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Mit großer Bildergalerie: So lief die 41. Lüscher SgH-Ortswanderung

Die dichte Nebelsuppe nahm den Lüschern nicht die Lust am Wandern. Im Gegenteil: 420 Teilnehmer sorgten für ein stimmungsvolles SgH-Event mit einem schönen Abschluss.

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Musik dringt durch den Nebel: Der Musikverein begleitete die Lüscher wieder auf ihrer Wanderung. Foto: Schikora

Musik dringt durch den Nebel: Der Musikverein begleitete die Lüscher wieder auf ihrer Wanderung. Foto: Schikora

Die letzten Stunden vor dem Start der 41. Ortswanderung von BW Lüsche waren ein wenig stressig für das Orga-Team. Die nächtliche Kombination aus Nieselregen, Frost und Nebel hatte den Parkplatz vor dem neuen BWL-Vereinsheim in eine spiegelglatte Fläche verwandelt. „Hier hätte man Schlittschuh laufen können“, berichtete Lüsches Klubchef Guido Bührmann am Sonntag um kurz nach 13.00 Uhr, als sich die Sturzgefahr am Startpunkt für den Klassiker für „Sportler gegen Hunger“ wieder in Luft aufgelöst hatte. Dank der Feuerwehr Lüsche, die noch drei Säcke mit Streusalz griffbereit hatte, gab’s keinerlei Probleme mit der Standfestigkeit. Und so konnte Guido Bührmann um 13.40 Uhr das traditionelle Lüscher Startkommando geben: „Nu geiht los!“

420 Wanderer aus Lüsche, Vestrup, Hausstette und umzu, genauer gesagt 330 Erwachsene und 90 Kinder, hörten aufs Wort und machten sich nach dem bewährten Ritual „Startgeld für SgH zahlen, Losnummer in Empfang nehmen“ auf eine rund acht Kilometer lange Wanderung mit dem diesjährigen Arbeitstitel „Lüscher Runde“. Zielort war erstmals die Scheune von Tim und Johanna Büermann. Der Weg dorthin war in drei Etappen aufgeteilt, die erste Pause gab’s auf dem Hof der Familie Kröger, die zweite bei Familie Imholte in der Siedlung. Käse-, Mett- und Schinkenbrote fanden ebenso reißenden Absatz wie 100 Liter Glühwein und 20 Liter Kaffee. Und für die kleinen SgH-Freunde hatten die Organisatoren Capri-Sonne und Süßigkeiten-Tüten parat.


Die schönsten Bilder aus Lüsche

Foto: Schikora
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Die Sonne, die sich vormittags noch kurz gezeigt hatte, glänzte während der Wanderung mit konsequenter Abwesenheit. Die anschließende Nebelsuppe, die die SgH-Wanderung 2025 prägte, störte die Lüscher nicht im Geringsten. Ganz im Gegenteil: Es war irgendwie eine besondere Atmosphäre. „Kein Regen, das ist die Hauptsache“, sagte Guido Bührmann treffend. Und wenn es bei den Stationen mal etwas kälter wurde, rückte man halt enger zusammen – und holte sich noch einen Glühwein. „Wir mussten noch 20 Liter nachholen“, so Bührmann.

Gegen 17.15 Uhr hatten die ersten Wanderer den neuen Zielort erreicht. In der Scheune war’s naturgemäß nicht so muckelig warm wie in der Halle der Firma Suding, die jahrzehntelang als Abschlussort der Wanderung gedient hatte, diesmal aus logistischen Gründen aber nicht zur Verfügung stand. Aber: Die neue Location war wunderbar hergerichtet worden, es war ein schönes nach-weihnachtliches Ambiente.

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Zwischen 17.30 und 19.00 Uhr wurden wieder die Lüscher Klassiker aus dem Gasthaus Evers serviert: Backschinken, Kartoffelbrei und Sauerkraut sowie Gyros und Krautsalat. „Es passte wieder genau“, freute sich Guido Bührmann über die sehr gute Resonanz und die Tatsache, dass keiner zu kurz kam. Für die musikalische Untermalung der letzten Etappe sorgte wieder die Mundart-Band „Kölsch & Klüngel“ aus Dinklage.

Zum Nachtisch gab’s dann noch die Versteigerung eines Trikots von Bayern München, das Torjäger Harry Kane in der Hinserie getragen und für den Zweck auch unterschrieben hatte. Rund 20 Interessierte lieferten sich einen packenden Bieter-Wettstreit, moderiert von Klubchef Bührmann. Bis 800 Euro wurde in 100er-Schritten geboten, bis 1000 Euro in 20er-Schritten, danach in 10er-Schritten. Am Ende kamen 1100 Euro für SgH zusammen – und der neue Trikot-Besitzer heißt Werner Beckermann. Gewinner der Verlosung war derweil Edgar Witte, er erhielt 50 Euro.

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