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Laura Klaphake erst in Herzlake, dann in St. Tropez

Die Mühlenerin hat beim CSI im Emsland im Großen Preis den 2. Platz erreicht. Jetzt geht es international weiter. Ihr Springreiter-Kollege Jan Wernke hat derweil ein neues Amt übernommen.

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Starkes Duo: Laura Klaphake und Davenport. Foto: Lafrentz

Starkes Duo: Laura Klaphake und Davenport. Foto: Lafrentz

Laura Klaphake könnte eigentlich schon von Turnier-Stress sprechen, wenn sie auf die letzten Wochen zurückblickt. Macht sie aber nicht. Vielmehr genießt sie es, mit ihren Pferden unterwegs zu sein und Erfolge zu feiern. So wie am vergangenen Wochenende beim CSI Herzlake. Die Springreiterin aus Mühlen belegte im internationalen Springen mit Stechen auf Zwei-Sterne-Niveau um den Großen Preis den zweiten Platz. Ein schönes Erfolgserlebnis für die 27-Jährige und ihren zehnjährigen Davenport.

Dementsprechend positiv fällt auch Laura Klaphakes Fazit aus. „Herzlake war echt ein schönes Turnier. Die Kulisse da ist ja wirklich wunderschön mit den ganzen Gebäuden. Und wir hatten auch noch relativ viel Glück mit dem Wetter“, sagt sie. Die Mühlenerin musste sich nur André Thieme geschlagen geben – der 46-Jährige hatte im Frühjahr bereits auf seiner USA-Tour für Furore gesorgt. Ihm werden als Mitglied des Perspektivkaders Olympia-Chancen eingeräumt. Laura Klaphake und Davenport arbeiten sich behutsam an das Top-Niveau heran. „Er wächst da jetzt rein in den großen Sport“, berichtet sie. „Es ist halt immer ein langer Weg, ein Pferd in den großen Sport zu bringen, aber er hat viel Potenzial. Und dann schauen wir mal, wo das so hinführt.“ Sie reitet den Hengst seit zwei Jahren und beschreibt ihn als „sehr sensibel“ und „sehr ehrgeizig“.

In der Vorwoche war Laura Klaphake beim Springturnier im niederländischen Valkenswaard dabei und verbuchte dort ebenfalls gute Platzierungen. Jetzt geht es für sie mit einem internationalen Programm weiter. An diesem Wochenende gibt es eine kleine Verschnaufpause, bevor die 27-Jährige in der nächsten Woche im Rahmen der Global Champions Tour ins französische St. Tropez reist. Dann folgt die nächste Tour-Station in Valkenswaard, später voraussichtlich Stockholm. „Mal schauen“, sagt Laura Klaphake.

Jan Wernke neuer Vorsitzender des Clubs Deutscher Springreiter

Unterdessen hat sich der Club Deutscher Springreiter (CDS) an seiner Spitze neu aufgestellt – und zwar mit zwei Vertretern, die im Landkreis Vechta beheimatet sind. Der Langenberger Springreiter Jan Wernke übernimmt das Amt als Vorsitzender von Heinrich-Hermann „Heiner“ Engemann. Sein Stellvertreter wird Andreas Kreuzer (Damme). Der Club Deutscher Springreiter hat aktuell etwa 130 Mitglieder – in der Regel sind es Sportler aus der Leistungsklasse (LK) 1 oder ehemalige Aktive. Der 32-jährige Jan Wernke freut sich auf die Funktionärsarbeit und formuliert sein Ziel so: „Ich möchte möglichst viele weitere LK1-Reiter motivieren, in den CDS einzutreten, und ihre Interessen im Sinne der Pferde und des Sports vertreten.“ Er möchte die Schnittstelle zwischen Aktiven, Verbänden und Turnierveranstaltern sein.

Der Deutsche Vizemeister von 2019 betreibt mit seiner Familie selbst einen Turnier- und Ausbildungsstall in Langenberg. Er will mit seiner Arbeit aber nicht nur den Top-Sportlern seiner Branche dienen. „Die meisten von uns sind auch Trainer von Reitern, die Turniere auf A-, L- oder M-Niveau reiten, so bleibt uns auch die Bindung zur Basis erhalten“, erklärt er. Als CDS-Vorsitzender – der Club wurde 1975 gegründet – kann Wernke auf Entscheidungen des Beirats Sport der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) Einfluss nehmen.

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