Heute im Live-Ticker: Rasta Vechta in Braunschweig
Die Basketballer von Rasta Vechta treffen zum zweiten Mal binnen fünf Tagen auf die Löwen Braunschweig. Hier geht's zum Live-Ticker von OM-Online.
Carsten Boning | 03.02.2025
Die Basketballer von Rasta Vechta treffen zum zweiten Mal binnen fünf Tagen auf die Löwen Braunschweig. Hier geht's zum Live-Ticker von OM-Online.
Carsten Boning | 03.02.2025

Schnelles Wiedersehen für die Basketballer von Rasta Vechta: Am Donnerstagabend feierte der heimische Bundesligist einen 91:88-Sieg gegen die Löwen Braunschweig. Und bereits am Montagabend steigt das Rückspiel, diesmal in Braunschweig. Die Löwen sind nach der Ulmer Niederlage in Ludwigsburg wieder Tabellenzweiter, Rasta behielt am Wochenende seinen vierten Platz. Die Neuauflage des BBL-Spitzenspiels beginnt um 20.00 Uhr in der Volkswagen-Halle, hier gibt's den Live-Ticker von OM-Online. Das 3. Viertel: Beim Versuch, noch irgendwie Schadensbegrenzung zu betreiben, kam Rasta nicht wirklich voran. Im Gegenteil. 30:65, 35:70, 36:76 - der Rückstand wurde immer größer. Braunschweig ließ nie locker, und Rasta war der Power der Löwen weiter nicht gewachsen. Eine richtiges Aufbäumen? Fehlanzeige. Nach dem dritten Viertel lag Rasta mit 46:83 zurück. Die Reaktion zur Pause: Rastas Coach Martin Schiller ärgerte sich über die 60 Gegenpunkte in der ersten Halbzeit. „Das ist inakzeptabel“, sagte er im Interview in der Pause. Er vermisste die nötige „Bereitschaft, Physis und Energie“, in allen Bereichen müsse man besser werden. Die Statistik zur Pause: Die satte 32-Punkte-Führung der Löwen Braunschweig spiegelte sich in allen Bereichen wider - bei den Rebounds (30:9), bei den Assists (13:5), bei der Dreier-Quote (5/11 - 1/10) und bei der Trefferquote aus dem Zweier-Bereich (18/27 - 8/22). Kurzum: Es war kein Duell auf Augenhöhe, kein echtes Spitzenspiel zwischen dem Zweiten und Vierten der Tabelle. Es war ein Klassenunterschied. Rasta bekam im ersten Durchgang das Fell über die Ohren gezogen. Beste Braunschweiger Werfer waren Ferdinand Zylka (13 Punkte) sowie Sananda Fru und Arnas Velicka (je 10). Topscorer bei Rasta war Brandon Randolph (11). Tyger Campbell, im Hinspiel vor vier Tagen noch überragend, machte bislang keinen Punkt. Das 2. Viertel: Auch der Start ins zweite Viertel war richtig mies, Rasta kassierte einen weiteren 0:8-Lauf zum 13:37. Vor allem die Unterlegenheit bei den Rebounds war gravierend. Coach Martin Schiller nahm eine zweite Auszeit, um seine Spieler bei der Ehre zu packen. Sein Team lief nur hinterher, es wurde förmlich überrollt von der Vollgas-Wucht der Löwen. Beim 19:49 lag Rasta mit 30 Punkten zurück, kurz danach hieß es sogar 24:57. Was für eine bittere Abreibung für die Gäste, deren Körpersprache auch schlecht war. Die erste Halbzeit zum Vergessen endete dann für Rasta mit einem 28:60-Rückstand. Das 1. Viertel: Rasta erwischte einen schlechten Start mit einigen Nachlässigkeiten in der Offense und in der Defense. Bereits nach 3:41 Minuten nahm Rastas Coach Martin Schiller seine erste Auszeit, sein Team lag mit 3:11 zurück. Es wurde aber nicht besser, Rasta fiel auf 3:18 zurück, in Summe war es ein früher 0:12-Lauf. Auch in den folgenden Minuten bekamen die Gäste keinerlei Zugriff auf die Partie. Braunschweig dominierte nach Belieben, die Löwen waren druckvoll und bissig. Die Folge: Nach dem ersten Viertel lag Rasta mit 13:29 zurück - „minus 16“, eine schwere Hypothek für den weiteren Spielverlauf. Das Hinspiel: Rasta Vechta gewann das Hinspiel am Donnerstag mit 91:88 - angeführt von Tyger Campbell, der mit 24 Punkten und 10 Assists sein erstes Double-Double in der BBL verbuchte. Für Rasta war's der vierte Sieg in Folge und der neunte Erfolg in den letzten elf Spielen. In der Schlussphase ließ Vechta die Chance auf einen höheren Sieg ungenutzt, von einem 87:77 blieb ein „plus 3“ übrig. Mit Blick auf den direkten Vergleich kein unwichtiges Detail. Das Personal: Rasta musste zum dritten Mal in Folge auf Center Johann Grünloh verzichten. Die Blessur am linken Handgelenk wurde noch mal geschont - mit Blick auf das Topspiel am Sonntag gegen Bayern München sieht's aber besser aus. Bei den Braunschweigern war der zuletzt erkrankt fehlende Guard Arnas Velicka wieder dabei. Gavin Schilling (Gehirnerschütterung) und Luka Scuka (Rippenprellung) fielen derweil erneut aus. Prominenz am Mikrofon: Svenja Brunckhorst (33), bei den Olympischen Spielen in Paris sensationell Olympiasiegerin mit der deutschen 3x3-Nationalmannschaft der Frauen, fungiert als Expertin bei der Dyn-Übertragung aus der Volkswagen-Halle.
Der Spielverlauf

Löwen Braunschweig - Rasta Vechta
Die letzten Infos vor dem Spiel

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