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Nach 5:2-Führung drei bittere Niederlagen für Luttens Tischtennis-Herren

Der Oberligist musste mit einem 5:5 gegen Hude zufrieden sein - nachher wurde mit dem Gegner gegrillt. Beim 3:7 gegen Göttingen hat sich das Team gut verkauft.

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Mit Schmackes auf den Tisch: Der Lutter Jan Vodde (rechts) haut gegen Hude drauf, Doppelkollege Agnius Kacerauskas wappnet sich für den nächsten Schlag. Foto: Schikora

Mit Schmackes auf den Tisch: Der Lutter Jan Vodde (rechts) haut gegen Hude drauf, Doppelkollege Agnius Kacerauskas wappnet sich für den nächsten Schlag. Foto: Schikora

Ein Anfang ist gemacht: Tischtennis-Oberligist TuS Lutten hat im ersten Heimspiel seit genau einem Jahr mit dem 5:5 gegen den TV Hude den ersten Punkt in der neuen Saison ergattert. Am Ende hätte es eigentlich sogar ein Sieg werden müssen. Im zweiten Spiel des Wochenendes unterlag Lutten wie erwartet dem ASC Göttingen, schlug sich beim 3:7 aber achtbar. In der Tabelle belegt Lutten nach vier Partien den neunten Platz; am kommenden Samstag geht's zum nächsten Topteam TSV Algesdorf.

Das 5:5 gegen Hude bezeichnete Luttens Kapitän Jan Vodde als „extrem unglücklich. Es fühlt sich eher wie eine Niederlage an.“ In den Doppeln begann der Gastgeber sehr stark. Sowohl Kristof Sek/Julian Nordiek als auch Agnius Kacerauskas/Jan Vodde brachten ihre Spiele relativ klar nach Haus. In der ersten Einzelrunde legten Kacerauskas und Vodde gleich nach. Agnius Kacerauskas bot eine bärenstarke Leistung gegen Abwehrspieler Peter Igel, Vodde hielt Felix Lingenau ebenfalls sicher in Schach.

So ging Lutten mit einem 4:2-Polster in die zweite Einzelrunde. „Und da fing das Drama an“, kommentierte Jan Vodde die Wende zum Schlechten. Dabei erhöhte Topspieler Agnius Kacerauskas zunächst sogar mit seinem dritten 3:0 des Tages auf 5:2. Doch dann gingen die drei weiteren Spiele alle im fünften Satz an Hude. Vor allem Jan Voddes 10:12 gegen Florian Henke tat richtig weh. Auch Julian Nordieks Niederlage nach 2:0-Führung gegen Lingenau war verdammt bitter.

Konzentriert: Kristof Sek (rechts) und Julian Nordiek. Foto: SchikoraKonzentriert: Kristof Sek (rechts) und Julian Nordiek. Foto: Schikora

Voddes Fazit: „Vor dem Spiel hätten wir eine Punkteteilung sofort unterschrieben. Doch nach dem Spielverlauf ist das einfach zu wenig.“ Die 40 Zuschauer stellten beim Heimspiel-Comeback eine gute Kulisse dar. „Ich denke, niemand musste sein Kommen bereuen. Das war sehr hochklassiges Tischtennis von allen und Werbung für den Sport“, resümierte Jan Vodde. Nach dem Spiel wurde mit den sympathischen Gästen dann noch spontan gegrillt.

Am Sonntag gegen Göttingen trat Lutten dann als klarer Außenseiter an. Beim 3:7 waren die Einheimischen im Endeffekt chancenlos, obwohl sie in jedem Spiel gut mithalten konnten und immer wieder Chancen hatten. Aber sie wurden zu oft nicht genutzt, was man sich gegen ein ausgebufftes Team wie den ASC nicht erlauben kann.
Nach den beiden verlorenen Doppeln war die Partie „irgendwie gefühlt schon verloren“, erklärte Jan Vodde. Agnius Kacerauskas punktete danach in fünf Sätzen, verlor allerdings später in einem hochklassigen Spiel gegen Göttingens Nummer eins 1 Daniel Cords, einem früheren Drittliga-Akteur. Auch hier ging es über fünf Sätze.

Im unteren Paarkreuz gewannen Jan Vodde und Julian Nordiek gegen Jakob Hesse. Für Nordiek war der erste Sieg wichtig, er sollte ihm Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben geben. Auch insgesamt war es für Lutten ein spielerisch gutes Wochenende – „auch wenn wir gerne einen Punkt mehr auf dem Konto gehabt hätten“, bilanzierte Jan Vodde.

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