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Lohner Regionalliga-Akteure bedauern den Saisonabbruch

Der Norddeutsche Fußball-Verband hat den Betrieb in sechs Klassen beendet. Yannik Nuxoll hofft mit Eintracht Norderstedt noch auf den Pokal.

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In besseren Zeiten: Yannik Nuxoll (links) beim Jubel. Foto: Sellhorn

In besseren Zeiten: Yannik Nuxoll (links) beim Jubel. Foto: Sellhorn

Das war's nun auch für die Regionalligisten: Der Norddeutsche Fußball-Verband (NordFV) hat sich in einer Video-Konferenz am Dienstagabend für eine Beendigung der Spielzeit 2020/2021 ausgesprochen. Damit ist die Saison in insgesamt sechs Spielklassen vorbei: Bei den Herren, Frauen, A-, B-, C-Junioren sowie im Futsal. „Uns tut es in der Seele weh, dass das, was uns antreibt – das Fußballspielen, schon wieder für einen so langen Zeitraum nicht möglich ist,“ sagte NordFV-Präsident Günter Distelrath.

Yannik Nuxoll haute in die gleiche Kerbe. Der 23-jährige Lohner, der für Eintracht Norderstedt spielt, sagte: „Ich persönlich hätte die Saison gerne zu Ende gespielt und finde den Abbruch schade. Trotzdem war es aufgrund der aktuellen Situation die richtige Entscheidung.“ Der Innenverteidiger hofft nun, dass sich die Pandemielage bis zum Sommer deutlich verbessert und die kommende Spielzeit unter halbwegs normalen Umständen stattfinden kann.

Zur Ruhe kommen wird Yannik Nuxoll zunächst trotzdem nicht. „Aktuell trainieren wir noch viermal die Woche, da der Hamburger Verband noch keine Entscheidung darüber getroffen hat, ob der Pokal fortgeführt wird oder nicht“, berichtet er. Die Eintracht – in der Nord-Staffel der Regionalliga Dritter – liebäugelt wieder mit einem Einzug in den DFB-Pokal. Im September hatte Norderstedt seine Erstrundenpartie bei Bayer Leverkusen mit 0:7 verloren.

Kein sportlicher Abschied für Lohner A-Jugend-Trainerteam

Auch Andreas Hinrichs bedauert den Regionalliga-Abbruch. „Es ist super, super schade für uns“, sagt der Lehrer, der zusammen mit Ben Wobbeler die A-Jugend von BW Lohne coacht und wie das gesamte Trainerteam für die kommende Saison nicht mehr zur Verfügung steht. Für die „schöne und erfolgreiche Zeit“ hätte er sich ein sportliches Ende gewünscht. Vor allem seine Spieler tun ihm leid. „Die Jungs haben sich akribisch und fleißig mit vier Einheiten pro Woche individuell fit gehalten“, lobt Hinrichs. „Sie hatten sich alle riesig auf die Regionalliga gefreut.“ Er hofft, dass man noch mal gemeinsam ein Abschlusstraining oder eine Abschiedsfeier veranstalten kann.

Die Modalitäten des Abbruchs in seinen Regionalligen will der Verband in den kommenden Tagen klären. Derzeit ist noch unklar, wie mit Auf- und Abstieg verfahren werden soll. Laut dem Portal „Amateur Fußball Hamburg“ soll beides ausgesetzt werden.

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