Der „Kampf der Generationen“ war bereits entschieden, es stand 4:0 für das Team „Jung“, als beim Ehrenpunkt für die Verlierer vom Team „Alt“ ein wenig nachgeholfen werden musste. Michael Moormann, mal wieder der Dauer-Moderator beim 40. Langfördener Powerpaket für die OM-Medien/KSB-Aktion „Sportler gegen Hunger“, nahm kurzerhand so viele Holzlocken aus dem Glas von Herbert Sieverding, dass die Waage am Ende die geforderten 22 Gramm anzeigte. Großer Jubel in der Runde, Punkt für Herbert Sieverding.
Danach wurde noch das Hobel-Ergebnis von Dennis Sieverding einer Prüfung unterzogen. Und siehe da: auf Anhieb exakt 22 Gramm. Wow, großes Staunen in der Mehrkampf-Arena. Nur der Meister seines Fachs schien nicht sonderlich überrascht, gekonnt ist eben gekonnt. Allerdings: Die kleine Zimmermann-Olympiade ging mit 3:2 an Sieverding sen. Und damit feierte das Team Jung, bestehend aus Rebecca Blömer, Michael Kenkel, Louis Scheele, Julian Büssing und Dennis Sieverding, einen 4:1-Sieg. Die fünf Unterlegenen im Familienduell, die beiden Mütter Reinhild Blömer und Andrea Scheele sowie die drei Väter Ludger Kenkel, Hugo Büssing und Herbert Sieverding, trugen es mit Fassung – sie waren eh die Sieger der Herzen.
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Foto: Beuse
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Der Kampf der Generationen, der gut eine Stunde dauerte, war am Sonntagnachmittag der Höhepunkt im Langfördener Showprogramm. Die fünf „Jung gegen Alt“-Spiele boten gute Unterhaltung, es war kurzweilig und bestens organisiert, mit viel Liebe zum Detail. Rund 900 Besucher verfolgten das muntere Treiben in der großen Halle. Die kleine Turnhalle, der Ort für Cafeteria, Theke, Smalltalk und Hüpfburg, war fast leer – ein untrügliches Zeichen dafür, dass die Show top ankam.
Reinhild und Rebecca Blömer eröffneten die Spielshow. Das Mutter-Tochter-Duo aus der Hotel-Branche musste ein Hotelzimmer möglichst schnell wieder auf Vordermann bringen, Bett ab- und neu beziehen inklusive. Aus den Boxen dröhnte „Das bisschen Haushalt… sagt mein Mann“ von Johanna von Koczian, ein Schlager aus dem Jahr 1977. Rebecca gewann das Duell, 1:0 für das Team Jung. Im zweiten Duell musste das Vater-Sohn-Duo Ludger und Michael Kenkel einen „Hubi“-Turm bauen – und Jürgen Drews, der einstige König von Mallorca, trällerte dazu in Anwesenheit seines designierten Nachfolgers Breitner „Ich bau’ dir ein Schloss“. Michael schaffte 25 Etagen, Ludger 19 – also hieß es 2:0 für Jung.
Memory und Zimmermann-Olympiade
Louis Scheele erhöhte danach auf 3:0. Er gewann das „BWL Legenden Memory“ gegen seine Mutter Andrea. Jeweils vier Foto-Paare von BWL-Ikonen wie Hermann Moormann, Bernd Taske, Andre Wohlers oder Heini Heitkamp mussten passend umgedreht werden. Duell Nummer vier hielt Hauptrollen für Hugo und Julian Büssing vom Tennisverein Langförden parat. Die Utensilien: Schläger, viele Bälle und eine Torwand mit diversen Löchern. Julian Büssing gewann beide Durchgänge (17:10, 20:8) und sorgte damit für das 4:0 für Jung.
Im letzten Spiel des Nachmittags, gemeint ist die eingangs erwähnte Zimmermann-Olympiade, mussten Herbert und Dennis Sieverding vier Aufgaben erfüllen. Ohne Hilfsmittel, also ganz nach Gefühl, sollten sie – zu den Klängen von „Ich und mein Holz“ – einen 39-Grad-Winkel, ein 1300 g schweres Stück Holz und ein 145 cm langes Stück Holz sägen sowie besagte 22 g Holzlocken hobeln. Herbert war vor dem „Holzlocken-Remis“ zweimal dichter dran an der Vorgabe (51,3 Grad, 151 cm), Dennis einmal (1416 g).
11 Tore: Linus Kolhoff der überragende Spieler
Nach der Pokalübergabe an das Sieger-Quintett wurde noch der neue Champion bei der 38. Ortsmeisterschaft im Fußball ermittelt. Langförden-Nord gewann das Finale gegen den Langförden-Ort durch Tore von Matteo Kolhoff, Linus Kolhoff und Tom kl. Holthaus mit 3:0. Linus Kolhoff war mit elf Treffern der Torschützenkönig beim sportlichen Herzstück der Langfördener SgH-Tage und wurde zudem zum besten Spieler des Turniers gekürt. Bester Torwart wurde Christoph Kellermann von den Altherren, dessen Comeback nach längerer Pause eine verdiente Würdigung erfuhr. Einen weiteren Pokal heimste Lukas Trumme als neuer Neunmeterkönig ein. Fünf Versuche, fünf Treffer – eine starke 100-Prozent-Bilanz, die sonst nur das Team Langförden-Nord zu bieten hatte (neun Spiele, neun Siege).
100 Prozent – das galt am Wochenende zudem für den Langfördener Zusammenhalt. Tenor: Wenn SgH ruft, reißt die Kraft der Gemeinschaft alle mit. Und alle waren sich einig: Viel besser hätte es nicht laufen können