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Landesliga-Vorschau: So gehen Dinklage und Steinfeld ihre Heimspiele an

Der TVD kann gegen Aufsteiger SV Wilhelmshaven wieder aus dem Vollen schöpfen. Die Falken empfangen Bad Rothenfelde.

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Ball-Höhenkontrolle: Der Dinklager Johann Kühling (links) beim Punktspielstart in Bevern (1:1). Foto: Wulfers

Ball-Höhenkontrolle: Der Dinklager Johann Kühling (links) beim Punktspielstart in Bevern (1:1). Foto: Wulfers

TV Dinklage - SV Wilhelmshaven: Einen Punkt aus Bevern mitgenommen, im Pokal schon in der dritten Runde: Die Landesliga-Fußballer vom TV Dinklage könnten schon jetzt von einem geglückten Saisonstart sprechen. Allerdings würden sie gerne noch das erste Heimspiel um Punkte am Sonntag (15.00 Uhr) gegen den Aufsteiger SV Wilhelmshaven in die Rechnung einbeziehen – dann gerne auch mit einem Sieg. Ein kleines Problem dabei ist, dass der Gast aus dem Norden weitgehend unbekannt ist.

TVD-Trainer Stefan Arlinghaus weiß aber, dass der SVW – früher unter anderem mit Sponsorenhilfe von Albert Sprehe mal bis in die Regionalliga gehievt – nach seinem Neuaufbau mit einem 4-4-2-System spielt. Elf Neuzugänge verzeichnete die Mannschaft von Trainer Lars Klümper zum Saisonwechsel.

Das erklärte Ziel lautet Klassenerhalt. Die nötigen Tore soll Sturmtank Sascha Abraham beisteuern. Auf den müsse man gut aufpassen, weiß Stefan Arlinghaus. Wilhelmshaven hat am ersten Spieltag mit dem 3:3-Remis gegen Titelanwärter Hansa Friesoythe gleich ein Ausrufezeichen gesetzt – dabei führte der SVW unter anderem durch zwei Treffer von Abraham zur Pause schon mit 3:0.

Arlinghaus baut auf einen vollzähligen Kader

Beim TV Dinklage baut Stefan Arlinghaus wieder auf einen vollzähligen Kader. Lediglich beim Einsatz des mit einer Corona-Infektion aus dem Urlaub zurückgekehrten Dirk Averdam besteht noch Unklarheit, ob er bis zum Spieltag genesen ist. Der Coach setzt aber auf die große Robustheit seines Defensiv-Eckpfeilers und geht von einem Einsatz aus. Die Dinklager haben am Dienstag vor dem Pokalspiel nur leicht trainiert und planten ein Standard-Abschlusstraining am Freitagabend.

Ziel am Sonntag sind ohne Umschweife drei Punkte, „vor allem, weil es ein Heimspiel ist“, sagt Stefan Arlinghaus. Mit der Personalrotation im Bezirkspokalspiel bei Amasyaspor Lohne (3:2) wollte der TVD-Trainer auch Kräfte sparen. Denn die Belastung zum Saisonstart mit je einer englischen Liga-Woche im August und September sei schon enorm. Außerdem wird die dritte Pokalrunde am 7. September gespielt. Stefan Arlinghaus: „Ich find, das muss nicht sein. Die hätte man deutlich besser im Oktober unterbringen können.“

Der klassische Innenspannstoß: Der Steinfelder Louis Lahrmann (links), hier im Bezirkspokalspiel gegen SFN Vechta (1:4) vor knapp zwei Wochen.  Foto: SchikoraDer klassische Innenspannstoß: Der Steinfelder Louis Lahrmann (links), hier im Bezirkspokalspiel gegen SFN Vechta (1:4) vor knapp zwei Wochen.  Foto: Schikora

Falke Steinfeld - Bad Rothenfelde: Getreu dem Motto „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“ ging Fußball-Landesligist Falke Steinfeld seine Trainingswoche vor dem ersten Heimspiel in dieser Saison gegen den SV Bad Rothenfelde (Sonntag, 15.00 Uhr) an. Denn obwohl die Falken am vergangenen Wochenende gegen Aufsteiger BW Hollage (0:0) zu null gespielt hatten, stand in dieser Woche vor allem Defensivtraining auf dem Programm.

„Mir war es wichtig, dass wir die Abläufe gegen den Ball optimieren“, begründet Trainer Artur Zimmermann seinen Plan. Auch die Absicherung bei gegnerischen Standards wurde erneut angesprochen. „Wir müssen den Willen entwickeln, den Ball zu kriegen. Jugendfußball ist vorbei“, sagt Zimmermann mit Blick auf seine junge Abwehr – kein Spieler ist älter als 21 Jahre. Und beim Abschlusstraining hatte die Offensive dann doch noch das Vergnügen – und es wurden die Abläufe im Angriff geübt. Artur Zimmermann sagt mit Blick aufs Heimspiel: „Wir hoffen, dass die Null steht und wir ein Tor schießen.“

Artur Zimmermann vor einem Wiedersehen mit Marko Tredup

Sein Gegenüber Marko Tredup wird sich das sicherlich auch für seine Bad Rothenfelder wünschen. In der Liga gab's zum Auftakt ein 0:0 gegen GW Mühlen. Unter der Woche wurde beim Bezirksligisten Osnabrücker SC im Bezirkspokal deutlich mit 5:2 gewonnen. Für Sonntag rechnet Zimmermann damit, dass Bad Rothenfelde „wie immer“ defensiv gut stehen wird. Zudem werde die Tredup-Elf auf Konter lauern. „Er wird seinen Stil nicht ändern“, glaubt Ex-Profi Zimmermann, der den Ex-Profi Tredup seit einer gemeinsamen Zeit beim VfL Osnabrück kennt.

Wie Bad Rothenfelde schlussendlich spielen wird, ist für die Steinfelder allerdings auch nicht ganz so wichtig. Artur Zimmermann betont, dass man das eigene Spiel durchziehen wolle. Er plant mit zwei Stürmern und hohem Pressing. Wieder dabei sein werden Lukas Themann und Nick Baron. „Dass es bei denen für die Startelf reicht, glaube ich aber nicht“, sagt Zimmermann. Mittelfeldspieler Maxim Repinetchii leidet weiter an Knieproblemen und fällt aus.

Für das erste Heimspiel hofft Zimmermann natürlich auf einen Sieg. Aber: Ein zweites 0:0 würde er auch nehmen. „Besser das, als zu verlieren“, sagt er.

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