Raus aus der Halle und rein in das Sportgeschehen unter freiem Himmel: Mit dem beliebten Reitsport-Event „Horses & Dreams“ in Hagen a.T.W. (19. bis 23. April) im südlichen Zipfel des Pferdesportverbandes Weser-Ems wird in jedem Jahr die internationale grüne Saison eröffnet.
Springen und Dressur auf Drei- und Vier-Sterne-Niveau locken Aktive aus mehr als 20 Nationen auf den Hof Kasselmann. Gastland ist diesmal Schweden, das auch für seine Pferdezucht gerühmt wird.
Das Turnier versteht sich sowohl als Sprungbrett für den Nachwuchs als auch als Prüfstein für die Routiniers. Patrick Stühlmeyer aus dem Stall Schockemöhle, der die Riders Tour 2021/22 gewann, wurde vor 12 Monaten auf dem Hof Kasselmann als Gesamtsieger der Serie gefeiert. Jetzt ist er doppelt engagiert, denn zwischen Reiten und Kind-Hüten saust der junge Familienvater auch mal zum Dressurstadion, wo seine Frau Caroline Stühlmeyer-Wilm im Viereck mit ihrer Nachwuchshoffnung auf vier Beinen antritt.
Auch Mario Stevens, Nationenpreisreiter aus Molbergen und 2020 unter den Top-Drei der Riders Tour, kommt wieder auf den Hof Kasselmann. Er ist einer der Dauergäste und immer auch ein Kandidat für die jetzt in Hagen a.T.W. wieder beginnende Riders Tour. Das gilt auch für den WM- und EM-Teilnehmer Maurice Tebbel (Emsbüren) und den früheren Doppel-Europameister Marco Kutscher aus Bad Essen.
Horses & Dreams ist zudem Auftaktstation für den U-25-Springpokal der Stiftung Deutscher Pferdesport – vier Stationen gibt es bundesweit. Unter den nominierten Teilnehmern ist auch der Mühlener Enno Klaphake. Das Finale der Serie steigt beim CHIO Aachen.
In der Dressur ist unter anderem Isabell Werth am Start
Am Start in Hagen sind außerdem Stars der Szene wie Marcus Ehning, der Schwede Rolf-Göran Bengtsson, Richard Vogel, Gerrit Nieberg, Ex-Weltmeisterin Simone Blum und Ex-Vielseitigkeits-Weltmeisterin Sandra Auffarth.
In der Dressur (CDI4*) treten unter anderem die sechsmalige Olympiasiegerin Isabell Werth, Schwedens Championatsreiter Patrik Kittel, Sönke Rothenberger sowie die dänischen Weltmeister Daniel Bachmann-Andersen und Nanna Skodborg-Merrald an.