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Sein schwerster Moment war der Tod von Paul Jaschke

„Elf Fragen an...“ - heute mit: Julian Belke von RW Damme

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Steht auf Pasta: Dammes Julian Belke. Foto: Hinterding

Steht auf Pasta: Dammes Julian Belke. Foto: Hinterding

In der neuen Serie „Elf Fragen an...“ stellt sich ein Spieler aus dem Fußball-Kreis Vechta unseren Fragen. Heute ist es Julian Belke. Der 27 Jahre alte Innenverteidiger spielt seit Anfang 2020 für RW Damme in der Kreisliga. Zuvor war er unter anderem für SFN Vechta aktiv. Julian Belke arbeitet als Lehrer an der Oberschule in Emstek. Dort unterrichtet er Englisch und – natürlich – Sport.

Fußball ist meine Leidenschaft, weil . . . ich im Fußball viele Freunde kennen und schätzen gelernt habe. Außerdem schaue ich fast täglich viele Spiele – egal ob in der 7. Liga von Litauen, der Bundesliga oder der Champions-League. Das ist natürlich immer ein Grund für meine Freundin, mich anzumeckern. Abgesehen vom Fußball bin ich begeisterter Basketballfan. Sowohl von der NBA als natürlich auch von Rasta Vechta.

Mein schwierigster Fußball-Moment? Das war der Tod meines früheren Trainers Paul Jaschke im Jahr 2019. Paul war ein besonderer Mensch und hat in seiner Zeit bei SFN Vechta nicht nur sportlich viel bewegt und auf die Beine gestellt.

Mein schönster Fußball-Moment? Das war ganz klar der Aufstieg in die Bezirksliga mit SFN Vechta, bei dem Lie Sillah uns gegen den SV Molbergen (1:0) Anfang Juni 2017 zum Sieg geköpft hat. Obwohl ich selber eigentlich kein Freund von Alkohol bin, hab ich mich überreden lassen und den Aufstieg gebührend gefeiert.

Mein Lieblingsgegner? Es war noch zu Zeiten von Bezirksliga in Vechta der VfL Oythe, weil es immer hitzige Derbys waren. Jetzt in der Kreisliga muss sich noch ein Lieblingsgegner entwickeln. Aber RW Visbek könnte es werden – auch deshalb, weil Hubert Ripke ein unangenehmer Gegenspieler ist. Das ist reizvoll.

Mein Lieblingstrainer (außer dem jetzigen)? Neben meinem Vater, der mich in der C-Jugend coachte, war es auch Paul Jaschke bei Vechta.

Meine schwerste Verletzung? Das war tatsächlich der Fingerbruch, der mich zu Anfang der aktuellen Saison ein paar Wochen außer Gefecht gesetzt hat. Passiert ist es direkt am zweiten Spieltag beim Unentschieden gegen Brockdorf II (3:3). Ich bin ansonsten von großen Verletzungen verschont geblieben. Entweder hatte ich sehr viel Glück bisher oder vielleicht auch einfach nur gute Gene ;-)

Mein Sportidol aus der Kindheit? Giovane Elber. Liegt vielleicht vor allem daran, dass ich früher noch offensiver gespielt habe, bis ich in einem Sichtungsturnier für die Niedersachsenauswahl irgendwann nach hinten musste.

Wenn ich Kabinen-DJ wäre, dann . . . wäre endlich Jannik Kolhosser abgelöst. Es würde nur noch Black und Deutschrap gehört werden, was den meisten Spielern gefallen würde, weil wir ein extrem junges Team sind. Lediglich bei Florian Macke könnte es Probleme geben.

Mein Lieblingsessen nach einem harten Spiel . . . ist eine richtig geile Bolognese. Ansonsten gerne auch mal eine fettige türkische Pizza.

Mein Verein ist besonders, weil . . . RW Damme eine überragende Anlage mit zwei Kunstrasenplätzen hat. Außerdem gibt es ein großes Vereinsheim und die Jugendarbeit ist top.

Mein Traumwechsel? Ich würde gerne beim FC Arsenal unter Vertrag stehen. Dann könnte ich neben meinem „Zwillingsbruder“ Shkodran Mustafi, der so ähnlich aussieht wie ich, in der Innenverteidigung auflaufen.

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