Lea Meyer holt Bronze, Talea Prepens sprintet auf Rang 7
Leichtathletik: Die Löningerin kam bei der Hallen-DM über 3000 Meter in einer Zeit von 8:50,84 Minuten auf den 3. Platz. Auch die 21-jährige TVC-Läuferin war mit ihrem Auftritt zufrieden.
Duell mit einer Olympiasiegerin: Talea Prepens (links) beendete das Finale auf Platz 7, während Malaika Mihambo, die sich bei den Olympischen Spielen in Tokio Gold im Weitsprung gesichert hatte, Fünfte wurde. Foto: rgsportbilder
Die Leichtathletinnen Talea Prepens vom TV Cloppenburg und Lea Meyer aus Löningen, die mittlerweile für Bayer Leverkusen startet, haben sich bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Dortmund in einer guten Verfassung präsentiert: Prepens sprintete am Samstag über 60 Meter auf den 7. Platz, Meyer holte über 3000 Meter die Bronzemedaille.
Talea Prepens hatte sich im ersten Vorlauf als Zweite hinter der späteren Deutschen Meisterin, Gina Lückenkemper (SCC Berlin/7,29 Sekunden), fürs Halbfinale qualifiziert. Die 21-Jährige, die im Vorfeld der Titelkämpfe mit Problemen im linken Oberschenkel zu kämpfen hatte, benötigte 7,43 Sekunden. „Die Vorbereitung war natürlich nicht optimal, ich hatte am Samstag aber zum Glück keine Schmerzen.“
In ihrem Halbfinale lief Talea Prepens eine Hundertstel Sekunde schneller und schaffte so gerade noch den Sprung in den Endlauf, bei dem in der Helmut-Körnig-Halle eine glänzende Stimmung herrschte. Hier überquerte die Cloppenburgerin die Ziellinie nach 7,41 Sekunden und kam so auf den 7. Platz. Lückenkemper (7,17) sicherte sich vor Lisa Mayer (Sprintteam Wetzlar/7,21) und Alexandra Burghardt (Wacker Burghausen/7,22) die Goldmedaille.
Bronzemedaille bei der DM: Die Löninger Hindernis-Spezialistin Lea Meyer (links) überzeugte über 3000 Meter. Foto: rgsportbilder
Prepens war mit ihren Auftritten alles in allem absolut einverstanden. „Anfang der Woche war ich wegen meiner Verletzung nicht sicher, ob ich überhaupt starten kann. Die Zeit war zwar nicht perfekt, aber letztlich bin ich sehr zufrieden – es war schließlich ein Finale bei einer DM für Frauen und Männer“, so Talea Prepens. „Jetzt lege ich eine kleine Pause ein und bereite mich dann auf die Sommersaison vor.“
Die Löningerin Lea Meyer war bei einem der Highlights der Deutschen Meisterschaft am Start: dem Rennen über 3000 Meter. Den Titel sollten Konstanze Klosterhalfen (Bayer Leverkusen) und Hanna Klein (LG Stadtwerke Tübingen) unter sich ausmachen. Am Ende setzte sich Klosterhalfen in einer Zeit von 8:34,89 Minuten durch. Klein kam knapp zwei Sekunden später ins Ziel (8:36,83). Lea Meyer schaffte über 3000 Meter eine neue persönliche Bestzeit
Während sich dieses Duo vom Feld recht schnell absetzen konnte, lief Lea Meyer ein „einsames“ Rennen auf Position drei. Nach 3000 Metern hatte sie mit 8:50,83 Minuten eine neue persönliche Bestzeit aufgestellt und sich so völlig verdient die Bronzemedaille gesichert. „Eigentlich bin ich auf anderen Strecken zu Hause. Mir fehlt da einfach ein bisschen was, nämlich das, was im Weg steht. Die Hindernisse sind da doch ein bisschen schöner“, sagte die Hürden-Spezialistin aus Löningen dem Portal „leichtathletik.de“.
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