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Michael Majewski und Christina Gerdes triumphieren beim Rekord-Silvesterlauf an der Talsperre

Mehr als 1400 Anmeldungen und mehr als 1200 Finisher zählten die Veranstalter vom SV Molbergen. Das sind absolute Bestmarken. Und auch die Zeiten der Sieger konnten sich sehen lassen.

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Volle Strecke: Das kleine Dwergte war beim Silvesterlauf proppenvoll. So viele Aktive wie nie waren mit dabei. Foto: Mentrup

Volle Strecke: Das kleine Dwergte war beim Silvesterlauf proppenvoll. So viele Aktive wie nie waren mit dabei. Foto: Mentrup

Die Sieger waren zu erwarten, die Zahlen dagegen nicht. Dementsprechend waren sie die größte Sensation: Der 46. Silvesterlauf rund um die Thülsfelder Talsperre hat die kühnsten Hoffnungen der Veranstalter vom SV Molbergen übertroffen. Die Orga-Crew des SVM zählte am Mittwoch 1425 Anmeldungen. Damit übertraf der Silvesterlauf seine Bestmarke aus dem Vorjahr um knapp 300. Und, was noch wichtiger war, auch bei den Finishern gab es ein dickes Plus: Von 979 beim Lauf 2024 auf 1210 beim sportlichen Ausklang des Jahres 2025.

„Das sind tolle Zahlen“, freute sich Henrik Hülsmann vom Organisations-Team der Molberger, die mit rund 100 Helferinnen und Helfern dafür sorgten, dass der Rekordlauf auch abseits der Strecke quasi problemfrei über die Bühne ging. Auf der Strecke war die Stimmung derweil bestens, auch dann noch, als gegen 11 Uhr etwas mehr Regen einsetzte. Davon ließen sich die Läuferinnen und Läufer und die Zuschauer beim Zieleinlauf in Dwergte die gute Laune allerdings nicht verderben. Im Gegenteil: Wohin man auch blickte, sah man strahlende Gesichter.

Majewski toppt seine Vorjahreszeit

Einmal mehr setzten sich beim Hauptlauf über 10 englische Meilen die Favoriten an die Spitze: Bei den Männern hatte der Garreler Michael Majewski die Nase vorn. Er gewann in 53:49 Minuten und hatte mehr als 5 Minuten Vorsprung auf den Lohner Benedikt Hinze (58:56), der Zweiter wurde. Im Vorjahr hatte Majewski noch 54:35 Minuten benötigt. Als Dominatorin des Frauenfeldes entpuppte sich derweil Christina Gerdes. Bei ihrem letzten Start für den SCC Berlin vor ihrer Rückkehr zum BV Garrel konnte sich ihre Zeit von 1:02:19 Stunden ebenfalls sehen lassen. Insgesamt wurde sie Neunte. Zweitbeste Frau war Inga Hintze (BW Lohne, 1:09:07).

Schnell weg, um ja nicht im Pulk festzustecken: Die Top-Läufer über 10 Kilometer um Alexander Hasselbach (v.) direkt nach dem Start. Foto: MentrupSchnell weg, um ja nicht im Pulk festzustecken: Die Top-Läufer über 10 Kilometer um Alexander Hasselbach (v.) direkt nach dem Start. Foto: Mentrup

Über 10 Kilometer machten mit Alexander Hasselbach (33:28) und Tobias Kebernik (33:36) zwei BVG-Asse den Sieger unter sich aus, während sich ihre Teamkollegin Elisa Werner (41:43) lediglich der Oldenburgerin Antje Günthner beugen musste (39:57). Apropos Oldenburg: Zahlreiche Huntestädter trugen zum Rekordlauf bei, viele von ihnen mit tollen Zeiten. Über 5 km machte ein Trio vom DSC Oldenburg den Sieg unter sich aus: Gabriel Monien (16:08) war letztlich etwas schneller als Matti Niederheide (16:13) und Jim Söhnle (17:01). Die Frauen-Wertung gewann Spitzen-Triathletin Lilly Overberg (BW Lohne). Sie lieferte in 17:21 Minuten eine tolle Zeit.

Den Auftakt hatten wie gewohnt die Jüngsten gemacht. Beim Bambinilauf über 800 Meter gingen die ersten Plätze an Nedim Zejnilovic (BV Garrel, 2:50) und Marlene Sinning (3:07), beim Schülerlauf über 1,6 Kilometer an Vedat Zejnilovic (BV Garrel, 5:37) und Nejla Zejnilovic (BV Garrel, 6:12).

Ein ausführlicher Bericht und eine Bildergalerie folgen.

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