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Neuenkirchens SgH-Event endet mit einem Erlös von 11.178 Euro

„Gegen den Corona-Kummer, wir laufen für Sportler gegen Hunger“ - so lautete das Motto beim TuS Neuenkirchen. Die Organisatoren waren begeistert. Lesen Sie hier den Nachbericht.

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Für SgH im Einsatz: Das Team „Hobby Horsing“ bei einer sonnigen Runde durch Neuenkirchen. Fotos: TuS Neuenkirchen

Für SgH im Einsatz: Das Team „Hobby Horsing“ bei einer sonnigen Runde durch Neuenkirchen. Fotos: TuS Neuenkirchen

Das prächtige Ergebnis bahnte sich in den vergangenen Tagen bereits an, aber nach dem finalen Kassensturz, als sie das überwältigende Resultat schwarz auf weiß hatten, strahlten die drei Organisatoren vom TuS Neuenkirchen um die Wette. „Wir sind einfach nur begeistert, dass alles so gut geklappt hat und dass es am Ende trotz der schwierigen Bedingungen, die wir hatten, wieder ein tolles Ergebnis für SgH gibt“, sagte Juliane Futtermann, als sie die frohe Kunde aus dem Südkreis übermittelte. Zusammen mit Maria und Bernd Buschermöhle hatte sie die zweite Auflage des SgH-Events „Gegen den Corona-Kummer – wir laufen für Sportler gegen Hunger“ auf die Beine gestellt – unterstützt von den Mitstreitern der 1. Damen und 1. Herren. Und das „tolle Ergebnis für SgH“, von dem die Rede war, lautet: 11.178,66 Euro.

„Das ist ein großer Erfolg, auf den alle stolz sein können“, sagte Juliane Futtermann und bedankte sich bei allen Teilnehmern und Sponsoren: „Nach dem Erfolg im Vorjahr war's fast ein Selbstläufer. Wir mussten die Leute kaum auffordern – weder die Sportler noch die Sponsoren. Einfach nur klasse. Es hat riesig viel Spaß gemacht.“

Von Mitte bis Ende Februar war die große TuS-Familie zwei Wochen lang für die OV/KSB-Aktion unterwegs. Einige TuS-Freunde und SgH-Fans drehten ihre Runden für den guten Zweck sogar in Peking, Vancouver und Chicago. Laufen, Walken, Wandern, Radfahren – wie im Vorjahr war alles möglich. Sogar die drei Orkantiefs „Ylenia“, „Zeynep“ und „Antonia“ konnten die Aktiven nicht stoppen. Nass und stürmisch? Na und?!

Unterwegs in Chicago: David Freundlieb (links). Unterwegs in Chicago: David Freundlieb (links).

In den vergangenen zwei Wochen wurden dann die Spendengelder eingesammelt – und das Endergebnis verdrängte erneut den Corona-Kummer. Bei ihrem offiziellen Abschluss verlosten die Organisatoren auch noch diverse Gutscheine in verschiedenen Kategorien. Die jungen Fußballer der 2. D-Jugend avancierten zum Jugendteam mit der höchsten Spendensumme. Die Jungs erliefen 721 Euro – dafür gab's als Belohnung einen Gutschein für den Indoor-Soccer-Court in der Holdorfer Sport-Böckmann-Arena. Knapp hinter der 2. D-Jugend landete die 1. C-Jugend mit 633 Euro.

Markus Klene war unterdessen der Läufer, der die meisten Spenden einsammelte; er kam auf 440,86 Euro. Damit nicht genug: Klene war auch der Teilnehmer, der im Aktionszeitraum die meisten Kilometer sammelte. 315,88 Kilometer spulte er ab – laufend, nicht auf dem Rad. „Der Wahnsinn“, staunte auch Juliane Futtermann. Die Plätze zwei und drei, für die es auch Gutscheine und TuS-Socken gab, gingen an Heiner Gieske (132 km) und Geli Holitschke (100,73 km). Die drei Gutscheine für die besten Fotos für Instagram, Facebook und Co. erhielten Stephan Hüttemeyer, Markus Land und Sebastian Gude.

Jene Sponsoren, die mehr als zehn Euro gespendet hatten, kamen auch in einen Lostopf, aus dem drei Gutschein-Gewinner gezogen wurden. Das Los fiel auf Anja Gers-Grapperhaus, Richard und Anja Döllmann sowie Werner und Monika Rechtien. Und dann gab's noch die Kategorie „Gutscheine für besondere Unterstützung“. Daniel Stein vom Gesundheitszentrum Neuenkirchen erhielt ebenso einen Preis wie die Volleyball-Kids von Trainerin Petra Böske, die Abschlussklasse der Heimstatt-Clemens-August mit Klassenlehrerin Doris Klosa sowie das TuS-Team „Hobby Horsing“ von Trainerin Kerstin Dirla.

Die kleinen Reiterinnen mit ihren Holzpferdchen drehten kürzlich bei herrlichem Sonnenschein noch eine Extra-Runde durch den Ort – Einsatz für SgH auch über den Aktionszeitraum hinaus. Die Abschlussklasse der Heimstatt-Clemens-August hatte zuvor zweimal den Alfsee umrundet, als Extra-Motivation für die 20 km diente das Sponsoring durch das Autohaus Renzenbrink. Die Schüler, die aus ihrer Klassenkasse auch etwas für SgH spendeten, hatten viel Spaß – und als Lohn gab's eine kleine Sonne.

Aktiv für SgH: Schüler der Abschlussklasse der Heimstatt-Clemens-August bei der Spendenübergabe im Autohaus Renzenbrink.Aktiv für SgH: Schüler der Abschlussklasse der Heimstatt-Clemens-August bei der Spendenübergabe im Autohaus Renzenbrink.

Juliane Futtermann bedankte sich abschließend noch bei allen Spendern der 15 Gutscheine (Sport Böckmann, Pias, Bodini, Yoyos Kebap Haus, Bruzzelbude, Buchhandlung Weitzmann, Euro Döner) und hielt fest: „Alles war total unkompliziert.“

Im kommenden SgH-Winter 22/23 wollen die Organisatoren erneut etwas auf die Beine stellen – was genau, hängt von der Corona-Lage ab. Juliane Futtermann sagt dazu: „Wir müssen dann gucken, was für SgH und den Verein das Beste ist.“

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