufcups fließt der Langfördener Lauf nicht ein. Bene Hintze sprach von einem „Mittelweg“. „Wir wollten den Lauf nicht ausfallen lassen. Deshalb haben wir gesagt: Ihr könnt gerne kommen, aber nicht schnell laufen.“ Auf Wunsch der Läufer wurden die Zeiten dennoch elektronisch erfasst. Sie sind auf dem Portal laufen-os.de abrufbar. Offizielle Sieger gibt es aber nicht. Die Sachpreise für die Schnellsten wurden unter allen Startern verlost.

Trotz der besonderen Umstände durften sich die Langfördener über eine starke Resonanz freuen. „Von den 168 gemeldeten Läufern sind ungefähr 70 nicht gekommen, aber 60 haben nachgemeldet“, berichtete Bene Hintze. So ergab sich eine Zahl von 162 Finishern – 73 auf der 5-km-Strecke, 62 auf den 10 km, 18 auf den 20 km und neun Walker.

„Es war eine Herausforderung, aber es hat alles gut geklappt“, sagte Bene Hintze. „Die Sonne schien und man konnte gut laufen. Wir hatten überwiegend eine geschlossene Schneedecke.“ Besonders freuten sich das Orgateam und seine Helfer über das positive Feedback der Läufer. „Die Leute waren super zufrieden. Viele sagten: ’Toll, dass ihr das durchgezogen habt. Gerne wieder’, das freut einen natürlich“, sagte Bene Hintze.

Viele „Kindheitshelden“ unterwegs

Für gute Laune rund um den Bomhof sorgte wieder der Kostümwettbewerb, der diesmal unter dem Motto „Kindheitshelden“ stand. Ob Winnetou, Biene Maja, Eddie the Eagle, Steffi Graf oder der eigene Papa – die Teilnehmer ließen sich wieder einiges einfallen. Den Preis für das beste Kostüm gewannen Ella Güldenpfennig (Löningen) und Kimberly Bienkowska (Damme) als Sailor Moon, eine japanische Manga-Figur. Es folgten Hermann Kühling (Vechta) als Kermit der Frosch und Nina Holzenkamp (Lohne) als Regina Regenbogen. Sie erhielten Gutscheine. Auch an der Kaffee- und Kuchentheke wurde trotz der besonderen Umstände einiges umgesetzt.

Das Wichtigste aus Sicht der Veranstalter: Es gab keine Verletzten, obwohl einige Aktive wie der Lohner Johannes Meyer (1:15:38 h auf 20 km) durchaus schnell unterwegs waren.

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