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Heimspiel: Der Corona-Fragebogen mit Barbara Wagner

Barbara Wagner hat schon in der Tischtennis-Bundesliga gespielt. Heute ist sie in der ersten Herrenmannschaft von GW Mühlen und bei den Seniorinnen 40 des TV Dinklage aktiv.

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Fühlt sich geerdet: Barbara Wagner aus Mühlen. Foto: Gömann

Fühlt sich geerdet: Barbara Wagner aus Mühlen. Foto: Gömann

Die 43-Jährige lebt mit ihrem Mann Stefan und ihren beiden Kindern (10 und 13 Jahre) in Mühlen. Die gelernte Redakteurin betreibt mit ihrem Mann ein Büro für Nachhaltigkeit, Marketing und Kommunikation.

Was vermissen Sie in der Corona-Krise am meisten? Positive Nachrichten. Ungezwungene Begegnungen mit der Familie und Freunden. Umarmungen. Und natürlich den Vereinssport – vor allem für die Kids.

Was mussten Sie bislang absagen? Wir mussten eine Zugreise mit der Familie vor Ostern nach Köln, Paris und London stornieren. Und auch das geplante Simple-Minds-Konzert im März in Münster zusammen mit Freunden ist leider ausgefallen.

Ihr Lesetipp für die Krise? Ich nehme mir immer mal wieder die Biografie von Robert Hilburn über meinen Lieblingssänger Johnny Cash zur Hand. Ein ziemlicher Wälzer, aber eine bewegende Lebensgeschichte. Darin sehr persönliche Gespräche mit dem 2003 verstorbenen Countrysänger, Tagebuchauszüge, Interviews und Liedtexte.

Welche Musik hilft Ihnen durch diese Zeit? Johnny Cash, Bob Dylan, „Band of Horses“, Siggi Björns. Oder auch mal „Jacob Fortyhands“ – die klasse Nachwuchsband aus Lohne.

Ihr Film-/Serientipp für lange Abende zu Hause? „Harry Potter“, „Star Wars“, „Herr der Ringe“, „Der Pate“, die „Stieg Larsson Trilogie“, mareTV – wir haben schon einige solcher Filmabende hinter uns.
Gibt es ein Sportereignis, das Sie sich gerne noch einmal auf Video anschauen würden? Eigentlich nicht. Ich bin ein großer Livesport-Fan.

Sonst noch einen Tipp gegen die Langeweile? Gemeinsame Spieleabende mit Doppelkopf, Bezzerwizzer oder Trivial Pursuit. Entrümpeln erleichtert ungemein. Joggen oder spazieren gehen mit dem Hund.

Welche Lebensmittel würden Ihnen am meisten fehlen, wenn sie nicht mehr im Laden verfügbar wären? Fisch, Käse und natürlich die leckeren Brote und Brötchen unseres lokalen Bäckers in Mühlen, „Krogmann“.

Ihre Lehre aus Corona? Die vergangenen Monate haben gezeigt, zu welchen enormen Schritten wir global und als Gesellschaft in der Lage sind. Das macht Mut für die große Herausforderung „Klimakrise“.

Hat die Krise für Sie auch etwas Gutes? Ja. So eine normale Woche bringt sonst schon einige Termine mit sich. Die Corona-Zeit war da enorm entschleunigend. Und der Umgang mit der Krise hat uns auch irgendwie geerdet, den Fokus auf wesentliche Dinge legen lassen. Durch das gemeinsamen Homeoffice etwa haben wir gesehen, dass viele Termine auch sehr gut digital funktionieren. Das wirkt sich künftig sicherlich auf unsere beruflichen Reisetätigkeiten aus.

Wohin würden Sie gerne als Erstes reisen, wenn es wieder möglich ist? Nach Bornholm, eine wunderbar idyllische, dänische Insel südlich von Schweden. Dorthin reisen wir schon seit vielen Jahren im Sommer, mit Teilen der Familie und Freunden. Im August fahren erstmals auch einige unserer Elternteile mit. Noch hoffen wir, dass es klappt.

Wenn die Krise vorbei ist – worauf freuen Sie sich am meisten?
Darauf, mit Freunden und der Familie wieder unbeschwerter zusammen sein zu können. Und auf den Vereinssport bei GW Mühlen: unsere Tischtennis-Kids wieder beim Training zu sehen, am Fußballplatz zu stehen, Handballspiele zu schauen.

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